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rebuero24
rebuero24, Rechtsanwalt
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 2921
Erfahrung:  Tätigkeit als Rechtsanwalt im Bereich Steuerrecht
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rebuero24 ist jetzt online.

Wir haben ein Problem,durch ein Unwetter hat eine Firma gro en

Kundenfrage

Wir haben ein Problem,durch ein Unwetter hat eine Firma großen Schaden an Ihrem Eigentum erlitten, Dachdeckerarbeiten in großem Umfang waren notwendig (nach unserem Wissen-Versicherungsfall)´Der Vertrag wurde mit Umsatzsteuerausweis abgeschlossen, die Rechnungen mit Mwst. gelegt und ordnungsgemäß und pünktlich beglichen. Die Ust. wurde fristgerecht angemeldet und abgeführt. Nach 3 Monaten verlangt der Kunde eine Rechnungsänderung nach § 13 B Bauleistung und möchte den Ust-Betrag zurück- Drohung mit Anwalt und Verzug. Warum ? Es ist ja auch nicht möglich da wir die Steuer bereits abgeführt haben. Die Gründe des Kunden kennen wir nicht. Beim Lesen des § 13 b sind wir nicht sicher ob der Kunde recht hat. Wir könnten berichtigte Erklärungen abgeben die Steuer zurückfordern und an den Kunden zurücküberweisen. Aber das ist doch Quatsch... weil Rechnungen beglichen, Steuer abgeführt.. wo ist das Problem? Wir haben der Gegenpartei vorgeschlagen gemeinsam einen Termin beim FA zu machen und das Problem zu besprechen... Können Sie raten ?

Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Steuern
Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

sofern Sie eine ordentliche Rechnung gelegt haben und auch die Zahlung von Umsatzsteuer im Vertrag vereinbart war, hat die Firma auch einen entsprechenden Anspruch auf die Ust.

§ 13 b UStG regelt seit dem 1.4.2004, dass bei Bauleistungen der Leistungsempfänger Steuerschuldner sein kann, hier also der Kunde. Allerdings gilt dies nur für Bauleistungen, die gegenüber Leistungsempfängern erbracht werden, die selbst Bauleistungen ausführen. In diesem Fall hat der Leistende eine Rechnung ohne Steuerausweis zu erteilen, in der aber der Leistungsempfänger auf den Übergang der Steuerschuldnerschaft hinzuweisen ist.

Dies wäre hier nachzuprüfen, genauso, ob die Bauleistungen (Dachdeckerarbeiten wohl eher ja) hier unter § 13b UStG fallen.

Gerne stehe ich Ihnen weiterhin zur Verfügung und hoffe, Ihnen zunächst hilfreich geantwortet zu haben und freue mich auf Ihre Akzeptierung gemäß den Nutzungsbedingungen (grünes Feld).

Viele Grüße

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Ich bin nicht sicher ob ich per e-mail richtig geantwortet habe, deshalb auf diesem Weg nocheinmal:

Rückfrage: Dachdeckerarbeiten fallen unter § 13 B, das wissen wir, aber wie verhält es sich in diesem Fall:

-Müssen wir die Rechnungen korrigieren ?

-Müssen wir die UST vom FA zurückfordern ?
-Wenn ja warum ?

-Es handelt sich um ca. 24 T€, das ist doch für jeden Steuerprüfer eine Einladung

Damit haben wir kein Problem... aber zusätzlichen Stress muß man sich ja nicht unbedingt aufladen
...die Rechnungen wurden ordungsgemäß ausgestellt die Gegenpartei kann doch die VSt. geltend machen ..oder ?

Ich bitte nochmals um Erklärung

 

Ich werden ihre Beratung in jedem Fall akzeptieren, brauche nur noch mehr Information

Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 5 Jahren.
Also eine Erstattung dürfte nur dann anfallen, wenn wie geschrieben der Kunde auch selbst Bauleistungen ausführt. Wie ist die Gegenpartei denn geschäftlich gestellt?
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Es handelt sich um ein Tief/Erdbau/Abris/Kranarbeiten usw.... also in diesem Sinne schon....aber muss es den unbedingt im nachhinein sein ? Es ist doch niemanden zu Nachteil
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Es handelt sich um ein Tiefbau/Erdbau/Abriss/Kranarbeiten usw.... also in diesem Sinne schon....aber muss es den unbedingt im nachhinein sein ? Es ist doch niemanden zu Nachteil ...entschuldigen sie die Rechtschreibfehler, bin etwas aufgeregt, da mir eine plötzliche Forderung von 24 T€ und Anwaltsdrohung etwas auf den Magen schlägt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Ich brauche ein klare Aussage wie weiter zu verfahren ist um einen Rechtsstreit,damit unnötig Kosten und wenn möglich eine Steuerprüfung zu vermeiden ist (obwohl ich mich mit diesem Gedanken schon angefreundet habe.)

Habe wir etwas falsch gemacht oder nicht ?

 

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Erneut posten: Ungenaue Antwort.
Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

zunächst macht es ggf. Sinn sich hier mit der Gegenseite einvernehmlich zu einigen und insbesondere das "Warum" der nunmehrige Forderung zu eruieren. Es kann sein, dass der Gegenseite das Finanzamt eine entsprechende Forderung nach § 13b auf gemacht hat und diese jetzt im Zugzwang ist. Möglicherweise resultiert daraus auch die anwaltliche Geltendmachung.

Grundlage einer Entscheidung ist jedoch, einerseits ob die Gegenseite Steuerschuldner ist und nur dann hat Sie auch einen Rückforderungsanspruch. Dies ergibt sich aus den von mir genannten Voraussetzungen.

Wenn die Gegenseite Steuerschuldner ist, ist die Frage ob ein direkter Anspruch besteht, was grds. zu bejahen ist.

Ausfürhliche Informationen hierzu hat die OFD Niedrsachsen zussamengestellt, die Sie unte folgendem Link finden:

http://www.ofd.niedersachsen.de/live/live.php?navigation_id=17514&article_id=87886&_psmand=110

Hieraus ergibt sich auch, dass ein Vorsteuerabzug nicht möglich ist, auch wenn die Umsatzsteuer ausgewiesen ist. Sie würden somit tatsächlich eine Korrektur der Rechnung, insbesondere für Ihre Unterlagen machen müssen, und die Umsatzssteuer vom FA zurückfordern, immer vorausgesetzt, dass die o.g. Bedingungen des § 13b UStG vorliegen.

Hiervon ist nach Ihren Informationen zunächst auszugehen, der Leistungsempfänger erbringt Bauleistungen und dürfte somit auch einen Anspruch nach § 13b haben.

Grds. haben Sie nichts falsch gemacht, aber in diesem Fall ggf. die Regelung des § 13b übersehen. Wirtschaftliche Nachteiel dürften Ihnen daraus nicht entstehen, da das FA Ihnen sodann die gezahlte Umsatzsteuer ohne Weiteres zurückerstatten muss.

Grundlage des ganzen ist somit nur, dass Sie die USt. nicht hätten zahlen müssen und das FA einen entsprechenden Anspruch gegen die Gegenseite hat.

Gerne stehe ich Ihnen bei weiterem Informationsbedarf oder Unklarheiten weiterhin zur Verfügung.

Viele Grüße
rebuero24, Rechtsanwalt
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 2921
Erfahrung: Tätigkeit als Rechtsanwalt im Bereich Steuerrecht
rebuero24 und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Hallo, nur nochmal fürs prinzipielle Verständnis .

Heißt das , dass der § 13 B immer dann gilt wenn der Kunde ein Bauunternehmen ist-egal ob Endkunde oder nicht. ?????

Bisher war ich davon ausgegangen, daß er nur zur Anwendung kommt, wenn wir als Subunternehmer tätig sind.... deshalb auch die Rechnung mit MWst. in o.g. Fall

Ich bitte um eine abschließende Erklärung .. Danke

Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 5 Jahren.
Richtig, sofern der Kunde ebenfalls Bauleistungen erbringt, die mindestens 10% seines Gesamtumsatzes betreffen, so ist er hier Schuldner der Umsatzsteuer, die Sie ihm sodann nicht in Rechnung stellen müssen, sondern nur darauf hinweisen müssen, dass er nach § 13b UStG steuerpflichtig und Steuerschuldner ist.

Sofern eine Tätigkeit als Subunternehmer geschieht, sind Sie ja nur dem Auftraggeber, dem beauftragenden Unternehmer eine entsprechende Rechnung schuldig. Dieses Auftragsverhältnis rechnen Sie dann in der Regel ja auch ohne USt. ab.

Gerne stehe ich Ihnen weiterhin zur Verfügung.

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