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rebuero24
rebuero24, Rechtsanwalt
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 3193
Erfahrung:  Tätigkeit als Rechtsanwalt im Bereich Steuerrecht
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Ich habe eine feste Anstellung als Mediengestalter. Nebenbei

Kundenfrage

Ich habe eine feste Anstellung als Mediengestalter. Nebenbei mache ich etwas künstlerische Druckgrafik. Die Einnahmen daraus blieben bisher immer unter 410 Euro/Jahr. Aber jetzt werde ich dieses Jahr eine Ausstellung haben und "befürchte", dass ich da wahrscheinlich mehr als bisher verkaufen werde. Allerdings bestimmt nicht mehr als ca. 5000 Euro/Jahr. Lohnt es sich mich dem Finanzamt als Kleinunternehmer zu melden, oder welche andere Möglichkeit gäbe es in diesem Fall die Einnahmen korrekt in der Steuererklärung aufzuführen?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Steuern
Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

wenn Sie nebenbei ein Gewerbe betreiben, was wohl auch die künstlerische Ausübung des Berufs Mediengestalter darstellt, da Sie Gewinn erwirtschaften wollen, sollten Sie entweder ein Gewerbe anmelden bzw. die Tätigkeit im Rahmen der Steuererklärung angeben. Jeweils bei der Gewerbeanmeldung als auch der Erklärung erhält das FA Kenntnis von Ihrer Tätigkeit. Eine Kleinunternehmerstellung macht dann Sinn, wenn Sie keine Umsatzsteuer auf Ihre Ware erheben wollen und im Gegenzug nicht viele Vorsteuern geltend machen wollen, als zB. wenig Investionen tätigen.

In der Steuererklärung könne Sie die Einnahmen unter selbständiger Tärigkeit aufführen und sollten beim FA sodann die Kleinunternehmerregelung beantragen, sofern gewünscht.

Gerne stehe ich Ihnen weiterhin zur Verfügung und hoffe, Ihnen zunächst hilfreich geantwortet zu haben und freue mich auf Ihre Akzeptierung gemäß den Nutzungsbedingungen (grünes Feld).

Viele Grüße

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Das war nicht die Antwort auf meine Frage.
Erstens ist mein Nebenverdienst nicht "die künstlersiche Ausübung des Berufs Mediengestalter" sondern ich mache Druckgrafik, das ist etwas ganz anderes, es geht um Linolschnitt, Holzschnitt usw.
Zweitens habe ich gefragt ob es Sinn macht wenn ich mich beim Finanzamt als Kleinunternehmer anmelde. Ich will aber kein Gewerbe anmelden, ich bin nebenbei lediglich als Künstler tätig. Dazu habe ich konkrete Einnahmebeträge genannt und dachte ich bekomme darauf auch ein konkrete Antwort. Dass ich u. U. keine Umsatzsteuer als Kleinunternehmer erheben muss, war mir schon bekannt und nicht die Frage.
Falls Sie da nichts konkretes liefern, fühle ich mich ehrlich richtig verarscht !!!
Und möchte mein Geld zurück!!!!
Sie werden verstehen, dass ich Sie dann bestimmt weiterempfehlen werde, oder?
Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gerne konkretisiere ich meine Antwort weiter, wie ich es Ihnen auch angeboten habe. Sofern ich Ihre berufliche Tätigkeit nicht korrekt bezeichnet habe, bitte ich um Nachsicht.

Zur Kleinunternehmerregelung (KUR) habe ich bereits ausgeführt, Sie macht nur dann Sinn, wenn Sie auf Ihre Ware keine Umsatzsteuer abführen wollen. Soll der Betrag in Höhe von 5.000 Euro den Gewinn darstellen und ist dies der erwartete Umsatz?

Es ist abzuwägen, ob Sie die Vorsteuer für Leistungen Dritter oder Waren ziehen möchten oder aber Ihre Ware preiswerter für den Käufer angeboten werden soll. In diesem Fall würde die Kleinunternehmerregelung Sinn machen, erst Recht, wenn Sie lediglich einen Umsatz in Höhe von 5.000 Euro machen werden.

Als Künstler können Sie auch als Freiberufler tätig sein, hier gibt es auch keine Einschränkungen bzgl. der KUR.

Gerne beantworte ich Ihre weiteren Fragen, bis Sie eine für Sie zufriedenstellende Antwort haben, dies ist auch Inhalt der Nutzungsbedingungen.

Viele Grüße
rebuero24 und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 6 Jahren.
Herzlichen Dank für Ihre Akzeptierung, sollten Sie noch weitere Fragen zur Thematik haben, bin ich gerne für Sie innerhalb dieser Frage für Sie da.

Viele Grüße