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RASchroeter
RASchroeter, Rechtsanwalt
Kategorie: Sozialrecht
Zufriedene Kunden: 7690
Erfahrung:  Rechtsanwalt, Immobilienökonom, MBA, Bankkaufmann
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RASchroeter ist jetzt online.

Guten Tag verehrte Anw lte. Die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise

Kundenfrage

Guten Tag verehrte Anwälte. Die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise September 2008 führten zum wirtschaftlichen Aus unserer Selbständigkeit. Alle Bemühungen, die Schuldner (hier:ausnahmslos Banken) zu einem Vergleich zu bekommen, schlugen fehlen und mündeten in der Privaten Insolvenz, November letzten Jahres. Ich bin seit Aufgabe des Geschäfts nahtlos als Angestellter tätig. Allerdings ist meine Arbeitsstelle rund 200 Kilometer von unserem Haus entfernt. Wir bleiben an unserem Hauptwohnort deshalb wohnen, weil unser Sohn hier zur Schule geht und meine Frau ebenfalls als Angestellte eine fest Arbeit hat. Das Insolvenzgericht hat die zwei Standorte akzeptiert und auf Grund der hohen Miete der Zweitwohnung (hier: EUR 750,00) einen Pfändungsfreibetrag von EUR 800,00 anerkannt. Nachdem Beschluss wurde allerdings bekannt, dass die zur Kanzlei des Insolvenzverwalter gehörende Rechtsanwältin einen Fehler begangen hat. Sie ordnete vor dem Beschluss an, dass unser Sohn bei meiner Frau pflichtversichert sein sollte. Nach dem Sozialgesetzbuch ist dies aber absolut unzulässig. Er muss dort versichert sein, wo der Höchstverdiener versichert ist. Das bin mit weitem Abstand ich. Ich bin privat versichert und so haben wir für unseren Sohn monatlich weitere EUR 169,00 für die PKV zu zahlen und den Selbstbehalt bei Krankheit. Das summiert sich auf eine monatliche Belastung von insgesamt rund EUR 200,00
Nun wechsele ich den Arbeitgeber und die Zweitwohnung. Die neue Wohnung ist monatlich um EUR 100,00 günstiger (hier: EUR 650,00) und wird vom Arbeitgeber getragen. Der Geldwerte Vorteil erscheint auf der Lohnabrechnung, das Bruttogehalt ist niedriger. Somit muss ein neuer Beschluss erwirkt werden.
Ich möchte nun von Ihnen gerne wissen, inwieweit diese PKV unseres Sohnes unser persönliches "Schicksal" ist, bzw. inwieweit wir diese Beträge pfändungsmindernd geltend machen könnnen.
mit freundlichen Grüßen der Vinoplan
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Sozialrecht
Experte:  hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen muss ich Sie darauf aufmerksam machen, dass eine kostenlose Rechtsberatung nach deutschem Recht unzulässig ist. Mit der Beantwortung Ihrer Anfrage auf dieser Plattform sind Sie zur Zahlung des von Ihnen ausgelobten Einsatzes verpflichtet. Auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Plattformbetreibers wurden Sie ausdrücklich hingewiesen und von Ihnen akzeptiert.

Grundlage für die Berechnung des Pfändungsfreibetrag ist das bereinigte Nettoeinkommen und die bestehenden Unterhaltsverpflichtungen. Hiervon sind geistete Steuern und Sozialabgaben in Abzug zu bringen (§ 850e I ZPO). Dies umfasst auch die Beiträge zur Krankenversicherung.

 

Da Sie für Sohn Versicherungsnehmer sind, sind die Beiträge von Ihrem Nettoeinkommen in Abzug zu bringen und daraus unter Berücksichtigung weitere Abzüge wegen doppelter Haushaltsführung und Unterhalt der Pfändungsfreibetrag zu ermitteln.

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Viele Grüße

RASchroeter, Rechtsanwalt
Kategorie: Sozialrecht
Zufriedene Kunden: 7690
Erfahrung: Rechtsanwalt, Immobilienökonom, MBA, Bankkaufmann
RASchroeter und weitere Experten für Sozialrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Herr Schröter. Vielen Dank für die erste Auskunft. Aber, heißt das nun, dass ich den Monatsbeitrag der PKV pfändungsmindernd anbringen kann oder nicht? Es geht mir darum, zu wissen, ob die PKV von Julian sich auf die Höhe des Pfändbaren Einkommens auswirkt. Das sollte die Frage sein. Vielen Dank
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 5 Jahren.
Der Beitrag wirkt sich unmittelbar aus. Da der Beitrag von Ihrem Nettoeinkommen angezogen wird, mindert sich das bereinigte Nettoeinkommen, so dass sich dann auch das pfändbare Einkommen bzw. der abzuführende Betrag an den Insolvenzverwalter mindert.

Beispiel:
Nettoeinkommen nach Ihren Abzügen zur Sozialversicherung und Steuern:
EUR 1500,-, abzgl. PKV Sohn EUR 169,- bereingtes Nettoeinkommen EUR 1.331,-.

Dieser Betrag ist dann Grundlage für die Berechnung des pfändbaren Einkommens vorbehaltlich der weiteren Reduzierung wegen doppelter Haushaltsführung.

Viele Grüße

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