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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Sozialrecht
Zufriedene Kunden: 17058
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Hallo, Vorgeschichte Ich bin als Schwerbehinderter in meinem

Kundenfrage

Hallo,

Vorgeschichte: Ich bin als Schwerbehinderter in meinem Betrieb eingestellt und mein Arbeitgeber hat vor einigen Wochen bei der Fürsorgestelle die Zustimmung zur fristgerechten Kündigung eingefordert. Bei der Anhörung habe ich darauf gepocht, dass ich meinen Arbeitsplatz behalten möchte. Da eine verhaltensbedingte Kündigung mangels Gründen nicht möglich ist, soll eine krankheitsbedingte Kündigung erfolgen. Durch das Versorgungsamt werden nun Gutachten von meinen Ärzten eingeholt, um eine Zukunftsprognose über meine Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz zu erstellen.

Als ich heute nach einem weiteren Termin beim Versorgungsamt in die Firma kam, überreichte mir mein Chef eine "Urlaubsanordnung" für die kommenden 2 Wochen und begründete dies mit "Arbeitsmangel". Dieser liegt aber offensichtlich nicht vor, es handelt sich also offensichtlich um Schikane.

Meine Frage: Ist das rechtens und wenn nicht, was kann ich dagegen tun? Ich habe das Urlaubsformular unterschrieben, dazu aber "unter Vorbehalt" geschrieben.

Vielen Dank XXXXX XXXXX Antwort!

Mit besten Grüßen,

M. vom Sondern
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Sozialrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Der Arbeitgeber (AG) muss schon nachweisen, dass betriebliche Gründe die Freistellung rechtfertigen.

Ansonsten ist die Freistellung nicht zulässig.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Es ist ja keine wirkliche Freistellung, mir werden dafür Urlaubstage abgezogen. Was kann ich dagegen tun?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sie müssen dem schrifltich widersprechen, der AG darf das nicht.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und darf Sie bitten, meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten.

Durch die Akzeptierung wird meine Tätigkeit Ihnen gegenüber bezahlt. Dies ist insbesondere unter Berücksichtigung berufsrechtlicher Aspekte erforderlich, da eine kostenlose Rechtsberatung in Deutschland nicht erlaubt ist.

Ich danke XXXXX XXXXX und stehe für Rückfragen und eine weitergehende Beauftragung natürlich jederzeit gern zur Verfügung.