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hhvgoetz
hhvgoetz, Sonstiges
Kategorie: Sozialrecht
Zufriedene Kunden: 2927
Erfahrung:  Fachanwalt für SozialR
48877684
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hhvgoetz ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, meine Tochter ( 28 Jahre )

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
meine Tochter ( 28 Jahre ) hat 2 Kinder 2 und 5 Jahre alt. Sie arbeitet und verdient im Monat 950 Euro netto. Ihr Lebensgefährte und Kindesvater wohnt mir ihr in einer Wohnung. Er ist im Moment in einer psychiatrischen Klinik und hat keinerlei Einkünfte. Bis vor einem Jahr war er selbständig und hat sein Geschäft dann angemeldet. Meine Tochter hat im Moment nur ihre Einkünfte die natürlich keineswegs reichen, nicht mal für feste Kosten. Bis jetzt haben wir immer dafür gesorgt dass sie und die Kinder alles nötige zum Leben haben, das ist jetzt leider auch erschöpft. Meine Frage: Woher bekommt sie Hilfe ohne ihren Lebensgefährten zu belasten ( leider kann sie sich natürlich keinen Anwalt leisten ). Wir sind alles ratlos!!!!!!!

Herzliche Grüße

Ute Hanneder
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Sozialrecht
Experte:  hhvgoetz hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Frau Hanneder,

 

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Eine Beantwortung Ihrer Frage allein auf Grundlage der von Ihnen genannten Fakten kann unter Umständen eine individuelle Beratung unter Einsicht aller Unterlagen nicht ersetzen, um sicherzustellen, dass Sie keine wesentlichen Fakten ev. unbewusst nicht mitgeteilt haben.

Auf Grundlage Ihrer Angaben beantworte ich Ihre Frage wie folgt:


Ihre Tochter dürfte Anspruch auf aufstockendes Arbeitslosengeld II haben. Sie soll umgehend einen enstprechend Antrag beim zuständigen Jobcenter stellen. Die nötigen Unterlagen können nachgereicht werden. Wichtig ist eine schnelle Anspruchstellung, da eine rückwirkende Gewährung nicht möglich ist.

 

Sollte es Probleme bei der Beantragung geben, soll sie einen rechtsmittlefähigen Bescheid verlangen. Zur Anfertigung des Widerspruchs dürfte Ihr dann sog. Beratungshilfe für eine anwaltliche Beratung zustehen (Selbstbeteiligung 10 Euro). Den entsprechenden Schein bekommt man beim örtlich zuständigen Amtsgericht gegen Nachweis der finanziellen Situation (am einfachsten ist das natürlich, wenn man schon einen ALG II Bescheid hat).


Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen muss ich Sie darauf aufmerksam machen, dass eine kostenlose Rechtsberatung nach deutschem Recht unzulässig ist. Mit der Beantwortung Ihrer Anfrage auf dieser Plattform sind Sie zur Zahlung des von Ihnen ausgelobten Einsatzes verpflichtet.

Umso mehr würde es mich natürlich freuen, wenn Sie die eingezahlte Summe mit „Akzeptieren" freigeben, allein weil Ihnen meine Antwort weitergeholfen hat und nicht nur, weil Sie dazu verpflichtet sind.

 

Gruß