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StB Rösner
StB Rösner, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 244
Erfahrung:  Diplom-Kaufmann
57244072
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StB Rösner ist jetzt online.

Was ist ein g nstiges Steuerklassenmodell, wir sind beide

Kundenfrage

Was ist ein günstiges Steuerklassenmodell,
wir sind beide berufstätig und haben das Modell 3/5 gewählt, d.h meine Frau hat aufgrund ihres Einkommens 5 und ich als der höher verdienende 3. Das Einkommensverhältnis ist 1/3 zu 2/3. Seit ca . 4 Jahren sind in jedem Steuerjahr Vorauszahlungen nötig mit der Begründung wir müssten sonst zuviel nachzahlen. Ein Anruf beim Finanzamt hat ergeben, dass die Politik die Steuersätze so geändert hat dass 3/5 be einem 5-stelligen Jahersbruttoeinkommen meiner Frau immer zu einer Nachzahlung führt. So die Aussage der Finanzamtangestellten. Stimmen sie dem zu und ist es ratsam jetzt auf 4/4 zu gehen?
Vielen Dank XXXXX XXXXX feedback

mit freundlichem Gruß

J. Bulitta
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Steuern
Experte:  StB Rösner hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

ob es pauschal richtig ist, dass 3/5 bei 5-stelligem Jahresbrutto immer zu einer Nachzahlung führt und deshalb Vorauszahlungen festgesetzt werden sollten, ist mir nicht bekannt.

Es gibt jedoch folgende Faustregel: Der Steuerklassenkombination III/V ist aus
steuerlicher Sicht der Vorzug gegenüber der Steuerklassenwahl
IV/IV zu geben, wenn auf den weniger gut verdienenden Ehegatten weniger
als 40 % der Gesamtbezüge entfallen, der Besserverdienende also mehr
als 60 % des gesamten Bruttoarbeitslohns verdient.

Ich möchte jedoch auch auf die neue Möglichkeit des Faktorverfahrens hinweisen.

Hierzu habe ich Ihnen das Wichtigste unter

http://data6.blog.de/media/610/5612610_bca27f087f_d.pdf

zusammengefasst.

Ich hoffe, Sie können anhand dessen für sich die beste Kombination errechnen.

Mit freundlichen Grüßen

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo Herr Roesner,
diese Frage treibt mich weiter um, deshalb bin ich auch schon so früh wach. Ich habe einen Artikel auf einer weiteren Internetseite http://www.bundesfinanzministerium.de gefunden und was ich von dem Faktorverfahren verstanden habe ist, dass es letztlich nur darum geht, die Steuerlasten bei Zusammenveranlagung besser auf die Jahreseinkommen der Partner zu verteilen. Das heißt meine Ehefrau als geringer Verdienender muss weniger Steuern zu Lasten des höher verdienenden zahlen. Unter dem Strich kommt aber nichts rum dabei. Die Beispiele setzen so niedrig an, dass dies für unsere finanzielle Situation nicht zutrifft. Die Aussage, vom Bonner Finanzamt, dass ein fünfstelliger Betrag in Steuerklasse V immer zu einer Nachzahlung führt stimmt einfach nicht, und somit ist die Begründung für eine Vorauszahlung nicht stichhaltig. Da sie auch per Telefon erreichbar sind, kann ich denn mit ihnen mal telefonieren. Dann könnte ich sie mit aktuellen Zahlen vom letzten Steuerbescheid (2009) versorgen. Ich hoffe dieser Service ist noch in den 75 Euro mit drin.
Vielen Dank im voraus für ihre Bemühungen

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mit freundlichen Grüßen
Experte:  StB Rösner hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

Sie können mich gerne mal anrufen. Meine Kontaktdaten stehen auf der Homepage, welche in der Signatur angegeben ist.

Der Zeitaufwand, hier für Sie das optimale Ergebnis zu berechnen, steht aber in keinem Verhältnis zu dem Zinsverlust, den Sie vielleicht durch zu hohe Vorauszahlungen haben. Denn spätestens bei der Steuererklärung wird die VZ ja wieder angerechnet. Deshalb verwende ich in meiner Praxis hierauf auch nicht so viel Augenmerk. Und weil in der Steuerberatung Zeitaufwand und Ergebnis oftmals im Missverhältnis stehen, habe ich die Variante mit dem Link zu dem Wichtigsten zum Faktorverfahren gewählt. In die Details müsste ich mich selbst erst einarbeiten.

Wichtiger ist meines Erachtens, die Steuerklasse im Hinblick auf z.B. Lohnnebenleistungen abzustimmen. Wer hat z.B. das höhere Arbeitslosenrisiko? Ggfs. sollte dieser dann in Steuerklasse 3 sein, auch wenn das erst einmal ungünstiger ist. Oder kommt ggfs. Elterngeld auf einen zu.