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hhvgoetz
hhvgoetz, Sonstiges
Kategorie: Sozialrecht
Zufriedene Kunden: 2879
Erfahrung:  Fachanwalt für SozialR
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Guten Tag ! Ich bin seit Juni 2014 geschieden, lebe weiterhin

Kundenfrage

Guten Tag ! Ich bin seit Juni 2014 geschieden, lebe weiterhin im Haus meines Mannes.Ich war während der Ehe wenn berufstätig , dann selbstständig in eigener Heipraktikerpraxis im Haus tätig. Seit November 2013 habe ich mich arbeitslos und arbeitssuchend gemeldet, gelte als Kunde ohne Leistungsanspruch. Momentan verfüge ich lediglich über ein steuerfreies Übungsleitereinkommen von 250 Euro für jeweils 10 Monate im Kalenderjahr. Unterhalt seitens meines Ex-Mannes habe ich derzeit noch nicht beantragt, da er mich u. meine 2 Kinder (7 u. 14 Jahre ) bisher mietfrei wohnen ließ und auch sonstige Nebenkosten übernommen hat. Bis Ende diesen Monats zahlt er ebenfalls noch meine private KV. Aufgrund dieser Gegebenheiten und auf die Aussicht , dass ich die Immobilie evtl. übernehmen kann, habe ich bis jetzt sowohl auf Trennungs- sowie auch Ehegattenunterhalt verzichtet. Bis jetzt habe ich noch keine Aussicht auf eine Erwerbstätigkeit. Mein größtes Problem ist, dass ich den KV-Betrag von 330 Euro ab Oktober selbst aufbringen muss, sofern ich bis dahin keinen sozialvers.pflichtigen Job finde. Wie ist meine Aussicht auf ALG 2 ? Wir waren 12 Jahre verheiratet, mein Ex- Mann wäre also noch u.U. unterhaltspflichtig ( Nettoverdienst durchschn. 5000 Euro !!! )
Meine Einkünfte liegen momentan bei 250 Euro Übungsleiterpauschale , 820 Euro kindesunterhalt, 368 Euro Kindergeld. Seit diesem Monat muss ich zudem noch für Strom, Gas , Wasser, Tel. aufkommen, lediglich Miete muss ich nicht zahlen. Das Gutachten für den Wert der Immobilie steht noch aus , somit kann ich noch nicht sagen, ob ich die Restschuld plus eine Auszahlung an meinen Ehemann hierfür stemmen kann.
Weitere Frage: Was passiert mit den Beitragszahlungen an die private KV,wenn ich die Summe nicht aufbringen kann? Kann ich die Immobilie überhaupt übernehmen, wenn ich mit Hartz 4 aufstocken müsste ? Ich besitze noch eine Immobilie in Norddeutschland, die vermietet ist, meine Eltern haben mir diese mit Niesbrauch vor 5 Jahren überschrieben, die Miteeinnahmen gehen komplett an meine Eltern. Entschuldigen Sie die Länge meiner Schilderung, vielen dank ***** ***** C.G. Fellbach
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Sozialrecht
Experte:  hhvgoetz hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,
eine angemessene Immobilie (bis 130 qm Wohnfläche) ist im ALG II Bezug kein Problem als Schonvermögen.
Sie müssten die Immobilie aber schon im Eigentum haben, bevor Sie ALG II beantragen. Erlangen Sie dieser erst zu Zeiten des Bezuges, gilt das als Einkommen, so daß Sie bis 12 Monate aus dem Bezug fallen würden oder die Immobilie verwerten müssten.
Wenn Sie bei Beantragung von ALG II noch privat versichert sind, müssten Sie in den Basistarif wechseln. Den würde das Jobcenter übernehmen. Die kriegen nämlich 50 % Rabatt.
Wenn Sie allerdings wieder aus dem ALG II Bezug rausfallen, hängen Sie dann auf dem Basistarif, wenn de PKV Sie nicht wechseln lässt. Als Selbstzahler kommt der mit bis zu ca. 600 Euro ziemlich teuer. Erfragen Sie vorher bei der PKV, wie teuer der Basistarif in Ihrem Fall kommt.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen.
Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben, geben Sie bitte eine positive oder neutrale Bewertung ab, denn nur dann erfolgt die Vergütung für die anwaltliche Beratung. Nach eine positiven Bewertung können Sie allerdings auch ohne weitere Zusatzkosten an dieser Stelle Nachfragen stellen.
Mit freundlichen Grüßen

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