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K. Severin
K. Severin, Rechtsanwalt
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 859
Erfahrung:  Fachanwaltslehrgang Steuerrecht
25551084
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Steuern hier ein
K. Severin ist jetzt online.

Hallo, ich habe derzeit Probleme mit dem Finanzamt. Ich habe

Kundenfrage

Hallo, ich habe derzeit Probleme mit dem Finanzamt. Ich habe mein Eigenheim an meine Mutter vermietet. Wir haben einen Mietvertrag geschlossen. Die Miethöhe beträgt 75% der ortsüblichen Miete (belegt durch Vergleichsmieten aus Zeitungsinseraten). Wir (meine Frau, meine beiden Kinder und ich) halten uns auch noch ab und zu im Haus auf; nächtigen dort auch.

Die Miete wird monatlich auf mein Konto überwiesen.

Meine Mutter hat lediglich ihren Nebenwohnsitz in meinem Haus angegeben. Wir haben auch noch unseren Nebenwohnsitz dort angemeldet.

Das Finanzamt unterstellt uns jetzt eine betrügerische Absicht.

Im übrigen wurde die Miete durch das Finanzamt als zu niedrig veranschlagt. Zwar liegt das Finanzamt gemäß geltenden Mietspiegels unter unserer Miete, kommt jedoch durch Zuschlagsberechnungen über eben dieser Miete.

Ist Ihnen ggfs. eine Vorschrift / Urteil bekannt, die /das einen derartigen Fall regelt.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Steuern
Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

 

vielen Dank für ihre Frage.

 

Diese beantworte ich aufgrund ihrer Sachverhaltsdarstellung gern wie folgt:

 

Ich kann nach ihrer Sachverhaltsdarstellung nicht erkennen, weshalb Sie eine Steuerhinterziehung begangen haben. Solange Sie die Mieteinnahmen, die Sie durch die Vermietung der Wohnung in dem jeweiligen Kalenderjahr des Zuflusses erzielten in ihrer Einkommensteuererklärung angegeben und fristgerecht an das Finanzamt abgeführt haben, ist eine Steuerhinterziehung ausgeschlossen. Das FA geht es überhaupt nichts an, an wem und zu welchem Preis Sie die Wohnung vermieten, solange Sie die Mieteinkünfte entsprechend der gesetzlichen Vorgaben versteuert haben.

 

Insofern sollten Sie schellstmöglich einen Kollegen vor Ort (Fachanwalt für Steuerrecht) aufsuchen, damit dieser zu dem Vorwurf der Steuerhinterziehung Stellung nimmt und infolge dessen das Ermittlungsverfahren gegen Sie wegen Steuerhinterziehung durch die Straf und Bußgeldsachenstelle des Finanzamts eingestellt wird. Außerdem kann er eine Dienstaufsichtbeschwerde gegen den Finanzbeamten, der das Strafverfahren gegen Sie eingeleitet hat, einlegen.

 

Urteile zu entsprechenden Sachverhalten kann ich Ihnen leider nicht benennen.

 

Ich hoffe damit ihre Frage beantwortet zu haben und stehe Ihnen für Anschlussfragen gegebenenfalls gern zur Verfügung.

 

Weiter darf ich Sie höflich bitten meine Rechtsberatung zu bezahlen, indem Sie das grüne Feld "Akzeptieren" anklicken.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

K. Severin

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo, die Antwort ist bislang noch nicht befriedigend. Es steht noch die Frage im Raum, ob wir unser Haus auch tatsächlich weiterhin ab und zu bewohnen dürfen?

Der Finanzbeamte glaubt, dass wir tatsächlich nie dort weggezogen sind (liegt damit auch gar nicht so verkehrt / zumindest befindet sich an der Haustür seit 8/2010 ein Namensschild mit unseren Namen). Jetzt werden Nebenkostenabrechnungen verlangt, die diesen Umstand ggfs. auch belegen würden. Es wäre zumindest schwierig, dagegen zu argumentieren.

Folgende Forderung wurde jetzt seitens des Finanzamtes gestellt. Widersprüche aus 2008 zurückziehen (dort wurde unser Haus zu 61% angesetzt), ab 2009 die Mieteinkünfte vernachlässigen und so tun, als hätte wir uns dort die ganze Zeit aufgehalten. Dann würden die anhängigen Strafverfahren eingestellt und keine disziplinarrechtlichen Maßnahmen gegen mich als Beamter eingeleitet werden.
Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

 

vielen Dank für ihre Nachfrage und Sachverhaltskonkretisierung.

 

Sie können doch in ihrem Haus wohnen und einen Teil davon untervermieten. Wenn Sie die Mieteineinkünfte allerdings nicht versteuert haben, dann sollten Sie den Vorschlag des Finanzamt annehmen.Weiter müssen Sie diesen aber schriftlich protokollieren und von zuständigen und vertretungsberechtigten Sachbearbeit es Finanzamts unterschreiben lassen.

 

DXXXXX XXXXXegt eine sogenannte tatsächliche Verständigung vor, an die das FA rechtlich gebunden ist.

 

Bitte setzen Sie sich wieder mit mir in Verbindung, wenn Sie noch Nachfragebedarf haben.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

K. Severin

Rechtsanwalt

K. Severin, Rechtsanwalt
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 859
Erfahrung: Fachanwaltslehrgang Steuerrecht
K. Severin und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

 

vielen Dank für die Akzeptierung meiner Antwort.

 

Wegen der drohenden dienstrechtlichen Konsequenzen rate ich Ihnen aber noch einmal dringen, einen Kollegen (Fachanwalt für Steuerrecht) vor Ort aufzusuchen. Durch das Hinzufügen oder Weglassen von Sachverhaltsangeben kann sich nämlich eine völlig andere rechtliche Beurteilung in ihrem Fall ergeben.

 

Ich wünsche Ihnen alles Gute.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

K. Severin

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Danke, für den Hinweis. Das werde ich auf jeden Fall machen. Vorab jedoch, wenn ich nur einen Teil meines Haues untervermietet habe, kann ich doch auch nur prozentual abschreiben, oder?

Ziel war ja eine 100% ige Abschreibung.

Gruß
Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

 

die Abschreibung ist dann nur teilweise vorzunehmen, wenn Sie diese als Werbungskosten von den Mieteinnahmen abgezogen haben, um die Mieteinkünfte zu ermitteln. Hier muss dann auch der Mitevertrag einem Fremdvergleich standhalten, das heisst er muss zu marktüblichen Bedingungen wie mit einem Mieter, mit dem Sie nicht verwandt sind, zwischen ihrer Muter und Ihnen abgeschlossen worden sein. Sonst droht tatsächlich die Gefahr, dass das FA die Abschreibungen nicht anerkennt.

 

Bitte besprechen Sie dies auch mit dem Kollegen vor Ort.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

K. Severin

Rechtsanwalt

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