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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Scheidungsrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  sselbständiger Rechtsanwalt
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Ich bin Beamtin, 51 Jahre und seit Mai 2011 im vorzeitigen

Kundenfrage

Ich bin Beamtin, 51 Jahre und seit Mai 2011 im vorzeitigen Ruhestand (wegen Krankheit Dienstunfähig). Meine Ehe soll geschieden werden. Mein Mann ist Freiberufler und hat außer einer Lebensversicherung keine Altervorsorge getroffen. Er hat ein gutgehendes Ing.büro. Laut Berechnung meines Versorgungsträgers stünde ihm ca 700€ von meiner Beamtenpension zu. Diese beträgt brutto 1700€. Wenn der Verorgungsausgleich durchgeführt wird, verbleiben mir zu Leben brutto 1000€. Mein Mann ist 54 Jahre alt. D.h., er wird erst in ca 10 Jahren in Rente gehen. Gibt es eine Möglichkeit, dass ich meine Rente bis zu seiner Berentung behalten kann. Und wenn nicht, was passiert mit dem geld, dass man mir abnimmt? Wenn mein Mann in Rente geht bleibt die Kürzung ja trotzdem.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Scheidungsrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Frage beantworte ich unter Berücksichtigung Ihrer Schilderung wie folgt:

Sie können zur Abwendung der unmittelbaren Kürzung einen Antrag auf Aussetzung des Versorgungsausgleichs nach § 35 Versorgungsausgleichsgesetz stellen.

Zuständig für die Antrag ist Ihr Versoguingsträger.

§ 35
Anpassung wegen Invalidität der ausgleichspflichtigen Person oder einer für sie geltenden besonderen Altersgrenze

(1) Solange die ausgleichspflichtige Person eine laufende Versorgung wegen Invalidität oder Erreichens einer besonderen Altersgrenze erhält und sie aus einem im Versorgungsausgleich erworbenen Anrecht keine Leistung beziehen kann, wird die Kürzung der laufenden Versorgung auf Grund des Versorgungsausgleichs auf Antrag ausgesetzt.....

 

 

§ 36
Durchführung einer Anpassung wegen Invalidität der ausgleichspflichtigen Person oder einer für sie geltenden besonderen Altersgrenze

(1) Über die Anpassung, deren Abänderung und Aufhebung entscheidet der Versorgungsträger, bei dem das auf Grund des Versorgungsausgleichs gekürzte Anrecht besteht.

(2) Antragsberechtigt ist die ausgleichspflichtige Person......

 

 

 

Hierneben könnte versucht werden, eine Einigung mit dem Ehemann über die Nichtdurchführung des Versorgungsausgleiches zu treffen.

 

 

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