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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Sozialrecht
Zufriedene Kunden: 27030
Erfahrung:  jahrelange Tätigkeit als Rechtsanwalt
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Mein Sohn, 33 Jahre, ist Landmaschinenschlosser, hatte in der

Beantwortete Frage:

Mein Sohn, 33 Jahre, ist Landmaschinenschlosser, hatte in der Vergangenheit durch die schwere Arbeit immer wieder Rückenschmerzen, jetzt einen Bandscheibenvorfall! Sein bisheriger Orthopäde hatte ihn immer nur "gezogen", wenn er zur Schmerzbehandlung kam. Erst jetzt, nach Arztwechsel, weils nicht mehr auszuhalten war, wird er offenbar richtig behandelt - leider wahrscheinlich zu spät, denn die Physiotherapie schlägt nicht mehr an.
Wie wird es im Falle einer Operation für ihn weitergehen, wenn er nicht mehr in seinem Beruf arbeiten kann? Kann er bei der Berufsgenossenschaft o.ä. Ansprüche geltend machen, da es ja offensichtlich durch die schwere körperliche Arbeit so weit gekommen ist?
Steht ihm als Rehamaßnahme eine evtl. Umschulung zu? Wie wird er finanziell abgesichert?
Er ist alleiniger Verdiener (Frau und 2 Kinder).
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Sozialrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Ihrem Sohn stehen Ansprüche gegen die Berufsgenossenschaft zu, wenn die Bandscheibenschädigung berufsbedingt war.Für die Anerkennung ist ein Ursachenzusammenhang zwischen der versicherten Tätigkeit und den schädigenden Einwirkungen und zwischen diesen Einwirkungen und der Erkrankung erforderlich sowie ggf. ein Unterlassen aller gefährdenden Tätigkeiten.

Das bedeutet, dass Ihr Sohn aufgrund seiner versicherten Tätigkeit langjährig schwer gehoben und getragen bzw. in Rumpfbeugehaltung gearbeitet haben muss.

Soweit ein Ursachenzusammenhang zwischen der Tätigkeit Ihres Sohnes und dem Krankheitsbild besteht, hat Ihr Sohn gegen die BG einen Anspruch auf Umschulung (als Wiedereingliederungsmaßnahme), soweit Ihr Sohn im erlernten Beruf nicht mehr arbeiten kann.

Während der Umschulung wird Ihr Sohn Übergangsgeld §§ 47,51 SGB VII erhalten, da er durch die Umschulung gehindert ist eine Ganztagserwerbstätigkeit auszuüben.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

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Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Ist Ihr Sohn aufgrund der Erkrankung arbeitsunfähig, so steht ihm
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