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rebuero24, Rechtsanwalt
Kategorie: Sozialrecht
Zufriedene Kunden: 3136
Erfahrung:  Tätigkeit als Rechtsanwalt und Mediator im Sozialrecht
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Hallo, mein Sohn 20 Jahre (Schulabschluss: Mittlere Reife),

Kundenfrage

Hallo, mein Sohn 20 Jahre (Schulabschluss: Mittlere Reife), keine Ausbildung, hat ein FSJ-Jahr nach 10 Monaten abgebrochen und lebt seither (3 Monaten) bei seiner Freundin (18 Jahre), die auch nicht arbeitet und von Sozialhilfe lebt. Er hat auch keine Lust eine Lehre zu machen, oder irgendwas zu arbeiten. Das Kindergeld wurde ihm jetzt auch noch gestrichen. Er hat quasi überhaupt keine Einnahmen. Ich will aber, dass er seinen Wohnsitz auf den seiner Freundin umändert. Da die Freundin einen Betreuer hat, hat der aber gemeint, dass wenn er mit gemeldet ist, es für sie schlechter wäre. Jetzt meine Frage, ist mein Sohn denn nicht auch ein Sozialhilfefall? Mein Mann und ich haben nämlich keine Lust, für unseren "faulen" Sohn noch irgendetwas zu zahlen. An welches Amt muss er sich wenden? Bekommt er auch Arbeitslosengeld, obwohl er noch nie gearbeitet hat? Wann erhält er weiterhin Kindergeld. Wann kann mein Sohn auch einen Betreuer haben? Denn er ist nicht von selbst in der Lage aufs Amt zu gehen und mit mir will er nicht. Bei uns zuhause kann er leider nicht mehr wohnen, da schon zuviel passiert ist. Ich muss dazu sagen, dass mein Sohn Cannabisabhängig ist. Leider. Ich wäre sehr für eine Auskunft dankbar.


 


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Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Sozialrecht
Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte Fragestellerin,

zunächst besteht eine Unterhaltspflicht nur dann, wenn das Kind auch einer Ausbildung nachgeht und willens ist eine solche auch aufzunehmen. Ähnlich ist dies auch mit dem Kindergeld. Hier erhält er nur dann Kindergeld, wenn er sich in einer Ausbildung befindet oder sich zumindest um die Aufnahme einer Ausbildung bemüht,

Ist er arbeitsfähig, kann er auf Antrag Hartz IV erhalten, kann er nicht arbeiten, müsste er Sozialhilfe beantragen.

Sie können beim zuständigen Amtsgericht eine Betreuung anregen. Eine solche wird immer dann vorgenommen, wenn jemand nicht in der Lage ist, seine wirtschaftlichen oder persönlichen Dinge selbst zu regeln. Dann prüft das Gericht, ob dem so ist und stellt der Person dann ggf. einen Betreuer zur Seite.

Konnte ich Ihnen zunächst hilfreich antworten? Gerne können Sie sich weiter an mich wenden. Über Ihre positive Bewertung freue ich mich. Viele Grüße

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