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ra-fork
ra-fork, Rechtsanwalt
Kategorie: Sozialrecht
Zufriedene Kunden: 1729
Erfahrung:  Selbständiger Rechtsanwalt in Dortmund
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ra-fork ist jetzt online.

Mein Sohn hat im Nov.2010 seine Lehre abgebrochen, bzw. hat

Kundenfrage

Mein Sohn hat im Nov.2010 seine Lehre abgebrochen, bzw. hat man ihm seitens der Lehranstalt ans Herz gelegt einen Alkoholentzug zu machen und auch nachzuweisen, er könne bei Nachweis, aufgrund guter Leistungen, die Lehre fortsetzen. Ich hatte ihm als sein Vater vor geraumer Zeit alles in Sachen Kindergeld übertragen. Er kam es also direkt auf sein Konto überwiesen. Den Abbruch der Lehre hat er allerdings nicht dem Jobcenter gemeldet, aus welchen Gründen auch immer, demnach floss das Kindergeld weiter an ihn. Nach 10 Monaten trat die Bundesfamilienkasse an mich als 'Kindergeldberechtigten' mit der Rückforderung von 1840,-€ heran. Der Forderung kam ich auch nach einigen erfolglosen Diskusionen und Anrufen nach, sonst hätte sich die Forderung monatlich gesteigert. Ich möchte aber den Betrag zurück haben. Das Jobcenter hätte ja ohnehin zahlen müssen, wenn mein Sohn den Abbruch der Lehre rechtzeitig angezeigt hätte. Die lehnten aber die Rückforderung meinerseits ab und speisten mich lediglich mit 308,-€ ab.
wie soll ich mich nun verhalten um mein Geld wieder zu bekommen, zumal ich ja den Sachverhalt nicht verschuldet habe. Peter-Michael [email protected]
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Sozialrecht
Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender, 

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage, welche ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes im Rahmen einer ersten rechtlichen Einschätzung wie folgt beantworte: 



Zunächst einmal ist es richtig, dass Ihrem Sohn kein Kindergeld zusteht, wenn er nach Abbruch seiner Lehre die Voraussetzungen für den Kindergeldbezug nicht (mehr) erfüllt.

Da Sie das Kindergeld an Ihren Sohn weitergeleitet haben ist sein Versäumnis für Sie unmittelbar nachteilig, weil Sie sich als Kindergeldberechtigter der Rückforderung der Familienkasse ausgesetzt sind.

Doppelt tragisch wird dieser Sachverhalt im Falle der Anrechnung des Kindergelds auf das Alg II Ihres Sohnes, denn sollte Ihr Sohn Alg II bezogen haben müsste das Jobcenter die angerechneten Beträge grundsätzlich nicht zurückerstatten.

Sie sollten gegen den Rückzahlungsbescheid Widerspruch (innerhalb eines Monats ab Zustellung des Bescheids) einlegen und den Sachverhalt offen und ehrlich schildern. Stellen Sie auch die Alkoholkrankheit Ihres Sohnes dar und belegen Sie, dass Sie das Kindergeld direkt an Ihn auszahlen haben lassen. Versuchen Sie dann unter Hinweis auf § 227 AO einen Erlass bzw Teilerlass zu erwirken. Weisen Sie darauf hin, dass Sie die 1840,-€ zunächst nur gezahlt haben, um höhere Kosten zu vermeiden.








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Raphael Fork

-Rechtsanwalt-
Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 5 Jahren.
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Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 5 Jahren.
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ra-fork und weitere Experten für Sozialrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Zunächst benötige ich keine weiteren Informationen, vielen Dank XXXXX XXXXX nur, dass dem Einspruch auch stattgegeben wird.
Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich wünsche Ihnen alles Gute in der Sache.

Sollte man Ihren Widerspruch zurückweisen, können Sie sich gerne noch einmal an mich wenden.

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