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rebuero24
rebuero24, Rechtsanwalt
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 3087
Erfahrung:  Tätigkeit als Rechtsanwalt im Bereich Steuerrecht
30639152
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Es geht um Schenkungssteuer. Ich m chte meinem zuk nftigen

Kundenfrage

Es geht um Schenkungssteuer.
Ich möchte meinem zukünftigen Schwager die Hälfte meines Hauses schenken.Eintrag ins Grundbuch ist klar. Wir möchten die Schenkungssteuer vermeiden Die Hälfte des Hauses
und Grundstücks beträgt 40,000,-€. 20000,-€ sind ja erbschaftssateuerfrei.
Im Übertragungsvertrag ist festgeschrieben, daß mein Schwager mich bei Notwendigkeit
pflegt, oder auch meine Pflege organisiert.
Nun meine Frage: auf dem Haus ist noch eine Belastung von 80,000,-€.
Wenn mein Schwager die Hälfte der Bankschulden übernimmt,schmälert das die Schenkungssteuer.G
ibt es eine Möglichkeit, die Grunderwerbsteuer zu vermeiden?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Steuern
Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

die Grunderwerbssteuer werden Sie nicht vermeiden können, da eslediglich Ausnahmetatbestände bei der Schenkung zwischen Ehegatten und Verwandten gerader Linie gibt. Insofern würde die Grunderwerbssteuer anfallen.

Bezüglich des überschießenden Betrages zur Schenkungsteuer ist die entsprechender Absicht nicht falsch. Zunächst könnte der Betrag durch eine Gegenleistung in Form der Pflegschaft gemindert werden. Hier könnte es vorteilhaft sein, diesen Betrag höher zu setzen, als die verbleibenden 20.000 €. Möglicherweise macht es Sinn, den gesamten Betrag in Höhe von 40.000,€ als Gegenzug zur Pflege festzuschreiben.

Bezüglich des Darlehens wäre ebenfalls eine Konstruktion möglich, die jedoch abgestimmt werden muss, mit der Konstruktion der Pflegschaft. Allerdings ist zu beachten, dass auch die Tilgung eines fremden Darlehens grundsätzlich als eine Schenkung anzusehen ist. Man müsste hier dem Schwager einen Teil der Schulden im Rahmen der Schenkung übertragen und dieses gegebenenfalls als Gegenwert für die Übertragung des Grundstücks geben. Dies wäre sodann keine reine Schenkung mehr sondern ein teilweiser Erwerb der Grundstückshälfte.

Gerne stehe ich Ihnen weiterhin zur Verfügung und hoffe, Ihnen zunächst hilfreich geantwortet zu haben und freue mich auf Ihre Akzeptierung gemäß den Nutzungsbedingungen (grünes Feld).

Viele Grüße

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank für die Antwort
Ich habe hierzu noch eine Frage:
Wie soll ich das verstehen, Hier könnte es vorteilhaft sein, diesen Betrag höher zu setzen, aLs die verbleibenden 20,000,-€.
Wie müsste das in den Vertrag einfließen? Sie sagen, ev. den gesamten Betrag in Höhe von 40,000,-€ im Gegenzug zur Pflege festzuschreiben.
Also müsste ich de facto die Pflege auf dem Papier mit 40,000,-e bezahlen.
Ist das so korrekt?
Viele Grüße
Dieter Holstein
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank XXXXX XXXXX Antwort
Ich habe hierzu noch eine Frage:
Wie soll ich das verstehen, Hier könnte es vorteilhaft sein, diesen Betrag höher zu setzen, aLs die verbleibenden 20,000,-€.
Wie müsste das in den Vertrag einfließen? Sie sagen, ev. den gesamten Betrag in Höhe von 40,000,-€ im Gegenzug zur Pflege festzuschreiben.
Also müsste ich de facto die Pflege auf dem Papier mit 40,000,-e bezahlen.
Ist das so korrekt?
Viele Grüße
Dieter Holstein








Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo Herr Holstein,

richtig, dann wäre zumindest die Schenkungssteuer vom Tisch, da es eine Gegenleistung gibt. Es wäre sodann ein gemischter Übertragungsvertrag und ggf. sogar ein Kaufvertrag.

Ggf. müsste man im Vertrag die Pflegeleistungen noch näher zeitlich und inhaltlich beziffern bzw. benennen.

Gerne stehe ich Ihnen weiterhin zur Verfügung.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
^Hallo Herr Christian Joachim,
hat es mit der Bezahlung bis Morgen Zeit?.
Sie bekommen natürlich Ihr Honorar.!!
Ich möchte das Morgen mit meiner Notarin besprechen.
Vielleicht ergibt sich dann doch noch die Eine oder Andere Frage.
Mit freundlichen Grüßen
Dieter Holstein
Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 6 Jahren.
Gerne, Herr Holstein können Sie morgen auch meine Antwort akzeptieren. Vielleicht ergeben sich durch die Konsultation mit der Notarin noch ein paar neue Ideen.
Viele Grüße
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo Herr Christian Joachim,
ich heute mit dem Finanamt für Schenkungssteuer in Berlin telefoniert.
Man sagte mir,daß das mit der Pflege nicht gehen würde.
Es heißt: Erwerber, die dem Zuwender unentgeltlich oder gegen ein unzureichendes Entgeld Pflege oder Unterhal gewährt haben, können einen Betrag bis zu 20,000,- €
absetzen, soweit die Zuwendung,als angemessenes Entgeld anzusehen ist.
Da ich noch nicht gepflegt werde, würde das für mich nicht zutreffen.
So ganz sicher war sich die Dame aber auch nicht.
Sie hat mir geraten, den Schwager 20,000,_€ Schulden zu übertragen.
Nach Ihrer Auskunft reicht ein Schreiben der Bank mit dem Darlehensstand aus-
Wie bitte ist Ihre Meinung dazu>?
Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

die Variante mit der Pflege funktioniert tatsächlich eher, wenn Sie bereits gepflegt werden, davon bin ich ausgegangen. Die spätere Pflege dürfte hier durchaus problematisch werden, da nicht absehbar ist wann und ob überhaupt die Gegenleistung erfolgt.

Die Variante mit den Schulden ist ohne Weiteres, wie ich Ihnen ja auch schon geschrieben habe, möglich, da ja dann hier die Gegenleistung zu sehen ist.

Gerne stehe ich Ihnen weiterhin zur Verfügung und darf nochmals höflich an meine Akzeptierungsbitte erinnern.

Viele Grüße
rebuero24 und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo Herr Christian Joachim,
abschließend noch eine Frage:
Wenn mein Schwager 20,000,-€ an Grundschulden übernimmt, muß das Geld dann auch tatsächlich fließen, oder reicht es wenn ich es so akzeptiere?
Meine Rechnung wäre dann:
Grundstück und 1/2 WErt des Hauses = 40,000,-€
./. Übernahme Grundschulden = 20,000,-€
,/. Notarkosten = 800,-€
./. Grunderwerbsteuer = 1,400 ,-€
Gesamt =18520,- €
./: Freibetrag =20,000,-€
Keine Schenkungssteuer
ISt ist so korrekt?
Übrigens Ihre Antworten habe bereits akzeptiert.
Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 6 Jahren.
Herzlichen Dank für Ihre Akzeptierung.

Ja, grds. ist die Berechnung so in Ordnung, wobei der "Teilverkauf" bzw. gemischte Schenkung richtig im Notarvertrag formuliert werden muss, hier dürfte dies jedoch Ihre Notarin sicherlich bewerkstelligen.

Viele Grüße
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo
nochmals vielen Dank für die umfassende Antworten
Tschüß bis zum nächsten mal
Dieter Holstein
Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Herr Holstein,

es freut mich Ihnen geholfen zu haben und bin gerne wieder für Sie da, wenn Sie Hilfe benötigen.

Viele Grüße

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