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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Sozialrecht
Zufriedene Kunden: 16989
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren,am 13.01.2012 habe ich einen

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,am 13.01.2012 habe ich einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente gestellt. dieser wurde am 15.06.2012 abgelehnt mit der Begründung, Ihren Antrag auf Rente können wir leider nicht entsprechen,weil Sie die besonderen versicherungsrechtlichen Voraussetzungen nicht erfüllen. Ich bin seit 21.12.2006 aufgrund dauerhafter und körperlicher Einschränkungen und Behinderungen beim Arbeitsamt nicht mehr gemeldet. Seit 02.01.2006 gehe ich einer geringfügigen Beschäftigung nach. Mir war nicht bekannt,dass ich durch die Zahlung eines Aufstockungsbetrages von 4,6% mein Pflichtbeiträge erfüllen würde.Das habe ich erst am Tag der Rentenstellung erfahren. Ist es möglich den Aufstockungsbetrag nachzuzahlen? Ich bin im Juni 2011 an der LWS operiert wurden und seit dem kann ich auch meiner geringfügigen Beschäftigung nicht mehr nachgehen.Kann ich in Wiederspruch gehen? Mit frl. Grüssen (von Moderation entfernt) Zur Zeit habe ich keine Einkünfte.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Sozialrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer.

Gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Hier muss man über den sogenannten sozialrechtlichen Herstellungsanspruch gegen das Amt vorgehen.

Der Ansatzpunkt ist der, dass ein Beratungsfehler vorliegt.

Das Amt hat es unterlassen, Sie darauf hinzuweisen, dass man durch die Zahlung des Aufstockungsbetrages die Pflichtbeiträge hätte erfüllen können.

Da dies unterblieben ist, ist Ihnen ein Schaden entstanden.

Sie müssen so gestellt werden, als wenn man Sie beraten hätte und Sie die Beiträge gezahlt hätten.

Dann ist der status quo so, dass Sie die Pflichtbeiträge erfüllt hätten und dann bekommen Sie auch die begehrte Leistung.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Wie soll ich meinen Wiederspruch begründen?

Danke

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Wie soll ich meinen Wiederspruch begründen?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sie bergünden den Widerspruch eben mit diesem sozialrechtlichen Herstellungsanspruch.

Es muss dargelegt werden, dass man Sie nicht oder falsch beraten hat.

raschwerin und weitere Experten für Sozialrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Bin nicht so bewandert in diesem Behördenkram und es war auch nicht sehr hilfreich Eigendlich habe ich immer noch keine Ahnung was ich in meinem Wiederspruch schreiben soll. Es ist wohl besser ich nehme mir einen Anwalt vor Ort.
Danke R. K.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ja, das macht auf jeden Fall Sinn.

Soll ich Ihnen einen Kollegen empfehlen?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Den Widerspruch vorformulieren kann ich Ihnen leider nicht.

Sie setzen ein Schreiben auf und legen Widerspruch gegen den Bescheid ein.

Zur Begründung führen Sie aus, dass man Sie nicht entsprechend über diese Beiträge belehrt hat.

Sie führen weiter aus, dass Sie den sozialrechtlichen Herstellungsanspruch geltend machen und man Sie in den alten status quo versetzen soll.

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