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rebuero24, Rechtsanwalt
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 3136
Erfahrung:  Tätigkeit als Rechtsanwalt im Bereich Steuerrecht
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Zur Zeit arbeite ich, verheiratet und zwei Kinder, als angestellter

Kundenfrage

Zur Zeit arbeite ich, verheiratet und zwei Kinder, als angestellter Physiotherapeut in einer Praxis in Niedersachsen in Vollzeit. Nun hätte ich die Möglichkeit, mich beruflich zu verändern und einen Nebenjob als Honorardozent an einer Schule für Physiotherapie anzunehmen. Dies würde natürlich bedeuten, in meinem Hauptjob weniger zu arbeiten. Hierzu nun folgende Fragen:

1. Muss ich einen Verdienst bis 400.-€ monatlich in einem Zweitjob als Honorardozent in meiner Steuererklärung angeben?
2. Bei einem Verdienst als Honorardozent von 600-700€ pro Monat im Zweitjob: Wie muss ich das in meiner Steuerklärung angeben und wieviel bleibt von dem Betrag noch übrig bzw. lohnt sich das am Ende?

Vielen Dank!
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Steuern
Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

sofern Sie das Honorar aus selbständiger Tätigkeit (also nicht angestellt oder Minijob), müssen Sie selbstverständlich dieses Einkommen auch in der Steuererklärung angeben. Allerdings können Sie hier auch die Ausgaben angeben und somit den Gewinn und das zu versteuernde Einkommen verringern.

Dieses Einkommen wird sodann grds. nach den gleichen Tabellen im Rahmen der Einkommensteuererklärung versteuert, wie ihr Einkommen aus der nichtselbständigen Tätigkeit.

Ob sich dies lohnt, ost abhängig davon, wieviel Sie derzeit verdienen. Bleibt der Erstjob aufrecht erhalten, werden Sie die entsprechenden Gewinne aus dem Zweitjob versteuern müssen, was ggf. zu einer höheren Einkommenssteuerquote führt. Sicherlich wird eteas für Sie übrig bleiben, allerdings müsste man schauen, anhand Ihres derzeitigen Verdienstes, wie hoch die Abgaben sein werden, was sodann berechnet werden müsste.

Gerne stehe ich Ihnen weiterhin zur Verfügung und hoffe, Ihnen zunächst hilfreich geantwortet zu haben und freue mich auf Ihre Akzeptierung gemäß den Nutzungsbedingungen (grünes Feld).

Viele Grüße



Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Herr Joachim!

Erst einmal vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich hätte da noch zwei Fragen zur Sicherheit:

1. Diese ominösen 400.- € spielen also gar keine Rolle, wenn ich das richtig verstanden habe? Dies hatte man mir anders gesagt...

2. Müsste ich mit einem Steuersparprogramm nicht zumindest ungefähr durchspielen können, welche Variante lohnenswerter ist oder empfehlen Sie eine "richtige" Beratung (was würde die denn beispielsweise bei Ihnen kosten?)?


Viele Grüße zurück...
Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 6 Jahren.
sehr geehrter Fragesteller,

sofern es sich um eine geringfügige Beschäftigung handelt (Nietzsche) können Sie neben einer steuerpflichtigen Beschäftigung diese steuer- und sozialversicherungfrei ausüben. In diesem Fall würde keine Steuer anfallen. Die Stelle als Honorardozent müsste sodann eine solche Stelle als geringfügig Beschäftigter sein und sie müssen sodann auch angestellt sein.

Das Einkommen aus dem Minijob ist sodann auch in der Steuererklärung einzutragen, dürfte sodann aber nicht bei der Steuerberechnung berücksichtigt werden.

Insofern ist meine o.g. Antwort zu konkretisieren, da ich davon ausgegangen bin, dass es sich hier nicht um eine geringfügige Beschäftigung handelt, sondern um eine tatsächliche Honorartätigkeit, in der zumeist eine freiberufliche der selbstständige Tätigkeit ausgeübt wird.

Sollten Sie über ein Berechnungsprogramm verfügen, können Sie dies ohne weiteres sodann leicht nachrechnen.

Gerne stehe ich Ihnen weiterhin zur Verfügung, sollten Sie noch weitere Fragen haben.
rebuero24 und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Bemühungen.

Im hier möglichen Rahmen haben Sie mir feundlich und kompetent geantwortet.


Alles Gute weiterhin.

Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 6 Jahren.
Herzlichen Dank für Ihre Akzeptierung, gerne bin ich weiterhin für Sie da.

Viele Grüße

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