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troesemeier
troesemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Sozialrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechtsanwalt tätig.
37896974
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troesemeier ist jetzt online.

Guten Morgen,

Kundenfrage

Guten Morgen,

als Hartz IV-Empfängerin, langzeitsarbeitslos mit 50% Schwerbehinderung (mittelschwere Depression, posttraumatische Belasungsstörung etc.) stellt sich mir zum einen die Frage, ob ein vom ärtzlichen Dienst ausgestelltes "Gutachten mit umfänglicher Untersuchung" von der Bundesagentur für Arbeit angefochten werden kann, in dem es darum geht, daß ich als arbeitsfähig gelte (3 - 6 Std. tgl) und falls ja, wie sähe das aus
und
zum anderen
kann man mich - trotz Krankschreibung bis Mitte März - jetzt zur Arbeit "nötigen".
Vorauszuschicken ist, daß ich innerhalb meiner AU diese Aufforderung bekam, bei der Bundesagentur für Arbeit vorstellig zu werden. Habe ich damit mir selbst geschadet, hengegangen zu sein?

In Erwartung einer aufschlußreichen Antwort und einer "geruhsamen" Nacht verbleibe ich mit freundlcihen Gute Nacht Wünschen

M. Köster
[email protected]

Danke XXXXX XXXXX

50.-€ bin ich gerne bereit zu geben, nur: Leider verfüge ich über keine Kreditkarte, also: wie geht's weiter?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Sozialrecht
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte:

Sie können gegen das Gutachten des ärtzlichen Dienstes Widerspruch einlegen. Bitte beachten Sie aber dabei, dass wenn eine Arbeitsfähigkeit dauerhaft nicht mehr angenommen werden kann, Sie keinen Leistungsanspruch mehr bei der ARGE haben, sondern Leistungen nach SGB XII (Sozialhilfe) beantragen müssten.

Solange Sie im Leistungsbezug sind, müssen Sie leider auch Erwerbsbemühungen vornehmen, wenn Sie arbeitsunfähig sind. Eine Arbeit aufnehmen können Sie jedoch nicht, wenn Sie krankgeschrieben sind. Allerdings müssen Sie dennoch Bewerbungen schreiben und nachweisen.

Ich empfehle Ihnen mit dem ärztlichen Gutachten bei Ihren behandelnden Ärzten vorzusprechen und dort einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente zu besprechen, den Sie dann zeitnah bei der Rentenversicherung beantragen sollten. An ein von der Rentenversicherung erstelltes ärtzliches Gutachten sind die Arbeitsämter grundsätzlich gebunden.

Besprechen Sie ebenfalls das vorliegende Gutachten des ärztlichen Dienstes mit Ihren Ärzten und lassen sich von dort ggf. Ihre Arbeitsunfähigkeit für die ARGE erneut bestätigen.

Ich hoffe ich konnte Ihnen die Rechtslage verständlich darlegen und Ihnen eine angemessene rechtliche Orientierung geben. Falls Sie Nachfragen haben, können Sie diese gern stellen.

Abschließend darf ich Sie um Akzeptanz meiner Antwort entsprechend den AGB´s des Seitenbetreibers bitten. Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig.


Mit freundlichen Grüßen


Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Wenn Sie keine weitere Nachfrage haben, schließen Sie bitte Ihre Frage durch Akzeptieren meiner Antwort. Sie akzeptieren, in dem Sie auf das grüne Feld akzeptieren einmal klicken. Vielen Dank!
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

bislang haben Sie meine Antwort noch nicht akzeptiert. Ich darf Sie bitten, dies noch nachzuholen, denn erst durch die Akzeptanz wird Ihre Zahlung verbucht und Sie bezahlen mich für meine Rechtsberatung.

Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.

Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig und auch von dieser Plattform nicht beabsichtigt.

Wenn Sie also keine weiteren Nachfragen haben, schließen Sie Ihre Frage hier durch Akzeptanz meiner Antwort. Vielen Dank!

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Abend Herr Rösemeier,

aufgrund von Krankheit jetzt erst eine Antwort, mit der Bitte, noch 1x den Part meiner Frage zu beantworten, ob es rechtens war, mich innerhalb meiner AU "vorzuladen" und/oder ob es ab dem Moment meine Angelegenheit war, mit meiner Befolgung dem zuzustimmen, vorgeladen worden zu sein?

Als ehemalige Freiberuflerin, jetzt Langzeitarbeitslose und Schwerbehinderte, habe ich nicht in die Rentenkasse eingezahlt, diese ist also nicht für mich zuständig,d.h., wenn ich es richtig verstehe: statt die von ihnen vorgeschlagene Erwerbsminderungsrente zu beantragen dann Grundeinkommen, wenn ich als nächsten Schritt verrentet würde?

Selbstverständlich werde ich Ihre Dienste bezahlen, mal sehen, ob beide Buttons hintereinander zu bedienen sind... Danke für die antwort

Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

gern beantworte ich Ihre Nachfragen:

Auch wenn Sie AU sind, darf Sie das Amt vorladen.

Wenn Sie keinen Anspruch auf EU-Rente mangels Beitragszeiten haben, bleibt in der Tat nur der Antrag auf Grundsicherung.

Mit freundlichen Grüßen
troesemeier und weitere Experten für Sozialrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.