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K. Severin
K. Severin, Rechtsanwalt
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 890
Erfahrung:  Fachanwaltslehrgang Steuerrecht
25551084
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Steuern hier ein
K. Severin ist jetzt online.

Hallo,ich habe seit M rz 2011 ein Kleinstgewerbe angemeldet.

Kundenfrage

Hallo, ich habe seit März 2011 ein Kleinstgewerbe angemeldet. Nun komme ich bereits jetzt im August über die 17500 Euro Grenze. Was muss ich jetzt machen ? Muss ich jetzt scho das Finanzamt informieren ? Muss ich ab jetzt Krankenkassenbeiträge selbst bezahlen ? Muss ich ab jetzt Rechnungen mit MWST ausführen ? Was beudetet die Grenze des zweiten Jahres mit 50000 Euro ? Ist das für mich jezt schon im ersten Jahr gültig ? Quasi die 17500 + 50000 ? Meine definitive Frage ab jetzt : Was muss ich jetzt tun ? Buchahltung ? Finanzamt ? Empfehlen Sie ab jetzt den Gang zum Steuerberter ?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Steuern
Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

 

gern beantworte ich ihre Frage wie folgt:

Wenn Sie bereits im ersten Jahr der Aufnahme ihrer unternehmerischen Tätigkeit die 17.500.- Grenze überschreiten, dann müssen Sie auf die von Ihnen erbrachten Nettoumsätze 19 % Mehrwerwertsteuer erheben und an das zuständige FA abführen. Sie müssen dem FA ihre Verpflichtung zum Mehrwertsteuerausweis melden damit dieses feststellen und gegebenenfalls mit Steuerbescheid festsetzen kann, ob Sie monatlich oder im Quartal Umsatzsteuervoranmeldungen abgeben müssen. Ihnen werden die von Ihnen berechneten und abgeführten Umsatszsteuervorausszahlungen in diesem Fall aber auf die Umsatzsteurjahresschuld angerechnet. Als mehrwertsteuerpflichtiger Unternehmer haben Sie aber auch das Recht zum Vorsteuerabzug, d.h. Sie erhalten die Mehrwertsteuer, die Sie für Lieferungen und Leistungen die andere Unternehmer an ihr Unternehmen geleistet haben, vom FA zurückerstattet.

 

2. Sie benötigen eine ordentliche Buchhaltung für ihren Betrieb, um den zu versteuerneden Gewinn als Einkünfte aus Gewerbebetrieb richtig gegenüber dem FA auszuweisen. Auf der Grundlage dieser Buchführung wird dann entweder eine Bilanz erstellt oder eine EÜR, um ihren Unternehmungssgewinn zu berechnen.

 

3. Sie müssen sich als Unternehmer privat krankenversichern, wenn Sie nicht bereits Mitglied in einer gesetzlichen Krankenversicherung sind. Dann könnén Sie dort auch als Unternehmer Mitglied bleiben, allerdings ist dann der Beitragssatz sehr hoch und es kann sehr gut sein, dass Sie in einer privaten Krankenversicherung kostengünstiger versichert sind.

 

4.. Sie sollten unbedingt einen Steuerberater vor Ort aufsuchen und mit diesem sämtliche Steuerpflichten, die durch ihre unternehmerische Tätigkeit ausgelöst werden, besprechen. Dieser kann Ihnen dann bei ihren Buchaltungspflichten und bei der Abgabe der erforderlichen Steuererklärungen behilflich sein. Die Kosten für den Steuerberater können Sie als Betriebsausgaben ansetzen und dadurch ihren zu versteuernden Gewinn mindern.

 

Ich hoffe damit ihre Frage beantwortet zu haben und stehe Ihnen für Anschlussfragen gegebenenfalls gern zur Verfügung.

 

Weiter darf ich Sie höflich bitten meiner Steuerberatung zu vergüten, indem Sie das grüne Feld "Akzeptieren" anklicken.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

K. Severin

Rechtsanwalt

 

Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

 

ich möchte mich in Bezug auf einen Satz, der ihr Recht zum Vorsteuerabzug betrifft, korrigieren. Wenn Sie Umsatzsteuer an das Finanzamt abführen müssen, dann haben Sie auch das Recht zum Vorsteuerabzug. Sie können deshalb die Mehrwertsteuer, die Ihnen andere Unternehmer für Lieferungen oder Leistungen an ihr Unternehmen berechnet haben von ihren umsatzsteuerpflichtigen Umsätzen abziehen.

 

Wenn Sie Nachfragebedarf haben sollten, dann stehe ich Ihnen gern zur Beantwortung zur Verfügung.

 

Außerdem darf ich Sie nochmals höflich bitten meine Steuerberatung gemäß den AGB JustAnswers zu vergüten, indem Sie das grüne Feld "Akzeptieren" anklicken. Eine kostenfreie Rechts und Steuerberatung ist Rechtsanwälten in der Bundesrepublik Deutschland gesetzlich nicht erlaubt.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

K. Severin

Rechtsanwalt

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