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mwst24
mwst24, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 12
Erfahrung:  Dipl. Kaufmann (betriebl. Steuerlehre, Wirtschaftsprüfung, Controlling), Steuerberater
37808352
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Guten Abend, ich werde im n chsten Jahr 65 und das Unternehmen

Kundenfrage

Guten Abend,
ich werde im nächsten Jahr 65 und das Unternehmen möchte gerne, dass ich noch beratend tätig werde. Nun muss die Personalabteilung einen Vertrag ausarbeiten und kommt mit dem Argument, dass diese Tätigkeit als scheinselbständigkeit ausgelegt werden würde und ich sogar sozialversicherungspflichtig wäre. Ich kann das nicht ganz glauben - stimmt das alles?
MfG
Udo Brandes
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Steuern
Experte:  mwst24 hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Herr Brandes,

nach Erreichen der Altersgrenze für eine Regelaltersrente (momentan mit Vollendung des 65. Lebensjahrs) kann unbegrenzt rentenunschädlich hinzuverdient werden. D.h. ihre Rente wird bei einem Hinzuverdienst nicht mehr gekürzt!

Desweiteren besteht für Sie keine Arbeitslosen- und Rentenversicherungspflicht mehr. Würden Sie als Angestellter weiter beschäftigt bleiben, so würde von ihrem Bruttolohn nur noch Steuern und KV/PV-Beträge einbehalten werden.

Allerdings muss der Arbeitgeber weiterhin den Arbeitgeranteil an die RV und AV, als auch an die KV und PV leisten.
Der Arbeitgeber hätte kaum Kostenvorteile bei Weiterbeschäftigug eines Rentners.
Nur bei der Krankenversicherung ist der ermäßigte Beitragssatz anzuwenden, da ein weiter beschäftigter Altersrentner keinen Anspruch auf Krankengeld hat.

Die Vorteile einer Weiterbeschäftigung als Angestellter liegen somit nur bei Ihnen. Sowohl Steuern als auch KV/PV Beträge fallen sowohl als Angestellter als auch als Selbständiger an.
Ihr Einkommen müssten sie als Selbständiger in nahezu gleicher Höhe versteuern und auch die Krankenversicherung kann Zusatzbeiträge je nach Höhe ihres Gewinns verlangen.

Mit Abschluss eines Beratervertrages wären sie selbständig tätig. Der Arbeitgeber bräuchte weder Sozialversicherungsbeiträge, noch Steuern einbehalten. Auch die oben erwähnten Arbeitgeberanteile entfallen.

Daher ist die Gefahr der Scheinselbständigkeit in der Tat gegeben, insbesondere wenn die Beschäftigung ohne größere Veränderungen (wie bisher) fortgeführt wird.

Als Berater müssten sie persönlich unabhängig von ihrem Auftraggeber sein und zumindest auch zeitlich und ortsunabhängig ihre Arbeit verrichten können. Es muss in ihrer "Macht" liegen, Aufträge auch abzulehnen.

Matthias Wehl
Experte:  mwst24 hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Forumsteilnehmer,

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