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rebuero24
rebuero24, Rechtsanwalt
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 3166
Erfahrung:  Tätigkeit als Rechtsanwalt im Bereich Steuerrecht
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Guten Tag, ich beziehe Arbeitslosengeld II, und habe jetzt

Kundenfrage

Guten Tag,
ich beziehe Arbeitslosengeld II, und habe jetzt die Möglichkeit in meinem Beruf (Tontechniker) für ein Tonstudio Stunden-,bzw. Tageweise zu arbeiten.
D.h. ich werde eine Rechnung schreiben müssen. Doch auf was muß ich achten?
Bin ich dann 'Freiberufler'? Mehrwertsteuer? Umsatzsteuer? Ich möchte da keine Fehler
machen.
Selbstverständlich zeige ich die Einnahmen beim Arbeitsamt an. Aber geht das überhaupt zusammen mit der ARGE?
Ich bin da völlig ratlos...
Peter Schmitt
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Steuern
Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

grds. sollte diese möglich sein, wenn einige Voraussetzungen vorliegen. Gleichzeitig rate ich Ihnen, zwecks Vermeidung von Nachteilen trotzdem das Gespräch mit dem Arbeitsamt zu suchen, um hier eine entsprechende Unbedenklichkeit attestiert zu bekommen.

Zunächst muss feststehen, in welchem Rahmen Sie arbeiten, angestellt oder freiberuflich und ob Sie dann noch für den Arbeitsmarkt vermittlungsfähig sind.

Gründen Sie ein Unternehmen oder eine Gewerbe, dürfte dies sehr fraglich sein, so dass ich hier alleine eine geringfügige Beschäftigung empfehlen würde, die grds. auch unschädlich bzgl. Ihres Arbeitslosensgeldbezugs ist.

Eine einzelne Betätigung als "Freiberufler" wäre näher zu prüfen, allerdings dürften Sie hier bereits nicht als Freiberufler in Betracht kommen. Im Übrigen wäre auch eine Art Scheinselbständigkeit die Folge, wenn Sie nur für ein Unternehmen arbeiten würden, jedenfalls auf längere Zeit, so dass die Minijobvariante bleiben würde.

Gerne stehe ich Ihnen weiterhin zur Verfügung und hoffe, Ihnen hilfreich geantwortet zu haben und freue mich auf Ihre Akzeptierung.

Viele Grüße
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Herr Joachim,
vielen Dank. Aber: Minijob kommt nicht in Frage, das würde ja einen Arbeitsvertrag
vorraussetzen. Ich würde in jedem Fall eine Rechnung als Freiberufler stellen.
Ich würde nur hin und wieder bei Engpässen für Tage oder Stunden gebucht werden.
Meine Frage ist eigentlich die: Nehme ich Mehrwertsteuer? wenn ja wieviel?
MUSS ich ein Gewerbe anmelden, um eine Rechnung schreiben zu können?
Welche Form muß so eine Rechnung überhaupt haben, um auch gegenüber dem Finanzamt alles korrekt zu machen?

Viele Grüße
Peter Schmitt
Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sie werden Probleme bekommen, als Freiberufler anerkannt zu werden, bzw. eine eigenständige Selbständigkeit zu erhalten, wenn Sie nur einen Auftraggeber haben. Zum Beginn der Tätigkeit mag dies noch akzeptabel sein, aber nicht dauerhaft.

Als Selbständiger können Sie als Kleinunternehmer agieren, dies müssen Sie dem Finanzamt mitteilen. Dann müssen Sie keine USt. in Rechnung stellen.

Grds. müssen Sie dann auch ein Gewerbe anmelden, wenn Sie gewinnorientiert arbeiten und Einnahmen erzählen.

Der Inhalt einer Rechnung richtet sich nach § 14 UStG.

Viele Grüße