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Advopro
Advopro, Rechtsanwalt
Kategorie: Sozialrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Im Sozialrecht habe ich bereits mehrere Mandate betreut.
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Meine Frau (72 Jahre) und ich (81 Jahre) sind Rentner und zahlen

Kundenfrage

Meine Frau (72 Jahre) und ich (81 Jahre) sind Rentner und zahlen für die Mutter meiner Frau (96 Jahre),die in einem Heim für betreutes Wohnen lebt, Unterhalt. In der Festlegung der Unterhaltsstelle des Sozialamtes wurde alle Einkünfte bei der Höhe der zu leistenden Unterhaltszahlung berücksichtigt, Renten, Kapitalerträge, mietfreies wohnen im eigenen Einfamilienhaus. Es wurde jedoch nicht berücksichtigt, dass ich 45 Jahre bis zum Renteneintritt und danach noch 9 Jahre gearbeitet und Steuern gezahlt habe. Meine Frau hat ebenfalls 40 Jahre gearbeitet. Die Rücklagen zur eigenen Alterssicherung wurden vollständig bei der Höhe der Unterhaltszahlungen mit verwendet. Ist das rechtens?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Sozialrecht
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:







Nein, dieses ist so nicht rechtmässig.

 

Sie haben nämlich neben ihrem normalen Schonvermögen von maximal 2600.- € noch ein zusätzlicher so genanntes Altersschonvermögen.

 

Außerdem dürfen grundsätzlich bestimmter Formen der Altersvorsorge (zum Beispiel Lebensversicherung) nicht berücksichtigt werden beziehungsweise bleiben außen vor.

 

In ihrem Fall müsste zunächst das korrekte Altersschonvermögen berechnet werden und außerdem müsste auch Einspruch wegen der Alterssicherung angelegt werden.

 

Wichtig ist hierbei, dass sie beweisen können, dass es sich hierbei um eine Alterssicherung handelt.

 

Hierbei sollten sie sich von einem im Familienrecht (es geht hier ja um so genannten Elternunterhalt) und Sozialrecht erfahrenen Kollegen vor Ort abschließend beraten lassen und anschließend den Kollegen mit der Wahrnehmung ihrer rechtlichen Interessen beauftragen.







Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.





Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Freitagvormittag!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
[email protected]
Fax.0471/140244

Tel. 0471/140240 o. 0471/140241







Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller, erlauben Sie mir die Antwort des Kollegen wie folgt zu ergänzen. Richtig ist, dass Sie ein Schonvermögen haben. Dieses wurde aber aufgrund Ihrer Schilderung nicht zur Tragung der Kosten für Ihre Mutter herangezogen. Ihrem Einkommen, welches allerdings für die Berechnung des Elternunterhaltes herangezogen wird, wird einerseits Ihr mietfreies Wohnen durch den Wohnvorteil und andererseits auch Ihre Kapitalerträge, also die Zinsen aus Ihrem Vermögen hinzugerechnet. Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen. Bitte fragen Sie gerne nach, wenn etwas unklar geblieben ist.
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
sehr geehrter Herr Kollege,

wie ich und der Kollege ihnen mitteilten sollten Sie also durch einen Kollegen vor Ort überprüfen lassen, ob hier die entsprechenden Freibeträge richtig berücksichtigt worden sind und ob nachweisbar ist, dass die gewissen Rückstellungen für die Alterssicherung bestimmt sind.

Ich hoffe ihnen insoweit geholfen zu haben und möchte sie höflich bitten meine Antwort kurz zu akzeptieren.

Sofern sie noch Verständnisfragen haben können sie natürlich gerne nachfragen.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
[email protected]
Fax.0471/140244

Tel. 0471/140240 o. 0471/140241




Advopro, Rechtsanwalt
Kategorie: Sozialrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung: Im Sozialrecht habe ich bereits mehrere Mandate betreut.
Advopro und weitere Experten für Sozialrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch gem. den AGB dieser Plattform nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie auf das grüne Feld "akzeptieren" direkt unter meiner Antwort klicken.


Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Herr Newerla,

vielen Dank für Ihre rasche Antwort auf meine Frage.

Meine Frage wäre noch: Gehören die selbst bewohnte Hälfte eines Einfamilienhauses sowie ein Kapitalvermögen z.B. 100 000 € zum Altersschonvermögen?

MfG H.Thomasch

Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Ein separates Eigentum an einem Hausgrundstück (also an einer Hälfte) ist grundsätzlich nicht möglich.

Ein angemessenes Eigenheim als solches fällt aber unter das Schonvermögen.

Das mit dem Kapitalvermögen kann so abschliessend leider nicht genau gesagt werden, da sich das Altersschonvermögen anhand mehrerer Faktoren (insbesopndere letztes Bruttoeinkommen sowie Lebensalter) bemisst und daher von Fall zu Fall utnerschiedlich ist.

Daher möchte ich Sie bitten dieses für Ihren individuellen Fall gegebenenfalls bei einem Kollegen vor Ort abschliessend berechnen zu lassen.



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
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Fax.0471/140244

Tel. 0471/140240 o. 0471/140241

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