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RAScholz
RAScholz, Rechtsanwalt
Kategorie: Scheidungsrecht
Zufriedene Kunden: 1982
Erfahrung:  Rechtsanwalt
33130353
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RAScholz ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich werde mich nach fast

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich werde mich nach fast 20 jähriger Ehe von meiner Frau scheiden lassen, das Trennungsjahr läuft bereits und endet Anfang Januar 2012.
Wir haben alle Dinge geklärt und einvernehmlich geregelt.
Einzig offener Punkt ist der Unterhalt für das Trennungsjahr und der nacheheliche Unterhalt.
Wir haben keine Kinder und waren beide immer berufstätig.
Wir haben bis dato alles über den Anwalt meiner Frau geregelt und dieser hat auch die Berechnung des Unterhaltes durchgeführt. Ein entsprechendes Schreiben sowie die für die Berechnung zugrundeliegenden Gehaltsabrechnungen liegen mir vor.

Ich bin mit der Berechnung nicht wirklich einverstanden und mir aber über die entsprechenden Rechtsgrundlagen auch nicht im Detail bewusst.
Es gibt nun eine (nach unten) abweichende Forderung meiner Frau für einen definierten Zeitraum der aus meiner Sicht auch vor dem Hintergrund unser beider doch recht guten wirtschaftlichen Situationen nicht gerechtfertigt erscheint.

Wie kann ich dies nun für mich plausibilisieren um zu sehen ob der Vorschlag rechtlich "in Ordnung" ist und ich im Streitfall eventuell noch mehr zahlen müsste.

Vorab bereits meinen besten Dank

Walter Schill
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Scheidungsrecht
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

lassen sie sich den Anspruch durch Ihre Frau oder deren Rechtsanwalt begründen. Das hätte auch im Falle eines Rechtsstreites zu geschehen. So Sie noch nicht alle Unterlagen haben, aus denen sich für Sie eine nachvollziehbare Grundlage für die Berechnung des Unterhaltsanspruches ergibt, fordern Sie Ihre Frau auf, hierüber Auskunft zu erteilen. Insbesondere auf die Gehaltsabrechnungen für das letzte Jahr, bei Einkommen aus selbstständiger Tätigkeit der Gewinn aus den letzten drei Jahren, haben Sie Anspruch, weil sich hieraus das zu berücksichtigende Einkommen der Frau ergibt. Unterhalt, egal ob Trennungsunterhalt oder aber nachehelicher Unterhalt, kann immer nur derjenige verlangen, der weniger verdient (hat).

Im Übrigen wäre auch Frage, ob nachehelicher Unterhalt in Betracht kommt oder nicht jedenfalls zu befristen wäre, denn wenn auch die Frau immer berufstätig war, stellt sich die Frage, ob es für Sie ehebedingte Nachteile gab, was ihr berufliches Fortkommen anging.

Über genannte Dinge sollten Sie sich Angaben machen lassen. Wenn Sie diese nicht bekommen oder für Sie nicht plausibel sind, sollten Sie überlegen, ob Sie sich nicht auf den Rechtsweg einlassen wollen.

Ich hoffe, weitergeholfen zu haben, bei Unklarheiten fragen Sie nach. Wenn Ihre Frage beantwortet ist, bitte ich, die Antwort gemäß den Vorgaben dieser Plattform zu akzeptieren. Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz
Rechtsanwalt
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

wenn Ihnen die Antwort weitergeholfen hat, bitte ich, durch Anklicken des Buttons "Antwort akzeptieren" meine Antwort zu akzeptieren, denn nur so kann der von Ihnen für die Beantwortung Ihrer Frage versprochene Betrag auch abgerechnet werden. Vielen Dank und

freundlichen Grüße

Scholz
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Herr Scholz,

 

vielen Dank für die schnelle Reaktion, leider hilft mir dies noch nicht viel weiter,

gerne würde ich Ihnen das Schriftstück der Anwältin und die Gehaltsabrechnugen zukommen lassen um den Inhalt von Ihnen gegenprüfen zu lassen.

 

Da ich in diesem Portal kein PDF anhängen kann bitte ich Sie um Ihre EMailadresse.

 

 

Gruß

 

Walter Schill

 

Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hier die Mail:[email protected]
RAScholz und weitere Experten für Scheidungsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Herr Scholz,

vielen Dank für die Antwort auf meinen privaten Account, ich denke ich werde eine Einmahlzahlung vornehmen und dann das ganze als "lessons learned" verbuchen.

Für Ihre schnelle Reaktion meinen besten Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Walter Schill
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

bitte sehr.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz
Rechtsanwalt