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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Scheidungsrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  sselbständiger Rechtsanwalt
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Guten Tag, meine Frau u.ich sind seit 26 J.verheiratet, wohnhaft

Kundenfrage

Guten Tag, meine Frau u.ich sind seit 26 J.verheiratet, wohnhaft bei der Schw.-Mutter.Wir haben 1 gem. Kind (blind,17 J.) Ich (74 J.) bin 23 J. älter als m.Frau.
Seit einiger Zt. drängt meine Frau ich solle aus der gemeinsamen Wohnung ausziehen.
Mein Schwager (Lehrer) unterstützt sie z.T. dabei. Ich (Herz-O.P.) als Rentner habe keine großen Ambitionen zu Tanzvergn.zu gehen bzw. zu Radtouren (Luftmangel, Angina Pectoris), habe weder 'Kontakte' zu anderen weibl.Wesen bzw. Vereinen, gehe in keine Kneipen, trinke meine Fl.Wein zuhause, beschäftige mich anderweitig (lesen u.fotogr., und ab u.zu Kontakt zu Bekannten, evtl.Wohnwagen-Touren, bisher m.Familie). Da meine Frau halbtags arbeiteet (ZA-Helferin) und ich durch meine Krkht.Frührentner war (seit 21 J.) ist unser Einkommen rel. gering.
Meine Fragen: Welche Rechte zum 'Rauswurf' hat meine Frau?, Welche Rechte des Einmischens in unsere Angelegenheiten hat mein Schwager?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Scheidungsrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Fragen beantworte ich wie folgt:

Ihre Frau kann Sie sicherlich nicht so einfach aus der ehelichen Wohnung rausschmeißen.

Im Zweifel müsste diese im Zuge der Trennung, eine Wohnungszuweisung begehren.

Die rechtlichen Voraussetzungen finden sich hierzu in § 1361 a BGB.

Hier heißt es:

Leben die Ehegatten voneinander getrennt oder will einer von ihnen getrennt leben, so kann ein Ehegatte verlangen, dass ihm der andere die Ehewohnung oder einen Teil zur alleinigen Benutzung überlässt, soweit dies auch unter Berücksichtigung der Belange des anderen Ehegatten notwendig ist, um eine unbillige Härte zu vermeiden.

Eine unbillige Härte ist in der Regel dann gegeben sein, wenn das Wohl von im Haushalt lebenden Kindern beeinträchtigt ist. Steht einem Ehegatten allein oder gemeinsam mit einem Dritten das Eigentum, das Erbbaurecht oder der Nießbrauch an dem Grundstück zu, auf dem sich die Ehewohnung befindet, so ist dies besonders zu berücksichtigen; Entsprechendes gilt für das Wohnungseigentum, das Dauerwohnrecht und das dingliche Wohnrecht.


Es muss also eine besondere Härte vorliegen bzw. dass Zusammenleben während der Trennungszeit unter einem Dach mindestens unzumutbar erscheinen.


Der Schwager hat sich natürlich in keiner Weise in die Ehesache einzumischen. Wenn Sie dies nicht wollen, können Sie Gespräche mit diesem ablehnen bzw. Unterlassung der Einmischung von diesem fordern.

Sie müssen sich in keinster Weise bedrängen lassen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen die Rechtslage verständlich darstellen.



Tobias Rösemeier und weitere Experten für Scheidungsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

mit dem Akzeptieren der Antwort sind die 45 € für mich verbucht worden, die Sie vorher angezahlt hatten.

Es ist also alles in Ordnung.

Vielen Dank.


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