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rebuero24
rebuero24, Rechtsanwalt
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 2921
Erfahrung:  Tätigkeit als Rechtsanwalt im Bereich Steuerrecht
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rebuero24 ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich h tte gerne Ihren Rat zu

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich hätte gerne Ihren Rat zu meinem folgenden, etwas kompliziertem Fall: Ich hatte ab 01.08.2003 ein Gewerbe angemeldet (Vertrieb von Nahrungsergänzungsmitteln). Für dieses Gewerbe habe ich vom 01.08.2003 bis 31.01.2004 Überbrückungsgeld in Höhe von monatlich etwa 1550,00 Euro bezogen und in einem Nebenjob auf freiberuflicher Basis monatlich noch zwischen ca. 350,00 und 450,00 Euro hinzuverdient. Bis Ende Juli 2003 bezog ich Arbeitslosengeld I.

Bei der Durchsicht meiner Unterlagen ist mir aufgefallen, dass für diesen Zeitraum die Einkommenssteuer-Erklärung fehlt. Eine Aufforderung zur Abgabe der EST-Erkl. für diesen Zeitraum habe ich nie vom Finanzamt erhalten, auch keinen Festsetzungs-Bescheid. Ich habe mit dem Gewerbe nie Geld verdient und es auch seit Februar 2004 nicht mehr ausgeübt. Dies habe ich dem Finanzamt am 11.01.2010 schriftlich mitgeteilt (per Brief) und man sagte mir daraufhin dass ich dann keine ESt-Erkl. mehr abgeben müsse.

Letzte Woche erhielt ich nun einen Festsetzungs-Bescheid für 2009 über 788,00 Euro, welche ich bis zum 03.06. zahlen soll (unter Vorbehalt der Nachprüfung). Ich würde natürlich lieber noch die Steuer-ERkl. für 2009 nachreichen. Es ist jedoch so, dass es mir von Sommer 2008 bis September 2009 seelisch sehr schlecht ging, da ich arbeitslos wurde und sich bei mir ein sog. Messie-Syndrom entwickelte. Ich habe erst im September 2009 Arbeitslosengeld beantragt, die Monate zuvor habe ich von der Unterstützung meiner Familie und einem kleinen Nebenjob gelebt, worüber aufgrund meiner o. g. Probleme keinerlei Unterlagen mehr existieren. Auch die Unterlagen von 2003 bis 2004 sind nicht mehr vorhanden. Ich könnte somit dem Finanzamt für die EST-ERkl. 2009 nur Unterlagen vom Arbeitsamt ab September 2009 vorlegen.
Meine frage ist nun folgende: Sollte ich die Steuer-Erkl. für 2003 noch nachreichen (was nätürlich ohne Unterlagen schwierig ist, es geht mir hier um das Überbrückungsgeld und den Nebenverdienst) und wie erkäre ich dem Finanzamt am besten die fehlenden Monate in 2009, in denen ich nur von dem Nebenjob und von der Unterstützung meiner Familie gelebt habe? Oder ist Überbrückungsgeld steuerfrei?

Ich hoffe ich konnte meinen Fall einigermaßen verständlich schildern und wäre Ihnen für eine Schnelle Antwort dankbar.

Mit Freundlichen Grüßen
S. Riemer
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Steuern
Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

ich empfehle Ihnen die Einkommensteuererklärung für das Jahr 2003 nicht mehr einzureichen, der das Finanzamt Ihnen ja bereits mitgeteilt hat, dass eine Einkommensteuererklärung für dieses Kalenderjahr nicht mehr notwendig ist.

Für das Jahr 2009 sollten sie gegen den Bescheid binnen eines Monats nach Zugang Einspruch einlegen und sodann die Werte des Finanzamts kontrollieren und gegebenenfalls ihre Berechnungen in einer separaten Erklärung zugrunde legen.

Die fehlenden Monate im Jahr 2009 sollten sie sodann so angeben, wie sie tatsächlich gelaufen sind. Wenn sie keine Einnahmen erzielt haben, können Sie für diese Monate natürlich auch keine Einnahmen angeben.

Das Überbrückungsgeld ist steuerfrei.

Gerne stehe ich Ihnen weiterhin zur Verfügung und hoffe, Ihnen zunächst hilfreich geantwortet zu haben und freue mich auf Ihre Akzeptierung gemäß den Nutzungsbedingungen (grünes Feld).

Viele Grüße





Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehrn geehrter Herr Joachim,

 

vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Dass das Finanzamt die ESt-Erkl. für 2003 gar nicht mehr fordert, stimmt nicht ganz. Ich hatte in meinem Schreiben vom Januar 2010 erkärt, dass ich das Gewerbe seit Februar 2004 nicht mehr ausgeübt habe, da ich kein Geld damit verdient habe. Entschuldigung, hier hatte ich mich missverständlich ausgedrückt. Sollte ich unter diesen Umständen trotz fehlender Unterlagen die EST-Erkl. für 2003 doch noch nachreichen bzw. dewn Fall beim Finanzamt ansprechen?

 

Vielen Dank für Ihre Hilfe.

 

Viele Grüße

S. Riemer

Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sie sollten bzgl. 2003 mitteilen, ob noch eine Steuererklärung gewünscht wird, mit dem Hinweis, dass keine Einnahmen erfolgt sind (ggf. Verlust). Ich denke, dass dann das FA von sich aus auf weitere Arbeit verzichten wird falls doch, sollten Sie eine kurze Erklärung, da ja wohl überschaubar, abgeben.

Gerne stehe ich Ihnen weiterhin zur Verfügung.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Herr Joachim,

 

eine weitere Frage hätte ich noch. Ich wüßte gerne, wie es sich mit der EST-Erkl. bezüglich meines freiberuflichen Nebenjobs (ab August 2003) verhält, mit dem ich wie gesagt ca. zwischen 350 und 450 Euro monatlich hinzuverdient habe (zusätzlich zum Überbrückungsgeld)? Muss ich dieses Einkommen dem Finanzamt mitteilen? Leider existieren auch hierzu keine Unterlagen mehr. Ich kann nur noch aus der Erinnerung ungefähr sagen, wie hoch dieser Hinzuverdienst monatlich in etwa war.

 

Nochmals vielen Dank für Ihre Hilfe.

 

Viele Grüße

S. Riemer

 

Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ja, Nebeneinkommen ist steuerpflichtig und müsste entsprechend angegeben werden, hierzu sollten Sie ggf., sofern aus nichtselbständiger Tätigkeit, einen Einkommensnachweis haben (Lohnsteuerkarte).

Gerne stehe ich Ihnen weiterhin zur Verfügung und darf höflich an meine Akzeptierungsbitte gem. den Nutzungsbedingungen erinnern.

Viele Grüße
rebuero24, Rechtsanwalt
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 2921
Erfahrung: Tätigkeit als Rechtsanwalt im Bereich Steuerrecht
rebuero24 und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Herr Joachim,

 

ich hatte in dieser Zeit ja freiberuflich als Telefon-Interviewerin für ein Marktforschungsinstitut gearbeitet uns selbst Rechnung gestellt in diesen 4 Monaten, die jedoch leider nicht mehr auffindbar sind aufgrund meiner geschilderten Probleme. Das heißt eben, dass ich dem Finanzamt über diesen monatlichen Verdienst und auch über den Bezug des ALG I bis Juli 2003 keinerlei Unterlagen vorlegen kann.

Haben Sie diesbezüglich noch einen Tipp für mich, wie ich dies dem Finanhzamt "beibringe"?

 

Viele Grüße

S. Riemer

Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 5 Jahren.
Herzlichen Dank für Ihre Akzeptierung.

Sie könnten die damaligen Einnahmen schätzen. möglicherweise haben sie jetzt noch einen Vertrag, der zumindest in Grundvergütung darstellt. Gegebenenfalls existieren auch noch bei dem Marktforschungsinstitut Abrechnungen. Allerdings dürfte die Chance aufgrund des langen Zeitraums nur niedrig sein.

Ansonsten können Sie auch nur die Angaben machen, die sie auch entsprechend im Kopf haben und dem Finanzamt gegenüber mitteilen, dass aufgrund des langen Zeitraums keine Unterlagen mehr vorliegen.

Auch hier denke ich, wird das Finanzamt grundsätzlich keine Schwierigkeiten machen.

Viele Grüße



Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Herr Joachim,

 

nochmals vielen Dank für Ihre Hilfe. Sie haben mich beruhigt. Ich hatte schon befürchtet dass ich richtig Ärger bekomme mit dem Finanzamt.

 

Viele Grüße

A. Riemer

Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 5 Jahren.
Es freut mich, dass ich Ihnen helfen konnte.

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