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hhvgoetz
hhvgoetz, Sonstiges
Kategorie: Sozialrecht
Zufriedene Kunden: 2879
Erfahrung:  Fachanwalt für SozialR
48877684
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hhvgoetz ist jetzt online.

im November 2008 habe ich mich selbst ndig gemacht und war

Kundenfrage

im November 2008 habe ich mich selbständig gemacht und war weiterhin freiwillig gesetzlich krankenversichert. Die im Einkommenssteuerbescheid 2008, welcher 2010 von der Krankenkasse angefordert wurde, ausgewiesenen ausländischen Kapitaleinkünfte wurden rückwirkend in die Berechnung ab 2008 bis 2010 mit einbezogen. Im Jahr 2009 wurden während meiner Selbständigkeit nachweislich nur Verluste erzielt und auch die ausländischen Einkünfte bewegen sich nur noch im Verlustbereich. Mein Gewerbe hab ich zum 31.03.2010 abgemeldet und bin seit September 2010 wieder als Arbeitnehmer angestellt. Die Einkommenssteuererklärung 2009 habe ich der Krankenkasse vorgelegt, der Bescheid vom Finanzamt liegt noch nicht vor. Trotz der ausschließlich negativen Einkünfte 2009 beharrt die Krankenkasse auf ihren Berechnungen.Zu Recht??
Heike Hennig
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Sozialrecht
Experte:  hhvgoetz hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Frau Hennig,

 

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Eine Beantwortung Ihrer Frage allein auf Grundlage der von Ihnen genannten Fakten kann unter Umständen eine individuelle Beratung unter Einsicht aller Unterlagen nicht ersetzen, um sicherzustellen, dass Sie keine wesentlichen Fakten ev. unbewusst nicht mitgeteilt haben.

Auf Grundlage Ihrer Angaben beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

 

Maßgeblich für die Bemessung des Beitrages sind zunächst die Einkünfte des Vorjahres. Danach findet eine Korrektur bei Einreichung des EkSt-Bescheides statt. Diesen müssen Sie bei der Krankenkasse einreichen, sobald er Ihnen vorliegt.

Hier kann es in der Tat zu höheren Beiträgen kommen. Sollten Sie hierdurch bedürftig werden, haben Sie Anspruch auf (aufstockendes) ALG II. Hier übernimmt dann im Zweifel die ARGE die KK-Beiträge.

 

Was Sie erlebt haben, entspricht meines Wissens der gesetzlich vorgesehenen Praxis.


Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen muss ich Sie darauf aufmerksam machen, dass eine kostenlose Rechtsberatung nach deutschem Recht unzulässig ist. Mit der Beantwortung Ihrer Anfrage auf dieser Plattform sind Sie zur Zahlung des von Ihnen ausgelobten Einsatzes verpflichtet.

Umso mehr würde es mich natürlich freuen, wenn Sie die eingezahlte Summe mit „Akzeptieren" freigeben, allein weil Ihnen meine Antwort weitergeholfen hat und nicht nur, weil Sie dazu verpflichtet sind.

Gruß

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