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ragrass
ragrass, Sonstiges
Kategorie: Sozialrecht
Zufriedene Kunden: 6443
Erfahrung:  Rechtsanwältin
52374836
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ragrass ist jetzt online.

Guten Tag, hier meine Frage: Meine Mutter erhält Hilfe zur

Kundenfrage

Guten Tag, hier meine Frage:
Meine Mutter erhält Hilfe zur Pflege nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch. Das Sozialamt hat nun meine Unterhalsverpflichtung berechnet. Ich unterhalte in der Familie 2 Fahrzeuge. Das eine Fahrzeug wurde 2005 auf Darlehensbasis angeschafft. 2007 habe ich einen Kleinwagen angeschafft, den ich für die Fahrten zur Arbeitsstelle nutze, da er wesentlich kostengünstiger zu betreiben ist. Bei der Berechnung der Leistungsfähigkeit zur Feststellung der Unterhaltsverpflichtung erkennt das Sozialamt die Darlehenskosten für den Pkw als Schuldverpflichtung an; verweigert jedoch für den Zweitwagen die Anerkennung der Fahrtkosten zur Arbeitsstelle als berufsbedingte Aufwendungen. Ich habe dem Sozialamt klar dargelegt, dass die Fahren zur Arbeitsstelle mit dem Zweitwagen durchgeführt werden.
Muss das Sozialamt die berufsbedingen Aufwendungen anerkennen?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Sozialrecht
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

Berufstätige dürfen vom Einkommen 5 % berufsbedingte Aufwendungen oder konkrete 0,30 EUR pro gefahrenen Kilometer Arbeitsweg in Abzug bringen. Insoweit gelten die gleichen Regeln, wie bei der Berechnung des Kindesunterhaltes. Auch sind Kredite abzugsfähig. Wenn Sie das finanzierte Fahrzeug nicht für den Arbeitsweg benutzen, müssen die Kreditbelastungen ebenfalls berücksichtigt werden.

Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein und darf Sie bitten, sofern kein weiterer Klärungsbedarf besteht, die Antwort zu akzeptieren und zu bewerten.

Mit freundlichen Grüssen
RA Grass