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Advopro
Advopro, Rechtsanwalt
Kategorie: Sozialrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Im Sozialrecht habe ich bereits mehrere Mandate betreut.
26039601
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Guten Tag, mein Sohn, 19, hat noch Anspruch auf Kindergeld

Kundenfrage

Guten Tag,
mein Sohn, 19, hat noch Anspruch auf Kindergeld was von der zuständigen Kindergeldkasse seit nunmehr (am 22. 12. 2010) 3 Monaten bearbeitet wird. Von der zuständigen Agentur für Arbeit wurde ihm mitgeteilt, das er Kindergeldempfänger ist und keinen Anspruch auf ALG hat. Er steht jetzt im Prinzip seit 3 Monaten ohne einen Cent da, wenn wir ihn als Eltern nicht unterstützen würden. Hinzuzufügen ist noch das Unterlagen am 29. 11. 2010 an die zuständige Kindergeldkasse nachgereicht wurden, da mein Sohnarbeitssuchend ist.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Sozialrecht
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:



Hier stehen zwei Problematik im Raum. Einmal die verschleppte beziehungsweise unterlassene Bearbeitung des Antrages auf Kindergeld, auf der anderen Seite die Mitteilung, dass kein Anspruch auf Arbeitslosengeld besteht.



Sie beziehungsweise genauer gesagt ihr Sohn sollte die Kindergeldkasse unter Setzung einer angemessenen Frist (etwa 10-14 Tage) zur Entscheidung über den Antrag auffordern. Gleichzeitig sollte in diesem Schreiben mitgeteilt werden, dass für den Fall, dass über den Antrag nicht entschieden wird, und somit auch kein Geld gezahlt wird, einem Sozialrecht erfahrener Kollege vor Ort mit der Wahrnehmung der rechtlichen Interessen ihres Sohnes beauftragt wird.



Dieses sollte nach erfolglosem Fristablauf (der hoffentlich nicht eintritt) auch geschehen.

In diesem Fall sollte letztmalig durch den Kollegen die Behörde aufgefordert werden. Anschließend wäre der Weg für eine so genannte Untätigkeitsklage eröffnet. Eine Untätigkeitsklage ist immer dann möglich, wenn eine Behörde ohne triftige Gründe nicht innerhalb von drei Monaten ab Antragstellung über den Antrag entscheidet.



Zu der Angelegenheit mit dem Arbeitslosengeld ist zu sagen, dass Kindergeld und Arbeitslosengeld sich nicht per se ausschließen.



Die Frage ist allerdings, Person einen Anspruch auf Arbeitslosengeld I hat. Dieses ist dann der Fall, wenn er innerhalb der letzten vier Jahre zumindest 12 Monate in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis gewesen ist.



Sollten die Voraussetzungen hierfür nicht vorliegen, könnte zumindest ALG II beantragt werden



Ihr Sohn sollte den Antrag auf ALG I unbedingt stellen. Sollte es zu einer Ablehnung kommen und sollten die Voraussetzungen vorliegen kann er immer noch Widerspruch hiergegen einlegen.



Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Eine Akzeptierungspflicht besteht auch dann, wenn die Antwort Ihnen vom Ergebnis nicht zusagt. Die Zufriedenheit bedeutet vielmehr, dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Montagnachmittag!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]
Fax.0471/140244




Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:



Hier stehen zwei Problematik im Raum. Einmal die verschleppte beziehungsweise unterlassene Bearbeitung des Antrages auf Kindergeld, auf der anderen Seite die Mitteilung, dass kein Anspruch auf Arbeitslosengeld besteht.



Sie beziehungsweise genauer gesagt ihr Sohn sollte die Kindergeldkasse unter Setzung einer angemessenen Frist (etwa 10-14 Tage) zur Entscheidung über den Antrag auffordern. Gleichzeitig sollte in diesem Schreiben mitgeteilt werden, dass für den Fall, dass über den Antrag nicht entschieden wird, und somit auch kein Geld gezahlt wird, einem Sozialrecht erfahrener Kollege vor Ort mit der Wahrnehmung der rechtlichen Interessen ihres Sohnes beauftragt wird.



Dieses sollte nach erfolglosem Fristablauf (der hoffentlich nicht eintritt) auch geschehen.

In diesem Fall sollte letztmalig durch den Kollegen die Behörde aufgefordert werden. Anschließend wäre der Weg für eine so genannte Untätigkeitsklage eröffnet. Eine Untätigkeitsklage ist immer dann möglich, wenn eine Behörde ohne triftige Gründe nicht innerhalb von drei Monaten ab Antragstellung über den Antrag entscheidet.



Zu der Angelegenheit mit dem Arbeitslosengeld ist zu sagen, dass Kindergeld und Arbeitslosengeld sich nicht per se ausschließen.



Die Frage ist allerdings, Person einen Anspruch auf Arbeitslosengeld I hat. Dieses ist dann der Fall, wenn er innerhalb der letzten vier Jahre zumindest 12 Monate in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis gewesen ist.



Sollten die Voraussetzungen hierfür nicht vorliegen, könnte zumindest ALG II beantragt werden



Ihr Sohn sollte den Antrag auf ALG I unbedingt stellen. Sollte es zu einer Ablehnung kommen und sollten die Voraussetzungen vorliegen kann er immer noch Widerspruch hiergegen einlegen.



Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Eine Akzeptierungspflicht besteht auch dann, wenn die Antwort Ihnen vom Ergebnis nicht zusagt. Die Zufriedenheit bedeutet vielmehr, dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Montagnachmittag!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]
Fax.0471/140244

Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness , sondern ist auch Gegenstand der AGB, die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie auf das grüne Feld "akzeptieren" direkt unter meiner Antwort klicken.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness , sondern ist auch Gegenstand der AGB, die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie auf das grüne Feld "akzeptieren" direkt unter meiner Antwort klicken.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt