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K. Severin
K. Severin, Rechtsanwalt
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 859
Erfahrung:  Fachanwaltslehrgang Steuerrecht
25551084
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Steuern hier ein
K. Severin ist jetzt online.

Ich bin Niederl nder, lebe in Lateinamerika und beziehe meine

Kundenfrage

Ich bin Niederländer, lebe in Lateinamerika und beziehe meine Rente von einem Unternehmen in Deutschland.
Von einer gesamten Firmenzugehörigkeit von 38 Jahren arbeitete ich nur 7 Jahre in Deutschland, das letzte mal vor 17 jahren.
Meine Firma behauptet ich seie ¨beschränkt steuerpflichtig¨und behält von meiner Rente die Lohnsteuer ein. Deutschland hat mit dem land wo ich meinen Wohnsitz habe kein Doppelbesteuerungsabkommen.
m.E. trifft die beschränkte Steuerpflicht nicht auf mich zu.
John
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Steuern
Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

 

vielen Dank für ihre Frage, die ich gern wie folgt beantworte:

 

Sie sind in Bezug auf die Pensionzahlungen durch ihren ehemaligen Arbeitgeber nur für die Jahre beschränkt steuerpflichtig in der BRD, in der Sie durch diesen Pensionszahlungen für frühere Dienste aus nichtselbständiger Tätigkeit erhalten, die in der BRD ausgeübt oder verwertet wurden. Das ergibt sich zwingend aus § 49 S.1 Nr.7 Einkommensteuergesetz, der folgt lautet:

 

§ 49 Beschränkt steuerpflichtige Einkünfte

(1) Inländische Einkünfte im Sinne der beschränkten Einkommensteuerpflicht (§ 1 Absatz

4) sind

1. Einkünfte aus einer im Inland betriebenen Land- und Forstwirtschaft (§§ 13, 14);

2. Einkünfte aus Gewerbebetrieb (§§ 15 bis 17),

a) für den im Inland eine Betriebsstätte unterhalten wird oder ein ständiger

Vertreter bestellt ist,

b) die durch den Betrieb eigener oder gecharterter Seeschiffe oder Luftfahrzeuge

aus Beförderungen zwischen inländischen und von inländischen zu ausländischen

Häfen erzielt werden, einschließlich der Einkünfte aus anderen mit

solchen Beförderungen zusammenhängenden, sich auf das Inland erstreckenden

Beförderungsleistungen,

c) die von einem Unternehmen im Rahmen einer internationalen Betriebsgemeinschaft

oder eines Pool-Abkommens, bei denen ein Unternehmen mit Sitz oder

Geschäftsleitung im Inland die Beförderung durchführt, aus Beförderungen und

Beförderungsleistungen nach Buchstabe b erzielt werden,

d) die, soweit sie nicht zu den Einkünften im Sinne der Nummern 3 und

4 gehören, durch im Inland ausgeübte oder verwertete künstlerische,

sportliche, artistische, unterhaltende oder ähnliche Darbietungen erzielt

werden, einschließlich der Einkünfte aus anderen mit diesen Leistungen

zusammenhängenden Leistungen, unabhängig davon, wem die Einnahmen zufließen,

e) die unter den Voraussetzungen des § 17 erzielt werden, wenn es sich um Anteile

an einer Kapitalgesellschaft handelt,

aa) die ihren Sitz oder ihre Geschäftsleitung im Inland hat oder

bb) bei deren Erwerb auf Grund eines Antrags nach § 13 Absatz 2 oder § 21

Absatz 2 Satz 3 Nummer 2 des Umwandlungssteuergesetzes nicht der gemeine

Wert der eingebrachten Anteile angesetzt worden ist oder auf die § 17

Absatz 5 Satz 2 anzuwenden war,

f) die, soweit sie nicht zu den Einkünften im Sinne des Buchstaben a gehören,

durch

aa) Vermietung und Verpachtung oder

bb) Veräußerung

von inländischem unbeweglichem Vermögen, von Sachinbegriffen oder Rechten, die

im Inland belegen oder in ein inländisches öffentliches Buch oder Register

eingetragen sind oder deren Verwertung in einer inländischen Betriebsstätte

oder anderen Einrichtung erfolgt, erzielt werden. 2Als Einkünfte aus

Gewerbebetrieb gelten auch die Einkünfte aus Tätigkeiten im Sinne dieses

Buchstabens, die von einer Körperschaft im Sinne des § 2 Nummer 1 des

Körperschaftsteuergesetzes erzielt werden, die mit einer Kapitalgesellschaft

oder sonstigen juristischen Person im Sinne des § 1 Absatz 1 Nummer 1 bis 3

des Körperschaftsteuergesetzes vergleichbar ist, oder

g) die aus der Verschaffung der Gelegenheit erzielt werden, einen Berufssportler

als solchen im Inland vertraglich zu verpflichten; dies gilt nur, wenn die

Gesamteinnahmen 10 000 Euro übersteigen;

3. Einkünfte aus selbständiger Arbeit (§ 18), die im Inland ausgeübt oder verwertet

wird oder worden ist, oder für die im Inland eine feste Einrichtung oder eine

Betriebsstätte unterhalten wird;

4. Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit (§ 19), die

a) im Inland ausgeübt oder verwertet wird oder worden ist,

b) aus inländischen öffentlichen Kassen einschließlich der Kassen des

Bundeseisenbahnvermögens und der Deutschen Bundesbank mit Rücksicht auf ein

gegenwärtiges oder früheres Dienstverhältnis gewährt werden, ohne dass ein

Zahlungsanspruch gegenüber der inländischen öffentlichen Kasse bestehen muss,

c) als Vergütung für eine Tätigkeit als Geschäftsführer, Prokurist oder

Vorstandsmitglied einer Gesellschaft mit Geschäftsleitung im Inland bezogen

werden,

d) als Entschädigung im Sinne des § 24 Nummer 1 für die Auflösung eines

Dienstverhältnisses gezahlt werden, soweit die für die zuvor ausgeübte

Tätigkeit bezogenen Einkünfte der inländischen Besteuerung unterlegen haben,

e) an Bord eines im internationalen Luftverkehr eingesetzten Luftfahrzeugs

ausgeübt wird, das von einem Unternehmen mit Geschäftsleitung im Inland

betrieben wird;

5. Einkünfte aus Kapitalvermögen im Sinne des

a) § 20 Absatz 1 Nummer 1 mit Ausnahme der Erträge aus Investmentanteilen im

Sinne des § 2 des Investmentsteuergesetzes, Nummer 2, 4, 6 und 9, wenn der

Schuldner Wohnsitz, Geschäftsleitung oder Sitz im Inland hat oder wenn es

sich um Fälle des § 44 Absatz 1 Satz 4 Nummer 1 Buchstabe a Doppelbuchstabe

bb dieses Gesetzes handelt; dies gilt auch für Erträge aus Wandelanleihen und

Gewinnobligationen,

b) § 20 Absatz 1 Nummer 1 in Verbindung mit den §§ 2 und 7 des

Investmentsteuergesetzes

aa) bei Erträgen im Sinne des § 7 Absatz 3 des Investmentsteuergesetzes,

bb) bei Erträgen im Sinne des § 7 Absatz 1, 2 und 4 des

Investmentsteuergesetzes, wenn es sich um Fälle des § 44 Absatz 1 Satz 4

Nummer 1 Buchstabe a Doppelbuchstabe bb dieses Gesetzes handelt,

c) § 20 Absatz 1 Nummer 5 und 7, wenn

aa) das Kapitalvermögen durch inländischen Grundbesitz, durch inländische

Rechte, die den Vorschriften des bürgerlichen Rechts über Grundstücke

unterliegen, oder durch Schiffe, die in ein inländisches Schiffsregister

eingetragen sind, unmittelbar oder mittelbar gesichert ist. 2Ausgenommen

sind Zinsen aus Anleihen und Forderungen, die in ein öffentliches Schuldbuch eingetragen oder über die Sammelurkunden im Sinne des § 9a des Depotgesetzes oder Teilschuldverschreibungen ausgegeben sind, oder

bb) das Kapitalvermögen aus Genussrechten besteht, die nicht in § 20 Absatz 1

Nummer 1 genannt sind,

d) § 43 Absatz 1 Satz 1 Nummer 7 Buchstabe a, Nummer 9 und 10 sowie Satz 2, wenn

sie von einem Schuldner oder von einem inländischen Kreditinstitut oder einem

inländischen Finanzdienstleistungsinstitut im Sinne des § 43 Absatz 1 Satz 1

Nummer 7 Buchstabe b einem anderen als einem ausländischen Kreditinstitut oder

einem ausländischen Finanzdienstleistungsinstitut

aa) gegen Aushändigung der Zinsscheine ausgezahlt oder gutgeschrieben

werden und die Teilschuldverschreibungen nicht von dem

Schuldner, dem inländischen Kreditinstitut oder dem inländischen

Finanzdienstleistungsinstitut verwahrt werden oder

bb) gegen Übergabe der Wertpapiere ausgezahlt oder gutgeschrieben werden und

diese vom Kreditinstitut weder verwahrt noch verwaltet werden.

2§ 20 Absatz 3 gilt entsprechend;

6. Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung (§ 21), soweit sie nicht zu den

Einkünften im Sinne der Nummern 1 bis 5 gehören, wenn das unbewegliche Vermögen,

die Sachinbegriffe oder Rechte im Inland belegen oder in ein inländisches

öffentliches Buch oder Register eingetragen sind oder in einer inländischen

Betriebsstätte oder in einer anderen Einrichtung verwertet werden;

7. sonstige Einkünfte im Sinne des § 22 Nummer 1 Satz 3 Buchstabe a, die von

den inländischen gesetzlichen Rentenversicherungsträgern, den inländischen

landwirtschaftlichen Alterskassen, den inländischen berufsständischen

Versorgungseinrichtungen, den inländischen Versicherungsunternehmen oder

sonstigen inländischen Zahlstellen gewährt werden; dies gilt entsprechend für

Leibrenten und andere Leistungen ausländischer Zahlstellen, wenn die Beiträge,

die den Leistungen zugrunde liegen, nach § 10 Absatz 1 Nummer 2 ganz oder

teilweise bei der Ermittlung der Sonderausgaben berücksichtigt wurden;

8. sonstige Einkünfte im Sinne des § 22 Nummer 2, soweit es sich um private

Veräußerungsgeschäfte handelt, mit

a) inländischen Grundstücken oder

b) inländischen Rechten, die den Vorschriften des bürgerlichen Rechts über

Grundstücke unterliegen;

8a. sonstige Einkünfte im Sinne des § 22 Nummer 4;

9. sonstige Einkünfte im Sinne des § 22 Nummer 3, auch wenn sie bei Anwendung

dieser Vorschrift einer anderen Einkunftsart zuzurechnen wären, soweit es sich

um Einkünfte aus inländischen unterhaltenden Darbietungen, aus der Nutzung

beweglicher Sachen im Inland oder aus der Überlassung der Nutzung oder des Rechts

auf Nutzung von gewerblichen, technischen, wissenschaftlichen und ähnlichen

Erfahrungen, Kenntnissen und Fertigkeiten, zum Beispiel Plänen, Mustern und

Verfahren, handelt, die im Inland genutzt werden oder worden sind; dies gilt

nicht, soweit es sich um steuerpflichtige Einkünfte im Sinne der Nummern 1 bis 8

handelt;

10. sonstige Einkünfte im Sinne des § 22 Nummer 5; dies gilt auch für Leistungen

ausländischer Zahlstellen, soweit die Leistungen bei einem unbeschränkt

Steuerpflichtigen zu Einkünften nach § 22 Nummer 5 Satz 1 führen würden oder wenn

die Beiträge, die den Leistungen zugrunde liegen, nach § 10 Absatz 1 Nummer 2

ganz oder teilweise bei der Ermittlung der Sonderausgaben berücksichtigt wurden.

(2) Im Ausland gegebene Besteuerungsmerkmale bleiben außer Betracht, soweit bei ihrer

Berücksichtigung inländische Einkünfte im Sinne des Absatzes 1 nicht angenommen werden könnten.

(3) 1Bei Schifffahrt- und Luftfahrtunternehmen sind die Einkünfte im Sinne des Absatzes

1 Nummer 2 Buchstabe b mit 5 Prozent der für diese Beförderungsleistungen vereinbarten

Entgelte anzusetzen. 2Das gilt auch, wenn solche Einkünfte durch eine inländische

Betriebsstätte oder einen inländischen ständigen Vertreter erzielt werden (Absatz 1

Nummer 2 Buchstabe a). 3Das gilt nicht in den Fällen des Absatzes 1 Nummer 2 Buchstabe c oder soweit das deutsche Besteuerungsrecht nach einem Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung ohne Begrenzung des Steuersatzes aufrechterhalten bleibt.

(4) 1Abweichend von Absatz 1 Nummer 2 sind Einkünfte steuerfrei, die ein beschränkt

Steuerpflichtiger mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in einem ausländischen

Staat durch den Betrieb eigener oder gecharterter Schiffe oder Luftfahrzeuge aus

einem Unternehmen bezieht, dessen Geschäftsleitung sich in dem ausländischen Staat

befindet. 2Voraussetzung für die Steuerbefreiung ist, dass dieser ausländische Staat

Steuerpflichtigen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt im Geltungsbereich dieses

Gesetzes eine entsprechende Steuerbefreiung für derartige Einkünfte gewährt und dass

das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung die Steuerbefreiung nach

Satz 1 für verkehrspolitisch unbedenklich erklärt hat

Da Sie beschränkt steuerpflichtig sind gemäß § 49 S.1 Nr.7 EStG, muss und darf ihr Arbeitgeber die Lohnsteuer und den Solidaritätszuschläge nur für die Penisionszahlungen, die für ihre siebenjährige nichtselbständige Tätigkeit in der BRD erfolgen, einbehalten und an das Betriebsstättenfinanzamt abführen. Allerdings können Sie, soweit diese Pensionseinkünfte aufgrund ihres gewöhnlichen Aufenthaltes auch in dem lateinamerikansichen Land besteuert werden sollten, die in Deutschland geleiste Lohnsteuer auf die dort geleistete Steuer . die gleichfalls auf diese Pension erhoben wurde, entweder anrechnen lassen. Möglich ist aber auch, dass ihre Pension von einer Besteuerung dort ganz ausgenommen und dann gegebenenfalls bei der Besteuerung weiterer Einkünfte steuererhöhend im Rahmen eines sogenannten Progressionsvorbehalts bei Ihnen berücksichtigt wird.

Sie benötigen zum Nachweis der Ableistung der Lohnsteuer auf die Pension in der BRD einen formellen Nachweis, den Sie der auländischen Fiskalbehöre vorlegen müssen, damit die in der BRD geleistete Lohnsteuer in dem ausländischen Staat in dem Sie leben, berücksichtigt werden kann.

Ich rate Ihnen deshalb, sich mit dem FA des ausländischen Landes, in dem sich ihren Wohnsitz haben Kontakt auzunehmen, um nach den erforderlichen Steuerbescheingung zu fragen die Sie vom deutschen Finanzamt benötigen, damit eine Anrechnung der in der BRD geleisteten Lohnsteuer dort erfolgen kann. Oder Sie sind ganz von einer Besteuerung freigestellt, worüber Sie sich auch bei der ausländischen Fiskalbehörde informieren sollten.

Ich hoffe damit ihre Frage beantwortet zu haben und stehe Ihnen für Anschlussfragen gegebenenfalls gern zur Verfügung.

Weiter darf ich Sie höflich bitten meine Steuerberatung zu vergüten, indem Sie das grüne Feld "Akzeptieren" anklicken.

Mit freundlichen Grüßen

Kim Severin

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Vielen Dank für die Antwort.

Soll ich dies so verstehen, dass mein ehemaliger Arbeitgeber rund 7 jahre die Lohnsteuer einbehalten darf und danach die Rente unversteuert an mich überweisen soll?

Wie soll ich jetzt um vom Finanzamt eine Befreiung der Steuerpflicht zu erreichen?

Jean Vayssier

Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Vayssier,

 

nein. Ihr ehemaliger Arbeitgeber versteuert ihre Pension über die Lohnsteuer, d.h. denjenigen Teil der Pension, den dieser während ihrer siebenjährigen Tätigkeit in Deutschland an die Pensionskasse abgeführt hat und der Ihnen jetzt nach Lateinamerika überwiesen wird. Nur dieser Teil fällt wie von mir zuvor ausführlich dargestellt wurde, unter die beschränkte Steuerpflicht.

 

Weiter möchte ich mich in Bezug auf meine Ausführungen insoweit verbessern, als sich ihre beschränkte Steuerpflicht nicht wie von mir zuvor dargestellt wurde aus § 49 S.1 Nr.7, sondern aus § 49 S.1 Nr.4 Einkommensteuergesetz ergibt. Ich bitte diesen Fehler zu entschuldigen.

 

Ich hoffe Ihnen hilft diese Erklärung weiter.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

K. Severin

Rechtsanwalt

Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Herr Vayssier,

 

wenn Sie noch Nachfragebedarf haben, dann bitte ich Sie, sich wieder mit mir in Verbindung zu setzen.

 

Außerdem darf ich Sie nochmals höflich bitten meine Steuerberatung zu vergüten, indem Sie das grüne Feld "Akzeptieren" anklicken.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

K. Severin

Rechtsanwalt

K. Severin, Rechtsanwalt
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 859
Erfahrung: Fachanwaltslehrgang Steuerrecht
K. Severin und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Lieber Herr Severin,

der Betrag wurde laut meiner Bank schon abgebucht. Ich werde den Betrag AKZEPTIEREN Iin der Hoffnung dass er nicht doppelt abgebucht wird.

 

Zum Thema: ich bin also beschränkt steuerpflichtig für die 7 Jahre. Bis wann besteht diese Steuerpflicht? Werde ich bis ans Lebensende über diese 7 Jahre Steuer zahlen, oder ist das irgendwann abgeholten.

Gesetzt den Fall dass mein Arbeitgeber in den 7 Jahren E. 30,000 eingezahlt hätte, und darauf E.15,000 Steuern zu entrichten wären, und ich würde mit Euro 500 pro Monat belastet würde. Dann müsste doch die Steuer in 30 Monaten abgegolten sein.

bin ich danach nicht mehr beschränkt steuerpflichtig?

Oder sehe ich dass falsch?

 

 

 

 

Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Herr Vayssier,

 

Sie müssen sich bitte mit dem Unternehmen für das Sie gearbeitet haben in Verbindung setzten und dieses dazu auffordern, Ihnen eine ordentlich Abrechnung zu erteilen über die Zahlung der Lohnsteuer und des Solidaritätsbeitrags, der auf die Pensionszahlungen entfällt, die zuvor für Sie während ihrer siebenjährigen unselbständigen Tätigkeit in der BRD durch das Unternehmen in eine Pensionskasse oder Rentenkasse eingezahlt wurde. Ihre in der BRD bestehende beschränkte Steuerpflicht endet in dem Zeitpunkt, in dem die Lohnsteuer und der Solidaritätsbeitrag vollständig beglichen wurden. Das Unternehmen muss Ihnen deshalb die Lohn und Gehaltsbrechungen, aus denen sich auch die monatlich einbehaltenen und abgeführten Steuern ergeben zur Verfügung stellen, damit Sie feststellen können, wieviel von ihrer Steuerschuld in der BRD bereits beglichen worden ist.

 

Ihr Rechenbeispiel ist auch absolut zutreffend!

 

Mit der Akzeptierung meiner Antwort haben Sie die Vergütung ihrer Frage mit dem Betrag veranlasst, der Ihnen bereits als Anzahlung von JustAnswer abgebucht wurde. Es enstehen Ihnen deshalb keine weiteren Kosten!

 

Ich bedanke XXXXX XXXXXöflich für die Akzeptierung meiner Antwort und wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

K. Severin

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
haben sie meine letzte Frage bekommen?
Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Herr Vayssier,

 

ich habe noch eine Frage von Ihnen beantwortet, in der Sie nach dem Ende der beschränkten Steuerpflicht gefragt hatten.

 

Eine weitere Frage liegt mir darüberhinaus nicht vor.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

K. Severin

Rechtsanwalt

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