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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Sozialrecht
Zufriedene Kunden: 26190
Erfahrung:  jahrelange Tätigkeit als Rechtsanwalt
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Hallo! Um mein problem zu schildern mu ich etwas weiter ausholen.

Kundenfrage

Hallo!
Um mein problem zu schildern muß ich etwas weiter ausholen. Ich bin seit dem 07.03.2011 wegen eines Zusammenbruchs krank geschrieben. Die Diagnose meines Hausarztes Erschöpfungssyndrom die Diagnose meines Psychologen majore depressive Phase. Antrag auf Kur wurde gestellt und abgelehnt Widerspruch wurde eingelegt und ebenfalls abgelehnt nachdem ich bei einem Gutachter war der mir die Kur zusagte. So nun mußte ich zum MDK dort sagte die Ärztin das ich weiter AU sei und meine Gruppentherapie machen sollte und mich doch auch nochmal bei meinem Psychologen vorstellen sollte wegen evtl. Medikamenteneinstellung und Einzeltherapie weil sich mein Zustand ja noch nicht gebessert habe. So nun der Schock heute bekomme ich Post von der Krankenkasse die mir mitteilt das ich ab dem 23. 07.2011 wieder arbeitsfähig bin und die Zahlung vom Krankengeld jetzt eingestellt wird. Geht das einfach so? Ich bin noch lange nicht wieder fit für meinen Job. Meine Hausärztin ist jetzt im Urlaub und bei meinem Psychologen habe ich auch erst wieder am 24.08 Termin. Was kann ich jetzt tun?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Sozialrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung

Soweit die Krankenkasse eine Arbeitsunfähigkeit Ihrerseits ablehnt, so sollten Sie gegen den Bescheid der Krankenkasse Widerspruch einlegen.

Begründen können Sie den Widerspruch mit dem hohen Beweiswert der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung Ihrer Hausärztin beziehungsweise Ihres Psychologen und dem Gutachten des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen, welcher Sie weiterhin als arbeitsunfähig sieht.

Ihre tatsächliche Arbeitsunfähigkeit dürften Sie damit hinreichend nachweisen können, so dass die Krankenkasse dem nicht viel entgegen setzen können wird.

Sollte sich die Kasse dennoch weiter weigern, so sollten Sie vor dem Sozialgericht auf Zahlung des Krankengeldes klagen.



Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

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Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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