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ClaudiaMarieSchiessl
ClaudiaMarieSchiessl, Rechtsanwältin
Kategorie: Sozialrecht
Zufriedene Kunden: 17237
Erfahrung:  20 Jahre Anwaltserfahrung
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ClaudiaMarieSchiessl ist jetzt online.

Fragen zu ALG1 Ausgangssituation: Beschäftigungsende per

Diese Antwort wurde bewertet:

Fragen zu ALG1Ausgangssituation:Beschäftigungsende per Aufhebungsvertrag zum 31.3.2018 mit Abfindung. Die Abfindung wird als Einmalzahlung getätigt, die Kündigungsfrist (bei mir 1 Jahr) wird eingehalten.
Aus steuerlichen Gründen möchte ich einen ALG1 Bezug in 2018 vermeiden. Nach eigenen Recherchen gibt es hier 2 Möglichkeiten: 1) Dispositionsrecht, 2) Abmeldung nach Anspruchsermittlung.
Hierzu hätte ich folgende Fragen:- Dispositionsrecht:Frage:
Muss man bei Anwendung des Dispoditionsrechts bis zur Inanspruchnahme des Arbeitslosengeldes bei einer Bezugsverschiebung von beispielsweise 8 Monaten (vom 1.4.2017 auf 1.2.2018) der Arbeitsagentur zur Verfügung stehen?- Arbeitssuchend melden, Arbeitslosengeld beantragen und nach dem Bescheid wieder abmeldenFrage:
Muss man hier Gründe angeben?Frage:
Wie lange kann man dann erneut Arbeitslosengeld beantragen mit Bezug auf den vor der Abmeldung erhaltenen Bescheid und ohne Verlust der Bezugsdauer (Meine Recherche ergab 4 Jahre)?Frage:
Bleibt bei dieser Vorgehensweise der im Bescheid genannte Betrag (bei mir Höchstbetrag) erhalten?-Gehalt, ZumutbarkeitZitat internetquelle:
In den ersten drei Monaten der Arbeitslosigkeit ist eine Minderung um mehr als 20 Prozent und in den folgenden drei Monaten um mehr als 30 Prozent dieses Arbeitsentgelts nicht zumutbar. Vom siebten Monat der Arbeitslosigkeit an ist einer arbeitslosen Person eine Beschäftigung nur dann nicht zumutbar, wenn das daraus erzielbare Nettoeinkommen unter Berücksichtigung der mit der Beschäftigung zusammenhängenden Aufwendungen niedriger ist als das Arbeitslosengeld“Frage:
Bezieht sich diese Staffelung nur auf den Zeitraum des aktiven Leistungsbezuges von ALG1 , oder laufen die genannten 6 Monate auch im abgemeldeten Zeitraum weiter?

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für die Anfrage

Nein, da müssen Sie der Agentur für Arbeit nicht zu Verfügung stehen.

Viele Arbeitslose nutzen das für Auslandsreisen.

4 Jahre ist richtig und an der Höhe des Betrags ändert sich nichts

Das was Sie mir geschrieben haben, beinhaltet die Verpflichtung von Arbeorslosen Stellen anzunehnen die ein geringeres Gehalt haben

Das bezieht sich nur darauf, wenn Sie tatsächlich Leistungen beziehen, denn Sie müssen ja der Agentur während der Dispositionszeit nicht zur Verfügung stehen

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Hallo Frau Schiessl,Danke für ihre Antworten. Meine letzte Frage ist offensichtlich nicht klar genug angekommen, daher meine Nachfrage:Es geht bei der letzten Frage nicht um das Dispositionsrecht, welches eine Verschiebung um bis zu 12 Monaten ermöglicht, sondern geht von dem Fall aus, dass ich mich Ende 2017 arbeitssuchend und am 1.4.2018 arbeitslos melde mit enstprechendem Antrag auf ALG1. Nach dem Bescheid über Höhe und Dauer der Leistungen möchte ich mich beim Arbeitsamt wieder abmelden, so dass ich, wie sie auch bestätigten, 4 Jahre lang erneute ALG1 zu den Konditionen im Bescheid beantragen kann.Es geht mir hier um die Staffelung der Zumutbarkeit:
Wenn ich z.Bsp. in 4/2018 1 Monat ALG1 beziehe, dann 2 Jahre unterbreche (abmelden), und dann nach entspr. Antrag ab 6/2020 weiter ALG1 beziehe für die restliche Laufzeit, wie verhält es sich dann mit der Zumutbarkeitsstaffelung für die ersten 6 Monate (Minderung von max 20%für die ersten 3 Monate, 30% für die Monate 4-6 gegenüber letztem Gehalt).Laufen diese 6 Monate dann von 4/2018 bis 10/2018 trotz Abmeldung Ende 4/2018 oder laufen diese Monate wie folgt:
Monat 1 in 4/2018 (da 1Monat ALG1 Bezug) und Monat 2-6 dann ab 6/2020 ?Das ist eigentlich meine wichtigste Frage.
Danke ***** ***** für ihre Antwort.
Sehr geehrter Ratsuchender , bis zum Zugang des Bewilligungsbescheids können Sie bestimmen , dass der Anspruch später entsteht .
Das heißt Sie melden sich beim Arbeitsamt und machen von Ihrem Dispositionsrecht GebrauchDer Anspruch entsteht dadurch später
Den Bescheid dürfen Sie nicht abwarten
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Liebe Frau Schiessl,
Ihre Antwort bezieht sich leider wieder auf das Dispoditionsrecht, obwohl ich in meiner Nachfrage im ersten Absatz explizit darauf hingewiesen habe, dass die Frage sich auf den Fall bezieht, dass ich mich jederzeit beim Arbeitsamt für einen Zeitraum von bis zu 4 Jahren ohne Anspruchsverlust abmelden kann. Und hier wollte ich wissen, wie sich in genanntem Beispiel die 6 Monatsstaffelung der Zumutbarkeit verhält. Ich denke, die Nachfrage war ausführlich und präzise gestellt, ihre Antwort bezieht sich leider nicht auf die Frage, sondern wieder aufs Dispositionsrecht. Schade, aber das war mein Hauptanliegen.
Ich denke, ich schliesse hier ab, und stelle die Frage woanders. Danke für ihre Bemühung.
Jetzt verstehe ichIch kann sehr gerne im Kommentar zum Sozialrecht nachsehen
Wenn Sie damit einverstanden sind
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ich denke, das kann ich auch, danke. Lassen sie es dabei beruhen. gruß
Tut mir leid
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Hallo Frau Schiessl, ich sehe gerade, dass die 2. Frage nicht eantwortet wurde:
Für den Fall, dass ich nicht das Dispositionsrecht wähle, sondern mich nachdem ich den ALG1 Bescheid erhalte, für längere Zeit einfach beim Arbeitsamt abmelde, muss ich das begründen?

Sehr geehrter Ratsuchender,

nein, Sie müssen es nicht begründen

Nein, einen Grund müssen Sie nicht angeben

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