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ClaudiaMarieSchiessl
ClaudiaMarieSchiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Scheidungsrecht
Zufriedene Kunden: 16541
Erfahrung:  Rechtsanwältin, seit dem Jahr 2000 auch Fachanwältin für Familienrecht,Korrespondenzsprachen : deutsch und englisch, 20 Jahre Anwaltserfahrung
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ClaudiaMarieSchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, folgender Hintergrund: Ich

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
folgender Hintergrund:
Ich bin Deutscher und Angestellter.
Meine Freundin aus Südamerika hat eine befristete Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland bis August 2014, Erwerbstätigkeit gestattet. Sie ist im 4. Monat schwanger (Entbindung November 2014). Ich würde die Vaterschaft auch offiziell anerkennen. Sie ist auf 400- EUR Basis beschäftigt. Wir leben in einer gemeinsamen Wohnung, eine Ummeldung ist noch nicht erfolgt.
Allerdings ist meine Freundin noch verheiratet mit einem Deutschen, eine Scheidung soll möglichst schnell (vor Geburt des Kindes) und ohne Rechtsstreitigkeiten durchgeführt werden. Die Heirat wurde im März 2011 geschlossen. Ein Ehevertrag wurde nicht geschlossen, innerhalb der Ehe wurde ein Haus angeschafft (Zugewinngemeinschaft).
Der jetzige Ehemann meiner Freundin ist auch an einer schnellen Scheidung interessiert und möchte aus diesem Grund einen Notartermin festsetzen. Erwartungsgemäß soll bei dem Notartermin festgesetzt werden, dass meine Freundin auf jegliche Unterhaltsansprüche verzichtet. Eine eigenständige Bestreitung des Lebensunterhaltes durch meine Freundin ist ohne zusätzliche Unterstützung nicht möglich.

Unsere Zielsetzung:
- Aufenthaltserlaubnis: schnellstmögliche, unbefristete Aufenhaltserlaubnis/Einbürgerung meiner Freundin
- Scheidung: eine schnelle und unkomplizierte Scheidung. Auf eine Scheidung unter Berechnung des Zugewinns soll durch Entgegenkommen meiner Freundin verzichtet werden. Ein Unterhalt ca. in Höhe von 400 EUR monatlich erscheint uns angemessen bis eine unbefristete Anstellung gefunden wird. Dementsprechend das Bemühen um eine faire Lösung.

Folgende Probleme/Fragen sehen wir:
1. Wird durch die Scheidung die Aufenthaltserlaubnis meiner Freundin gefährdet. Bei der Beurteilung bitte die Schwangerschaft miteinbeziehen unter Annahme der Anerkennung der Schwangerschaft durch mich.

2. Ist eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung/Einbürgerung nach derzeitiger Sachlage möglich? Beantragung ratsam?

3. Scheidung: Welches Vorgehen würden Sie bezüglich der Scheidung vorschlagen? Ist ein Notartermin ratsam oder zu vermeiden? Würde Sie zu meinem Beisein beim Notartermin raten (der Ehemann kennt mich nicht und meine Freunding spricht nicht perfekt deutsch) oder sollten wir einen Anwalt mitnehmen? Sollte die Unterhaltsvereinbarung vertraglich fixiert werden? Was wäre eine realistischer Betrag für einen monatlichen Unterhalt?

Im Voraus vielen Dank!
Mit freundlichen Grüßen

PS: auf eine Veröffentlichung des Sachverhalts bitte verzichten
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Scheidungsrecht
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Vielen Dank für Ihre Anfrage.

Durch die Scheidung wird das Aufenthaltsrecht nicht beeinträchtigt, denn dann hat die Freundin ein Aufenthaltsrecht als Erziehungsberechtigte eines Minderjährigen Deutschen

Das gibt ihr ein eigenständiges Aufenthaltsrecht.

Die Norm ist der 28 Aufenthaltsgesetz.


Nach einer gewissen Aufenthaltsdauer , 6 Jahre , kann sich die Freundin einbürgern lassen


Auf Unterhalt für die Zeit ab Trennung bis Rechtskraft der Scheidung kann von Gesetzes wegen gar nicht verzichtet werden

Auch soll die Freundin ja nicht auf Zugewinn verzichten, oder auf den Versorgungsausgleich


Ich würde eine schnelle Scheidung gerade nicht anstreben

Der Ehemann wird einer Vaterschaftsanerkennung durch Sie wohl oder übel zustimmen müssen, wenn er keinen Unterhalt zahlen möchte

Die Vaterschaft kann dann anerkannt werden, wenn zum Zeitpunkt der Geburt die Scheidung beantragt ist und beide zustimmen

Die Scheidung selbst zieht sich meist, so dass dann für diese Zeit noch Unterhalt verlangt werden kann

Die Vorajssetzungen für nachehelichen Unterhalt sind strenger, dieser wird wahrscheinlich entfallen, da dann , anders als beim Trennungsunterhalt berücksichtigt wird, dass das Kind nicht vom Ehemann stammt


Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen

Bestehen noch Fragen?
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender

Unterhalt

Sein Einkommen
Minus 5 %
Minus 10%

Plus

Wohnwert in Höhe einer angemessenen Miete wenn er im Haus bleibt, 400€ sind realistisch

Plus

Ihr Einkommen( Freundin)

Minus 5%

Minus 10 %

Plus 300 Haushaltsführung Lebensgefährte ( zählt als Einkommen)


Summe geteilt durch 2

Von der einen Hälfte das oben genannte Eigeneinkommen abziehen ergibt den Unterhalt


Wenn ich Ihre Frage beantworten konnte bitte ich im positive Bewertung

Danke
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie noch Fragen?


sehr gerne


wenn nicht bitte ich um positive Bewertung, vielen Dank

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