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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Allgemein
Zufriedene Kunden: 3389
Erfahrung:  Zugelassen als Rechtsanwalt
36252690
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Scheidungsrecht hier ein
Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Guten Tag, ich bin 58 Jahre alt und seit 2005 rechtskr ftig

Kundenfrage

Guten Tag, ich bin 58 Jahre alt und seit 2005 rechtskräftig geschieden und habe eine nach dem Gesetz lange Ehe hinter mir.Meine Frage lautet, warum ich bis zum heutigen Tag einen nachehelichen Unterhalt in höhe von 410 Euro zahlen muß, ohne die Chance auf minderung oder Wegfall.Ich habe im November 1010 die Härtefallregelung in Anspruch genommen,(ich war im öffentl. Dienst als Arbeiter/Angestellter) 23 Jahre beschäftigt und da mein Dienstposten wegreduziert wurde, hat mir mein Dienstherr die Härtefallregelung angeboten, da er mich im näheren Umkreis nicht unterbringen konnte.Ich habe jetzt nach abzug aller Steuern, sowie dem nachehelichen Unterhalt nur ca.900€ zur Verfügung und würde gerne wissen, ob es eine möglichkeit der Unterhaltsreduzierung, oder Unterhaltswegfall gibt.Meine Exgattin lebt alleine und arbeitet meiner kenntnis nach nicht.Besten Dank für Ihre Antwort. K.-D. Seidel
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Scheidungsrecht
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 5 Jahren.

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich gerne informatorisch Auskunft gebe wie folgt.

Die Düsseldorfer Tabelle 2011 geht von einem Selbstbehalt von 1.050 EUR aus. Da Ihnen nur 900 EUR verbleiben, ist eine Anpassung der Unterhaltszahlung möglich. Falls es einen Unterhaltstitel gibt, könnten Sie die Abänderung des Titels in die Wege leiten.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
ich bin noch nicht zufrieden mit der Antwort, da sie mich im Unklaren läßt ob der Senat es letztendlich auch so sieht, oder er mir sagt, das ich ja nicht in der Härtefall hätte gehen brauchen, mein Dienstherr hätte bestimmt wenn nicht heimathah, aber in einer zumutbaren Entfernung vom Heimatort eine beschäftigung für mich gefunden, denn meine Anwältin hatte mich 2005 davor gewarnt weder in die Altersteilzeit zu gehen, novh in den Härtefall, weil es eine freiwillge Entscheidung meinerseits ist, die eine Einkommensminderung zur Folge hat und da dürfte meine Exgattin mit ihrem lebenslangen Unterhaltsanspruch nicht drunter leiden.So würde es zumindest das Gericht sehen, wenn ich durch diese Sache mit dem wenigen Verdienst auskomme ist das meine Sache, nur meine Ex behält ihren Unterhaltsanspruch von 410€.
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 5 Jahren.

Besten Dank für Ihren Nachtrag.

Möglich ist die Anrechnung eines fiktiven Einkommens, also dessen, was Sie verdienen würden, wenn Sie den Härtefall nicht in Anspruch genommen hätten.

Fiktives Einkommen wird dann angerechnet, wenn der Unterhaltschuldner sein Einkommen freiwillig rückläufig gestaltet hat. Hier könnte die Freiwilligkeit in Frage gestellt werden, da das Angebot von Ihrem Arbeitgeber kam.

Es wird auch darauf ankommen, ob es für Sie zumutbar gewesen wäre, die Härtefallregelung nicht in Anspruch zu nehmen, also ggf. einen Arbeitsplatz an einem anderen Ort anzunehmen.

Wie der Senat das sieht, kann ich leider nicht beurteilen, da es eine Wertungsfrage ist.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
besten Dank für die Beantwortung meiner Fragen, nur helfen sie mir momentan nicht weiter da sind mir zuviele Unbekannte drin.Werde ich halt weiter den Unterhalt zahlen.Nochmals Danke.

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