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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Sozialrecht
Zufriedene Kunden: 26216
Erfahrung:  jahrelange Tätigkeit als Rechtsanwalt
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Wiederspruchsverfahren wegen falschberatung, wegen privater

Kundenfrage

Wiederspruchsverfahren wegen falschberatung, wegen privater krankenversicherung, entstander schaden ca.3000 Euro
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Sozialrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Im Falle einer Falschberatung haben Sie gegen die private Krankenversicherung (PKV) einen Schadensersatzanspruch nach § 280 BGB.

Soweit die PKV Ihre Forderung nach Schadensersatz abgelehnt haben, haben Sie grundsätzlich zwei Möglichkeiten.

Zum einen können Sie die PKV auf Schadensersatz verklagen und zum anderen können Sie ein Verfahren vor dem Ombudsmann für private Kranken und Pflegeversicherungen einleiten

Im Gegensatz zur Klage ist das Verfahren vor dem Ombudsmann ist das Verfahren vor dem Ombudsmann kostenfrei. Die Adresse des Ombudsmannes lautet::

OMBUDSMANN
Private Kranken- und Pflegeversicherung
Postfach 06 02 22
10052 Berlin

Das Verfahren ist nicht an eine bestimmte Form gebunden. Sie müssen dem Ombudsmann lediglich den Grund Ihrer Beschwerde mitteilen und wieso Sie der Ansicht sind, dass die PKV sich Ihnen gegenüber schadensersatzpflichtig gemacht hat.

Soweit Sie den Klageweg beschreiten wollen, müssen Sie in der Klagebegrüdnung ebenso den Ihnen entstandenen Schaden sowie die Pflichtverletzung der PKV darlegen und beweisen.


Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.



Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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