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rebuero24
rebuero24, Rechtsanwalt
Kategorie: Scheidungsrecht
Zufriedene Kunden: 3166
Erfahrung:  Tätigkeit als Rechtsanwalt und Mediator im Scheidungsrecht
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Hallo Ich möchte gerne meinen Mann helfen sich zu wehren. Er

Beantwortete Frage:

Hallo
Ich möchte gerne meinen Mann helfen sich zu wehren. Er ist geschieden, hat eine im November 6 Jährige Tochter. Leider tut seine Ex alles dafür das die Kleine nicht zum Papa möchte. Ihr wird sehr viel negatives eingeredet. Der Freund der Kindesmutter scheint wohl leider auch zu seinem eigenen Sohn auch kein Umgang zu haben, bei Sprüchen wie z.b "ich bin nicht mehr dein Vater wenn du stenkerst...oder ich hole dich nicht mehr zu mir wenn du so frech bist...
Leider färbt das auf die Kleine ab. Wir haben Sie alle 2 Wochen bei uns, dann erzählt Sie uns was halt bei Ihr zuhause los ist. Ich kenne die Kleine von klein auf an. Die Eltern waren getrennt als Sie auf Welt kam. Beide haben das Sorgerecht. Mein Mann und Ich haben ein sehr gutes Verhältnis mit der Kleinen, auch wenn Sie leider nur alle 2 Wochen bei uns ist. Wir haben versucht mit dem Jugendamt zu reden, doch leider ohne Erfolg. Es kommt keine Hilfe oder ein Gespräch zu stande. Es heißt immer " das was die Kindesmutter sagt bleibt Vertraulich"...ja alles Gut, aber warum hört uns denn keiner zu???? Bzw meinen Mann?! Er will nur das Kleine weiter zu Ihm kommt. Aber leider hat die Kindesmutter bzw wie alle Mütter zuviele Rechte und Zusprüche beim Jugendamt und Bundesgerichthöfe...
Habt ihr ein Guten Rat wie ich mein Mann motivieren kann? Wo er hingehen kann? Wo er endlich hilfe bekommt?!
Vielen Dank ***** *****
Gepostet: vor 11 Monaten.
Kategorie: Scheidungsrecht
Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 11 Monaten.

Sehr geehrte Fragestellerin,

zunächst war der Weg zum Jugendamt durchaus richtig, dieses ist verpflichtet, bei Problemen mit und um das Kind zu vermitteln. Parallel hierzu könnte auch eine entsprechende Konfliktberatung bei ehrenamtlichen Vereinen im Sozialbereich, wie zum Beispiel der Caritas helfen. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass auch die Kindesmutter in eine solche Beratung einwilligt.

Gelingt außergerichtlich eine Kommunikation und Einigung nicht, müsste man schauen, ob man den gerichtlichen Weg fällt wählt. Hier gibt es zunächst die Möglichkeit eines Vermittlungsverfahrens vor dem Familiengericht, um dort Probleme im Rahmen des Umgangs zu lösen. Hier könnte zum Beispiel besprochen werden, dass eine entsprechende Beeinflussung des Kindes durch die Kindesmutter zu unterbleiben hat und vielmehr auch der Umgang durch die Kindesmutter gefördert werden muss. Dies ist auch eine entsprechende Verpflichtung der Kindesmutter. Kommt sie diesem nicht nach oder verschlimmert sich die Situation, kann es sogar so weit kommen, dass das Aufenthaltsbestimmungsrecht gegebenenfalls auf ihren Mann, sofern dies gewünscht wird, übertragen wird. Dies bedeutet, dass sich das Kind dann bei Ihrem Mann aufhalten wird und lediglich die Mutter einen Umgang hat. Dies wäre allerdings eher eine letzte Konsequenz und genauestens zu besprechen.

Hinsichtlich des Umfangs des Umgangs kann ebenfalls gearbeitet werden, so ist es durchaus möglich, dass zum Beispiel auch innerhalb der Woche, die nicht das Umgangswochenende betrifft, das Kind für ein oder zwei Übernachtungen beim Kindesvater bleibt. Dies würde auch den Kontakt zum Kindesvater fördern. Daneben besteht im übrigen das Recht, das Kind auch im Rahmen des Umgangs die Hälfte der Feiertage und die Hälfte der Ferien bei sich zu haben. Dies sollten Sie mit der Kindesmutter unbedingt absprechen. Weigert Sie sich, wäre auch hier die Hilfe des Familiengerichts in Anspruch zu nehmen, um eine weitergehende Umgangsregelung, die im übrigen in diesen Umfang den allgemeinen Werten entspricht, in Anspruch zu nehmen.

Grundsätzlich kann sich ihr Mann dann auch im Rahmen der Vertretung der Hilfe eines im Familienrecht spezialisierten Rechtsanwalts bedienen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen zunächst hilfreich geantwortet habe und stehe Ihnen gerne weiterhin zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung freue ich mich sodann.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Joachim

Rechtsanwalt

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Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 11 Monaten.

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