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hsvrechtsanwaelte
hsvrechtsanwaelte, Rechtsanwalt
Kategorie: Sozialrecht
Zufriedene Kunden: 1738
Erfahrung:  Mitglied in der ARGE Verwaltungsrecht im DAV
61407990
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hsvrechtsanwaelte ist jetzt online.

Guten Tag! Ich habe mal eine frage. Meine Tochter (20J) und

Kundenfrage

Guten Tag! Ich habe mal eine frage. Meine Tochter (20J) und mein Enkelkind (2J) sind bei mir in die Wohnung gezogen da meine Tochter nicht so ganz alleine klarkommt(zwecks Haushalt). Sie hatte vorher eine eigene Wohnung mit Kind. Ich selber bin voll Berufstätig. Sie musste auch eine Mietbescheinigung zur Arge bringen. In dem Bescheid den sie dann bekommen hat steht drin das sie Mietfrei wohnt. Das heisst ich zahle die Miete alleine und die ganzen Nebenkosten. Ist das rechtens? Hatte gedacht das sie für sich und den kleinen mindestens einen Anteil der Miete bekommt.
Vielen Dank XXXXX XXXXX für die Antwort.
Mit freundlichen Grüßen,
Beate
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Sozialrecht
Experte:  hsvrechtsanwaelte hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne auf Basis Ihres Einsatzes und des von Ihnen mitgeteilten Sachverhalts wie folgt beantworte:

Ist der Antragsteller/die Antragstellerin unter 25 Jahre und unverheiratet, dann zählen auch die Eltern zu einer sogenannten Bedarfsgemeinschaft, das stimmt leider schon.

Kann ein Kind unter 25 Jahre seinen Lebensunterhalt selbst bestreiten, dann wird es aber dort ausgeklammert.

Das zuviel vorhandene Einkommen oder Vermögen des Kindes darf aber nicht bei den Eltern angerechnet werden.

Zur Bedarfsgemeinschaft gehören also

- der oder die erwerbsfähige Hilfebedürftige, die im Haushalt lebenden eigenen Kinder und die Kinder des Partners, solange sie das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und unverheiratet sind und kein ausreichendes eigenes Einkommen oder Vermögen haben.

- die im Haushalt lebenden Eltern oder der im Haushalt lebende Elternteil eines unverheirateten, erwerbsfähigen Kindes, das das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.

Aber es besteht folgende Möglichkeit:
Ein Anspruch auf Wohngeld ist eine sogenannte „vorrangige Leistung“ vor dem ALG II-Anspruch, wenn damit die Hilfsbedürftigkeit nach SGB II beseitigt werden kann (§ 12a SGB II). Das kann zum Beispiel bei bestimmten Kombinationen mit geringem ALG-I-Anspruch (gegebenenfalls und Kinderzuschlag) eintreten.

Sie sollten dieses mit der ARGE/kommunalen Wohngeldstelle besprechen.

Ich hoffe, Ihnen damit weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.

Vielen Dank im Voraus für Ihre Bewertung meiner Antwort.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Bitte stellen Sie diese nach Möglichkeit vor Bewertung meiner Antwort. Vielen Dank.
Experte:  hsvrechtsanwaelte hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

haben Sie noch irgendwelche Nachfragen?

Ansonsten bitte ich höflich darum, meine Antwort zu bewerten. Vielen Dank.

Wenn Sie zufrieden waren, können Sie eine positive Bewertung abgeben, wodurch meine Arbeit bezahlt würde.
Experte:  hsvrechtsanwaelte hat geantwortet vor 5 Jahren.
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