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ClaudiaMarieSchiessl
ClaudiaMarieSchiessl, Rechtsanwältin
Kategorie: Sozialrecht
Zufriedene Kunden: 16350
Erfahrung:  20 Jahre Anwaltserfahrung
44859865
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ClaudiaMarieSchiessl ist jetzt online.

Ich bin vollberufstätige Rentnerin, geschieden, 66 Jahre alt.

Kundenfrage

Ich bin vollberufstätige Rentnerin, geschieden, 66 Jahre alt. Bei der TK Krankenkasse freiwillig krankenversichert. Durch die Scheidung ist mein Exmann rechtlich dazu verpflichtet worden, für mich zum Beginn meines Rentenalters einen Versorgungsausgleich durch eine Lebens/Rentenversicherung anzusparen. Dieser war im letzten Jahr fällig. Ich entschied mich bei der Versicherung zur Verrentung des Betrages. Nun schreibt mir die Krankenkasse, dass diese Einnahme wie auch die jährlichen Zinsen von meinem Angesparten bei der TK
beitragspflichtig sind. Ist das korrekt? Dadurch, dass inzwischen 1 Jahr vergangen ist, ist für mich eine erhebliche Summe aufzubringen.
Entspricht diese Entscheidung der Krankenkasse dem geltenden Recht? Die Scheidung liegt 14 Jahre zurück.
Können die Vereinbarungen soweit zurück liegend u. für die Zukunft geltend gemacht werden?
Ich bin gespannt, wass Sie dazu sagen.
Freundliche Grüße
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Sozialrecht
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
sehr geehrte Ratsuchende,


Vielen Dank für Ihre Anfrage.


Die Beiträge zur freiwilligen Krankenversicherung richten sich nach Paragraph 240 SGB V.


zu den beitragspflichtigen Einnahmen zählen:


der Zahlbetrag der Rente
Versorgungsbezüge, zum Beispiel Betriebsrenten, Pensionen, Kapitalleistungen aus Direktversicherungen
Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung
Einkünfte aus Kapitalvermögen
Gewinn aus einer selbstständigen Tätigkeit
Arbeitsentgelt


nicht zu den beitragspflichtigen Einnahmen zählen:

Aufwendungen die zur Erlangung der Einnahmen eingesetzt werden
Betriebskosten
Werbungskosten bei Kapitalvermögen


es ist also sowohl ihre Rente, als zusätzlicher Versorgungsbezug, als auch Ihre Einnahmen aus Kapital als Beitragsbemessungseinkommen zu werten.

Ich bedauere, dass ich Ihnen keine angenehmere Auskunft geben kann

.Gerne können Sie weitere Fragen an mich stellen







Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

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Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin



Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich höflich um Akzeptierung


Vielen Dank




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