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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Sozialrecht
Zufriedene Kunden: 22883
Erfahrung:  Mit sozialrechtlichen Fällen habe ich mich beschäftigt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Mein Sohn hat Pflegestufe 2,er hat erhöhten Pflegebedarf.Dies

Kundenfrage

Mein Sohn hat Pflegestufe 2,er hat erhöhten Pflegebedarf.Dies wollte ich beantragen,bei der Krankenkasse sagte man mir er hätte es schon genehmigt seit 2009.Ich wusste es bis dato nicht,erhielt auch kein Gutachten von der Krankenkasse bzw.MDK.
Meine Frage...kann ich das Geld noch erhalten? Evtl einklagen oder verfällt es einfach?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Sozialrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Das Pflegegeld wird zwar nicht rückwirkend gezahlt, sondern vielmehr ab dem Tag der Antragstellung.

Soweit daher ein entsprechender Antrag auf Zuerkennung der Pflegestufe II seinerzeit gestellt worden ist, können Sie auch Nachzahlung des Pflegeldes ab dem Datum der Antragstellung von der Pflegekasse fordern.

Dass ein solcher Antrag gestellt worden sein muss, ergibt sich eigentlich hier aus dem Umstand, dass - nach Auskunft Ihrer KK - die Pflegestufe II bereits in 2009 bewilligt worden ist.

Sie sollten diesbezüglich Kontakt mit der Pflegekasse aufnehmen und die Nachzahlung des Pflegegeldes einfordern.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
das pflegegeld erhält er pünktlich ...es geht um den betrag für erhöhten Pflegebedarf...
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Den erhöhten Betrag von bis zu 200 Euro monatlich erhält jeder Antragsteller, bei dem der MDK im Einschätzungsverfahren einen entsprechenden Betreuungsbedarf feststellt.

Ist daher im damaligen Begutachtungsverfahren ein solcher erhöhter Betreuungsbedarf durch den MDK ermittelt worden, stand Ihrem Sohn der zusätzliche Pflegebedarf auch seit 2009 zu.

Sie können deshalb auch Nachzahlung des Betreuungsbedarfs seit diesem Zeitpunkt verlangen.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

das hilft mir schon mal weiter...danke...ich wusste bis vorige Woche gar nicht das der
erhöhter Betreuungsbedarf begutachtet wurde.es war eigentlich Zufall das ich es raus bekam.Ich habe es also verschenkt seit 2009.
noch eine frage...bekomm ich das Geld als Guthaben auf das Konto? oder muss ich es nutzen? an welche Stelle wende ich mich,wenn sich die KK quer stellt? Gibt es dazu ein §?
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Das Geld wird Ihnen als Pflegeperson ausgezahlt und dementsprechend auf Ihr Konto überwiesen.

Die Rechtsgrundlage für den erhöhten Betreuungsbedarf folgt aus § 45b SGB 11:

http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_11/__45b.html

Wenden Sie sich an die Pflegekasse direkt, die organisatorisch zwar bei der KK angesiedelt ist, aber selbständige Trägerin der Pflegeversicherungsleistungen ist:

http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_11/__46.html


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
man sagte mir ich würde an das geld nicht ran kommen,das könnte ich nur mit entsprechender Leistungs abrechnung erhalten,durch z.B. eine selbstandige Betreuerin

nach ihrer Erklärung könnte ich das auch so erhalten ? wenn ich z.b. Belege vorweise?
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Anspruchsberechtigt ist der Pflegebedürftige selbst. Er bekommt Pflegegeld anstelle der Pflegesachleistung für die Betreuung durch eine Pflegeperson, die - wie in Ihrem Fall - oft nahe Angehörige sind.

Der Pflegebedürftige kann das ihm zustehende Geld als finanzielle Anerkennung sodann an den pflegenden Angehörigen weitergeben.

Soweit Sie also - wovon ich nach Ihrer Schilderung ausgehe - Ihren Sohn als Pflegeperson pflegen, wird Ihnen letztlich auch das erhöhte Pflegegeld ausgezahlt.

Hinsichtlich dieses erhöhten Pflegegeldes gitl: Der Betrag ist zweckgebunden einzusetzen für qualitätsgesicherte Betreuungsleistungen (§ 45b SGB 11). Einen Überblick um welche Leistungen es sich hier handeln kann, finden Sie auf folgender Seite:

http://www.pflege-abc.info/pflege-abc/artikel/zusaetzliche_betreuungsleistungen.html

Zutreffend ist daher, dass Sie das Geld zwar erhalten können, Sie müssen aber Belege und Nachweise vorweisen können, aus denen sich ergibt, dass die Gelder für die entsprechenden zusätzlichen Betreuungsleistungen aufgewendet werden.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
ahja das war jetzt gut...herzlichen dank...
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr gern.

Alles Gute!
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Haben Sie hierzu noch eine Nachfrage? Ist das nicht der Fall, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

ich darf an die Akzeptierung der Ihnen erteilten Rechtsauskunft erinnern.

JA ist kein Forum. Die Erbringung kostenloser Rechtsberatung ist gesetzlich nicht erlaubt.

Bestehen Verständnisschwierigkeiten, oder sind aus Ihrer Sicht Punkte offen geblieben, fragen Sie bitte nach.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich um Akzeptierung der Rechtsauskunft bitten. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Besteht hierzu noch Klärungsbedarf? Soweit das nicht der Fall ist, darf ich um Akzeptierung bitten. Der Sachverhalt ist mit einem für Sie positiven Resultat rechtlich maximal ausgeschöpft. Kostenlose Rechtsberatung ist zudem nach zwingendem Recht nicht zulässig.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwal
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Herr Kristian Hüttemann,
ich habe wie empfohlen den Antrag zur Erstattung gestellt und habe vom MDK eine Absage im persönlichen Gespräch erhalten,da es zum Zeitpunkt 2009 keine Pflicht gab den Antragsteller zu informieren das der erhöhte Pflegebedarf begutachtet wurde.Also steht mir das Geld nicht automatisch zu.Leider bin ich daher nicht mirt Ihrer Beratung zufrieden,ich dachte als Experte wissen Sie sowas.

Mit freundlichem Gruß

Rebekka Riedel
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Entscheidend ist nicht, dass man Sie seinerzeit auf den erhöhten Pflegebedarf hingewiesen hat, entscheidend ist dass seinerzeit ein erhöhter Pflegebedarf tatsächlich vorlag. Nach Ihren eigenen Angaben war dieser erhöhte Pflegebedarf aber bereits damals auch genehmigt worden.

Zitat aus Ihrer Ausgangsfrage:

Dies wollte ich beantragen,bei der Krankenkasse sagte man mir er hätte es schon genehmigt seit 2009.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
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