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ClaudiaMarieSchiessl
ClaudiaMarieSchiessl, Rechtsanwältin
Kategorie: Sozialrecht
Zufriedene Kunden: 15732
Erfahrung:  20 Jahre Anwaltserfahrung
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Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Sozialrecht hier ein
ClaudiaMarieSchiessl ist jetzt online.

habe am 18.10. bei der Post angefangen. Vergütung über 400

Kundenfrage

habe am 18.10. bei der Post angefangen. Vergütung über 400 Euro. Vertrag lief vom 18.10 bis 14.11.11 Neuer Vertrag läuft vom 15.11. bis 15.01.12. Post hat entgegen der Abmachung mich nicht krankenversichert ab 18.20.11. Kommt mit dem Argument: Die Zéit vom 18.10. bis 14.11. wäre "geringfügige Besch- äftigung. Das kann doch nicht sein oder? Vom 18.10 ab komme ich über 50 Kalendertage vom Gehalt auch. Habe ab 18.10. meine Privatversicherung )SDK) auf Eis gelegt. Bin ich also seit 18.10. gar nicht krankenversichert? Was soll ich jetzt tun?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Sozialrecht
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank für Ihre Anfrage.

eine geringfügige Beschäftigung ist nach deutschem Sozialversicherungsrecht ein Beschäftigungsverhältnis mit einer geringen absoluten Höhe des Arbeitsentgelts , oder einer geringen Dauer des Beschäftigungsverhältnisses.


eine geringfügige Beschäftigung ist sozial versicherungsfrei.


bei einem geringfügigen Beschäftigungsverhältnis wird das Arbeitsentgelt zu Grunde gelegt, dass in einem Jahr anfällt ,wenn das Beschäftigungsverhältnis kürzer ist dessen Dauer

Das Arbeitsentgelt darf im Durchschnitt 400 e monatlich nicht überschreiten.


eine kurzfristige Beschäftigung liegt vor, wenn die Beschäftigung innerhalb eines Kalenderjahres auf zwei Monate oder 50 Arbeitstage begrenzt ist.



Wenn bei Ihnen über 50 Arbeitstage im Kalenderjahr vorliegen, ist die kurzfristige Beschäftigung also nicht möglich.


man hat es so gemacht das man ihre Beschäftigungszeit in zwei Beschäftigungsverhältnisse aufgeteilt hat, weil man gemeint hat, dass man so das Sozialversicherungspflicht entkommt.

da aber das eine Beschäftigungsverhältnis nahtlos in das andere überging , wäre das eine Umgehung der Sozialversicherungspflicht.


sie müssen also krankenversichert werden.

ich würde Ihnen raten, entweder mit dem Arbeitgeber in Verhandlungen zu treten und den einen Monat der ohnehin schon vergangen ist versicherungsfrei zu lassen und dann für die restliche Zeit auf einer Versicherung zu bestehen.


wenn Sie natürlich rechtliche Schritte vornehmen kann es sein dass man den Vertrag mit Ihnen nicht verlängert so dass sie dann ihre Arbeit los sind.




Wenn bei Ihnen keine 50 Arbeitstage im Kalenderjahr vorliegen, dann ist die geringfügige Beschäftigung rechtens.


Sie müssten dann entweder ein sozial versicherungsgeschäftwichtiges Beschäftigungsverhältnis annehmen oder aber sich privat versichern.


ich hoffe, dass ich Ihnen eine erste rechtliche Orientierung gegeben habe.


sehr gerne können Sie noch Fragen an mich stellen




Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des .Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin


Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich höflich um Akzeptierung


Vielen Dank






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