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Stellen Sie Ihre Frage an Ernesto Grueneb...

Ernesto Grueneberg
Ernesto Grueneberg, Abogado
Kategorie: Sozialrecht
Zufriedene Kunden: 1310
Erfahrung:  Master of Laws
47081509
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Sozialrecht hier ein
Ernesto Grueneberg ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe eine Frage zum Kindergeld

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe eine Frage zum Kindergeld nach den Regelungen des Jahres 2011 und dem damit verbundenen Nachweis, dass das Einkommen des Kindes 8.004 Euro nicht übersteigen darf.

Zum besseren Verständnis eine Anmerkung vorweg: Ich bin im Sinne der Familienkasse "Kind" und regel diese Angelenheit im Auftrag meiner Eltern.

In meiner speziellen Situation ist es so, dass ich im vergangenen Jahr aufgrund eines Fehlers meiner Krankenkasse zu viele Krankenassen- und Pflegeversicherungsbeiträge gezahlt habe und sie mir rückwirkend in diesem Jahr erstatt werden sollen.

Mit der Rückerstattung würde ich über 8.004 Euro Einkommen im Jahr 2011 liegen, sofern ich die zu viel gezahlten Beiträge nicht als Ausgaben ansetzen kann. Allerdings bin ich der Auffassung, dass das Kindergeld dazu dient, eine in dem BETREFFENDEN JAHR entstehende Einkommenslücke zu schließen, mir das Geld aufgrund eines Fehlers Dritter aber im Jahr 2011 de facto nicht zur Verfügung stand. Weiterhin kommt hinzu, dass ich mit dem Wissen dieses Fehlers im Jahr 2011 werbungskostenrelevante Anschaffungen bereits im vergangenen Jahr getätigt hätte. Insofern stelle ich mir die Frage, ob in diesem Fall der ZAHLUNGSZEITPUNKT der Rückerstattung (also hier 2012) oder das Versicherungsjahr 2011 (LEISTUNGS-/VERSICHERUNGSZEITPUNKT) als das Jahr zählt, in dem das "Einkommen" erzielt worden ist.

Ich freue mich auf Ihre Unterstützung.

Mit freundlichen Grüßen
Ratsuchender
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Sozialrecht
Experte:  Ernesto Grueneberg hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

danke für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworte:

hier gilt leider für Sie das sog. Zuflussprinzip des § 11 Abs. 1 EStg.

Dies wurde z.B. so für Kindergeld bezüglich einer Rentennachzahlung entschieden.

"Eine Rentennachzahlung (Halbwaisenrente) für das Vorjahr an ein in Ausbildung befindliches Kind ist bei der Ermittlung des Jahresgrenzbetrages i.S. von § 32 Abs. 4 Satz 2 EStG mit dem Nachzahlungsbetrag im Jahr des Zuflusses zu berücksichtigen." BFH, Urt. vom 16.04.2002 - VIII R 76/01.

Die Chancen sind also eher schlecht.

Ich hoffe, Ihnen trotz der für Sie ungünstigen Information geholfen zu haben und bitte um Akzeptierung meiner Antwort.
Experte:  Ernesto Grueneberg hat geantwortet vor 4 Jahren.
Haben Sie hierzu Nachfragen?
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Herr Grueneberg,

 

haben Sie vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.

 

Allerdings ist für mich nicht schlüssig, warum dieses Urteil einen Nachteil für mich darstellen soll (ich sehe es ganz im Gegenteil als eine sehr postivie Nachricht :). Handelt es sich beim Zuflussprinzip nicht genau darum, dass Einnahmen in dem Jahr als Einkommen gewertet werden, in denen Sie geflossen sind? Denn in meinem Fall wird die Rückerstattung erst in diesem Jahr (2012) erfolgen, so dass ich im Antrag für das Jahr 2011 die im vergangenen Jahr (2011) zu viel gezahlten Beiträge im Sinne des Abflussprinzips als Ausgaben ansetzen würde?

 

Ich würde mich freuen, wenn Sie mich diesbezüglich noch aufklären könnten.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ratsuchender

Experte:  Ernesto Grueneberg hat geantwortet vor 4 Jahren.
Oopla. Da haben Sie recht, ich habe den Sachverhalt falsch gelesen. Ich bitte um Nachsehen.

Klar ist es so, wenn die Rückerstattung 2012 erfolgen wird, dann ist es in diesem Jahr zu berücksichtigen, nicht 2011.



Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Eine frohe Botschaft an einem Sonntagabend, vielen Dank. :)

 

Selbstverständlich werde ich Ihre Antwort vergüten, würde mich aber noch um eine ganz kurze Antwort dazu freuen, wie es in der Steuererklärung anzugeben ist. Denn die Krankenkasse hat angekündigt die "Bestätigung für die Steuererklärung" (und damit sicher auch Übermittlung der elektronischen Daten) anzupassen. Aber auch dort gilt doch das Zu- und Abflussprinzip, oder nicht?

Experte:  Ernesto Grueneberg hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sie sollten die Ausgaben für 2012 erklären.

Für das Einkommen im Sinne des Kindergelds ist der Steuerbescheid darüber hinaus nicht maßgebend. Dieser stellt nur ein Indiz dar.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Dem kann ich leider wieder nicht ganz folgen...

 

Ich hätte die 2011 zu viel gezahlten (damit abgeflossenen) Beiträge als Ausgaben in der Erklärung für 2011 und die Rückerstattung dieser Beiträge (Zufluss) im Jahr 2012 in der Erklärung für 2012 als Einkommen geltend gemacht!?

Experte:  Ernesto Grueneberg hat geantwortet vor 4 Jahren.
Genauso ist es: 2011 als Ausgabe; 2012 als Einnahme (mindert die 2012 bezahlten Beiträge)
Ernesto Grueneberg, Abogado
Kategorie: Sozialrecht
Zufriedene Kunden: 1310
Erfahrung: Master of Laws
Ernesto Grueneberg und 3 weitere Experten für Sozialrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Aha... da waren Sie schon eine Ecke weiter! :)

 

Vielen Dank für Ihre schnelle und kompetente Unterstützung.

Experte:  Ernesto Grueneberg hat geantwortet vor 4 Jahren.
Bitte.

Sollte dies aber von der Familienkasse nicht so anerkannt werden, können Sie mich über info (at) kanzlei-potsdamerplatz.de kontaktieren für eine etwaige Prüfung von Rechtsmitteln.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Das werde ich machen, vielen Dank.
Experte:  Ernesto Grueneberg hat geantwortet vor 4 Jahren.
OK. Viel Erfolg

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