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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Scheidungsrecht
Zufriedene Kunden: 17008
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Mein Mann hat ein Jahreseinkommen von 150.000 , berweist

Kundenfrage

Mein Mann hat ein Jahreseinkommen von 150.000 €, überweist mir auf mein Haushaltskonto für mich und meine zwei Kinder monatlich 1.000 €.
Kindergeld wird angespart.
Davon über 100 € Sparverträge plus Handy, Medikamente, Tanken, Geschenke, Lebensmittel, Kleidung für die Kinder, für mich und für ihn, was halt so anfällt.
Jeden Monat muss er nachschiessen, ist aber der Meinung, ich müsse damit hinkommen. ich bin dieser Meinung nicht.
Ich würde ihm gerne sagen, was mir zustehen würde, ich denke, es wird mehr sein.
Und: kann ich diesen Betrag auch ohne Scheidungsfall gesetzlich einfordern?
Lieben Dank!
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Scheidungsrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Die Ehe besteht noch?

Dann können Sie Taschengeld verlangen.

Oder steht die Trennung an?

Dann können Sie Trennungsunterhalt verlangen, der sich der Höhe nach nach Ihrer Beider Einkommen richtet.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

die Ehe besteht noch undsoll noch bestehen bleiben.

ich möchte wissen, wieviel mir und meinen Kindern manatlich zusteht. Also wieviel Taschengeld. Denn 1.000 € erscheint mir zu wenig.

Gibt es für das "Taschengeld" eine Rechtsgrundlage wie im Falle einer Scheidung, da würde mir ja auch ein monatlichet Betrag zustehen. ist er verglichbar? wieviel ist es ungefähr?

Ich habe derzeit kein Einkomen.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sie sind verheiratet und leben mit dem Mann zusammen. Sie bilden eine Haushaltsgemeinschaft udn wirtschaften zusammen.

Die Frage verwundert mich.

Haben Sie Einkommen?

Wenn nein, dann kann man 5 % des Nettoeinkommens vom Mann als Taschengeld für sich verlangen.

Ansonsten muss er eben für Unterkunft und Essen aufkommen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Herr Schwerin,

leider reicht mir Ihre Antwort nicht aus. Mit fünfundert € komme ich monatlich nicht hin auch nicht mit 1.0000.

Meine Frage war, wieviel Geld mir und meinen Kindern monatlich zusteht. Für Essen, telefon, Apotheke, tanken, Kleidung,....... Ihre Antwort war, mir stehen 5% des Nettoeikommens zu als Taschengeld sowie Geld für Essen und Unterkunft. Es gehört aber noch mehr zum Leben. Ihre Antwort ist leider für mich als Diskussionsgrundlage für meinen Mann nicht verwendbar. Ich kann Ihre Antwort leider nicht akzeptieren. (Wenn Sie sagen, der mann zahlt die Unterkunft dann benötigt die Frau für sich und zwei Kinder noch 500 € als Taschengeld 500 € pro Kind und für die Frau für Kleidung und 500€ für Essen dann würde es mir helfen. Mit der bisherigen Antwort komme ich leider in der argumentation für mehr geld nicht weiter. Trotzdem lieben dank.)

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Rückfrage:

Sie sind verheiratet und leben mit dem Mann und den Kindern zusammen?

Sie sind nicht getrennt?

Und dann reden wir hier über Geld von Ihrem Mann? Verzeihen Sie, aber was ist das für eine Ehe, was für ein Ehemann?

In der Ehe muss er für Sie aufkommen. Da reden wir nicht über 500 oder 1000 Euro, sondern darüber, dass er für Alles aufkommen muss.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Schönen Dank soweit. Wir leben am Wochenende zusammen.

 

Es tut mit fürchterlich Leid Ihnen sagen zu müssen, dass ich die Antwort immer noch nicht aktzeptieren kann. Mein Mann ist ja offensichtlich der Meinung, dass er für "Alles" aufkommt mit den 1.000 €.

 

Wenn es eindeutiger nicht geht, werde ich die Antwort wohl so akzeptieren müssen. Nur wird es mir nicht helfen, da wir einfach verschieder Meinung über "Alles" sind.

 

(Beispiel neue Schuhe. die roten oder die schwarzen?, "du hast doch noch Schuhe" da gehen die Meinungen auseinander, was nötig ist und was nicht. wir leiden keinen Hunger aber wohlfühlen ist was anderes. Als Student war ich mit Nebenjob flüssiger, unglaublich. da hatte ich genau so viel. aber ohne Kinder. Erst waren es übrigens 800 € im Monat, die Steuerarsparnis durch die Heirat. Ich muss gerade selber lachen. Das gemeine ist, wenn ich tanke, er bekommt es von der Firma zurück, Arzt und apotheke...bekommt er erstattet.)

 

Schritt zwei wird sein, was wird mir monatlich im Falle einer Scheidung zustehen? Das wäre doch auch eine gute Basis für das Hier und Jetzt.

 

War nett, mit Ihnen zu plaudern. Und zu merken, dsas ich nicht total daneben liege mit meiner Einschätzung der Lage.

 

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich würde Ihre sehr gern beantworten, aber ich bin nur sehr vewundert, dass es sich offenbar um eine intakte Ehe handelt und Sie dennoch über das Geld streiten.

Es gibt hier keinen konkreten Betrag, den er zahlen muss, da Sie in der Ehe zusammenwirtschaften müssen.

Aber mit 1000 Euro kommen Sie in der Tat nicht weiter.

Hier müssen Sie mal eine konkrete Aufstellung über alle Kosten machen und dies dann beim Mann einfordern.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und darf Sie bitten, meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten.

Durch die Akzeptierung wird meine Tätigkeit Ihnen gegenüber bezahlt. Dies ist insbesondere unter Berücksichtigung berufsrechtlicher Aspekte erforderlich, da eine kostenlose Rechtsberatung in Deutschland nicht erlaubt ist.

Ich danke Ihnen vielmals und stehe für Rückfragen und eine weitergehende Beauftragung natürlich jederzeit gern zur Verfügung.

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