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rebuero24, Rechtsanwalt
Kategorie: Sozialrecht
Zufriedene Kunden: 3086
Erfahrung:  Tätigkeit als Rechtsanwalt und Mediator im Sozialrecht
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Sehr geehrte Damen und Herren, mein Enkelsohn steht seit

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Enkelsohn steht seit 2 Jahren in einem Lehrverhältnis ,und bekommt vom Jopcenter Geld für Sicherung zum Lebensunterhalt. Da er in einer Bedarfsgemeinschaft mit meiner Tochter in Ihrer Wohnung lebt Bis zum Mai 2013 wurde nieh das Kindergeld was meine Tochter erhält bei seiner Berechnung mit angerechnet. Deshalb sind Wir in Widerspruch gegangen. Der wurde abgelehnt. Da meine Tochter Schwerbehindert ist fehlt jetzt das Kin dergeldeinkommen. Nach mehreren Telefonaten der Kindergeldkasse Sozialamt wurde uns jedesmal gesagt, das Kindergeld ist Einkommen der Mutter,und darf nicht beim Einkommen des Sohnes berechnet werden. Das Problehm besteht aber darin, es fehlt zum Lebensunterhalt der Tochter. Sie bekommt in diesen Fall auch keine Grundsicherung. Was können Wir da tun.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Sozialrecht
Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

Erlauben Sie zunächst noch vorab eine Frage.

Ist ihr Enkel Sohn bereits volljährig?

Gerne antworte ich Ihnen weiter.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Mein Enkel Sohn ist volljährig.

Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Ergänzung.

Das Kindergeld wird in der Regel dem Einkommen der Person angerechnet welche das Kindergeld auf das Konto erhält.

Bei volljährigen Kinder welche selbst einen Antrag auf ALG II stellen, kann das Kindergeld auch ihnen zugerechnet werden, sofern sie darüber auch verfügen können.

Bei volljährigen Kinder welche durch eigenes Einkommen ohne Bedarf dastehen, kann man diese aus der Bedarfsgemeinschaft ausgliedern und auch wenn man selbst als Bezieher von ALG II das Kindergeld erhält.

Hierzu reicht, dass man dem volljährigen Kind das Kindergeld übergibt, und ggf. wenn vom Amt gewünscht dies anhand von Quittungen belegen kann.

In diesem Fall darf das Kindergeld nicht mehr angerechnet werden.

Sie sollten daher prüfen, ob eine dieser Voraussetzungen vorliegen und gegebenenfalls in das Widerspruchsverfahren mit einbringen. Sollte für die Vergangenheit eine Korrektur nicht mehr möglich sein, sollten Sie zukünftig die Aufteilung so vornehmen, dass das Kindergeld dem Kind zugeschrieben wird. In der Regel besteht auch ein eigener Anspruch des Kindes auf das Kindergeld, sofern er volljährig ist. Allerdings ist es hier im Rahmen des Verfahrens nach SGB II davon abhängig, wem das Kindergeld tatsächlich zufließt. Sie müssten also im Widerspruchsverfahren ausreichend darstellen, dass das Kindergeld dem Sohn und nicht der Mutter zufließt.

Konnte ich Ihnen zunächst hilfreich antworten? Gerne können Sie sich weiter an mich wenden.

Über ihre positive Bewertung freue ich mich.

Viele Grüße

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