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StB Rösner
StB Rösner, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 244
Erfahrung:  Diplom-Kaufmann
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Hallo, ich habe am 1.4.2011 mit meiner Frau einen Bauernhof

Kundenfrage

Hallo,

ich habe am 1.4.2011 mit meiner Frau einen Bauernhof für 670.000,-- Euro inkl. Photovoltaiganlage (70.000,-- Euro im Gesamtkaufpreis mit beinhaltet) gekauft. Da ich für die Stromeinspeisung monatlich 1000,-- Euro von den Kraftwerken vergütet bekomme, und in Zukunft ca. weitere 1000,-- Euro Mieteinnahmen aus den vorhandenen Wohnungen erhalte, stellt sich nun die Frage, ob es Sinn macht ein Gewerbe (gewerbliche, selbständige oder land- und forstwirtschaftliche Tätigkeit) anzumelden, damit ich Vorsteuerabzugsberechtigt bin. Im nächsten Jahr planen wir einen Ausbau für eine weitere Wohnung (Investitionen ca. 70.000,-- Euro) die wir ebenfalls vermieten wollen. Macht diese Gewerbeanmeldung Sinn, oder reicht eine Meldung über die Einkommensteuererklärung.

Vielen Dank XXXXX XXXXX Mühe.

Mit freundlichen Grüßen

M. Sogawe
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Steuern
Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

hier müssten Sie grob durchrechnen, welche Ersparnisse Sie durch den Vorsteuerabzug hätten und welche Belastungen Sie aufgrund der Umlage der USt. (hier grds. höhere Mieten, da Sie dann USt. abführen müssen) sowie ggf. weiteren Belastungen, wie Gewerbesteuer, tragen müssen.

Für die Umsatzsteuer müssen Sie nicht zwangsläufig ein Gewerbe anmelden, Sie können auch als Privatvermieter zur Umsatzsteuer optieren, müssen dies ggü. dem FA jedoch angeben. Allerdings funktioniert dies nicht bei der Vermietung von Wohnraum, aber bei teilgemischten Vermietungen für den gewerblichen Teil. Bei der Photovoltaikanlage können Sie zur Ust. optieren.

Gerne stehe ich Ihnen weiterhin zur Verfügung und hoffe, Ihnen zunächst hilfreich geantwortet zu haben und freue mich auf Ihre Akzeptierung gemäß den Nutzungsbedingungen (grünes Feld).

Viele Grüße

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Antworter,

 

die Antwort ist sachlich und rechtlich zu allgemein ausgefallen, und allgemein bekannt. In unserem beschriebenen Fall hätte ich mir eine konkretere Auskunft gewünscht. Da wir beide voll berufstätig sind (Lehrerin und Außendienst) stellt sich für uns immer noch die steuerrechtliche und wirtschaftliche Frage ob es Sinn macht, aufgrund der Photovoltaikanlage ein Gewerbe anzumelden. Da der Kaufpreis der PA-Anlage (70.000,--) im Kaufpreis des Gesamtobjekts mitbeinhaltet war, ist ein Vorsteuerabzug nicht möglich oder !?. D.h. der Vorsteuerabzug wäre nur bei der monatlichen Vergütung des Kraftwerkes möglich ( 1000,-- Euro).

 

Gruß

 

Sogawe

 

 

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Erneut posten: Ungenaue Antwort.
Da wir beide berufstätig sind (Beamter/Angestellter) geht es mir konkret darum, ob es steuerrechtlich und wirschaftlich Sinn macht ein Kleingewerbe anzumelden. Deshalb wünsche ich mir eine klare Anwort auf meinen Sachverhalt.
Experte:  StB Rösner hat geantwortet vor 6 Jahren.

Der Betrieb der Fotovoltaikanlage ist m.E. ein Gewerbebetrieb. Sie müssten das Gewerbe deshalb sogar anmelden.

Mit der Umsatzsteuer hat das aber nichts zu tun. Aufgrund der Einnahmeerzielung sind Sie umsatzsteuerlicher Unternehmer und wenn Sie die Kleinunternehmerregelung nicht anwenden auch umsatzsteuerpflichtig.

Die Wohnungsvermietung ist umsatzsteuerfrei ohne Vorsteuerabzug. Aus dem Wohnungsausbau haben Sie deshalb keinen Vorsteuerabzug. Option nicht möglich.

Der Vorsteuerabzug aus dem Kaufpreis ist nur möglich, wenn im Kaufvertrag die Umsatzsteuer zurecht und korrekt ausgewiesen ist.

Die Kleinunternehmerregelung nicht anzuwenden macht nur Sinn, wenn Sie dann die 190 € zusätzlich vergütet bekommen.

Dann profitieren Sie vom Vorsteuerabzug aus Ihren Kosten (ZB Reparaturen).

StB Rösner, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 244
Erfahrung: Diplom-Kaufmann
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