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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Allgemein
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  sselbständiger Rechtsanwalt
37896974
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Scheidungsrecht hier ein
Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Wie werden die Rechtsanwaltsscheidungskosten berechnet Ist

Kundenfrage

Wie werden die Rechtsanwaltsscheidungskosten berechnet?
Ist es richtig, dass bei Verbindlichkeiten diese nach dem Nettoprinzig vom "Vermögen" berücksichtigt bzw. abgezogen werden?
Vielen sdank.
Ernst Most
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Scheidungsrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Es gilt nicht das Nettoprinzip. Werden die Verbindlichkeiten einer gesonderten Regelung zugeführt, also im Rahmen der Scheidung dann einem Ehepartner zugeordnet, so wurde auch über einen Negativbestand eine Regelung herbeigeführt. Insoweit werden die Schulden zum Vermögen hinzugerechnet, um den Streitwert zu bilden.

Beim Streitwert für das Scheidungsverfahren an sich , also ohne weitere Regelung zu Folgesachen, wird das Vermögen lediglich mit 5 % nach Abzug von Freibeträgen. In der Regel werden hier Freibeträge von 10.-15.000 € für die Ehegatten und für die Kinder 5.-7.500 € je Kind, hinzugerechnet. Von dem bereinigten Vermögen werden dann also 5 % als Streitwert angesetzt.

Wenn Sie den Sachverhalt konkretisieren, kann ich hierauf näher eingehen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

In unserem Fall ist es so,

dass von mir die Vermögen (in Form von Eigentumswohnungen) sowie die dazu gehörigen Verbindlichkeiten bei der Scheidung übernommen.

In Summe ergibt sich dadurch ergibt sich ein relativ kleines "Vermögen", von ca. 50T€, allerdings nur wenn man die Verbindlichkeiten.

Ohne berücksichtigung der Verbindlichkeiten ergibt sich logischerweise ein wesentlich höherer Streitwert. Meiner Meinung nach müssen die Verbindlichkeiten berücksichtigt werden. Es kann docjh nicjht sein, dass für nicht vorhandenes Vermögen Scheidungs-/bzw. Anwaltskosten berechnet werden, oder sehe ich das falsch.

Vielen Dank.

mfg

EJM

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

in der von Ihnen geschilderten Konstellation werden streitwerttechnisch nicht die Verbindlichkeiten vom Wert der ETW abgezogen, sondern es wird saldiert (addiert).

Dies erfolgt allerdings nur zu 50%, da Sie ja wohl auch nur die Hälfte der ETW und die andere Hälfte des Kredites übernehmen und eben dies einer Regelung zugeführt worden ist.

Bitte fragen Sie nach, falls weiterhin etwas unklar sein sollte.

Tobias Rösemeier und weitere Experten für Scheidungsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Wenn Sie dann keine Nachfrage mehr haben, darf ich noch höflichst an das Akzeptieren erinnern.

Vielen Dank.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


Guten Tag herr Rösemeier,


 


zum Sachverhalt würde ich Ihnen noch einige Informationen zukommen lassen.


Soll ich Ihnen diese schreiben, oder können wir evtl. kurz telefonieren?


 


Viele Grüße


 


Ernst Most


 

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anliegen liegt ja nun schon einige Zeit zurück.

Soweit Sie zu Ihrer Ausgangsfrage eine Nachfrage haben, können Sie diese hier gern stellen.

Haben Sie eine neuerliche Frage, eröffnen Sie bitte einen neuen Thread.

Vielen Dank.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


Guten Tag herr Rösemaier,


 


es handelt sich immer noch die Ausgangsfrage.


 


Viele Grüße


 


Ernst Most


 

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Wie lautet dann Ihre Nachfrage ?



Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Guten Tag Herr Rösemeier,


 


es freut mich dass Sie mich weiterhin beraten.


 


Meine konkrete Frage lautet jetzt:


 


Obwohl in der konkreten Sache keinerlei Lösung bzw.Klärung der Sachverhalte sprich Trennnung des "Vermögens" bzw.auch der Verbindlichkeiten stattgefunden hat, hat mir die Anwältin dies in Rechnung gestellt. Gnädigerweise -wie Sie schreibt- ohne die Verbindlichkeiten zu berücksichtigen, als der sog. Streitwert wurde der "Wert" der Eigentumswohnungen angesetzt. Dieser aber in voller Höhe. Zum einen denke ich -dürfte dieser- wenn überhaupt nur zur Hälfte angesetzt werden, andererseites frage ich mich ob überhaupt ein Anspruch besteht, wenn absolut kein Ergebnis erzielt wurde, was die Anwältin auch selbst bestätigt.


 


In der Sache ist jetzt so, dass meine Ex-Frau und ich wir uns selbst gemeinsam darauf geeinigt haben da sog. Vermögen (und die Verbindlichkeiten) gemeinsam als BGB-Gesellschaft fortzuführen.


 


Ich fühle mich so, als ob ich ein KFZ zur Reparatur in die Werkstatt gegeben habe, diese wurde aber nicht ausgeführt, trotzdem soll ich den Austausch des Motors bezahlen, welcher aber nicht getauscht wurde, auch nicht repariert wurde, sondern mir wurde das Auto im gleichen Zustand zurüchgegeben, wie ich in die Werkstatt abgegeben habe.


 


Ich denke dass ich die Rechnung nicht bezahen muss, oder ist hier die Rechtsprechung so, das auch Reparaturversuche bzw. der Aufwand dazu, -auch ohne Erfolg- abgerechnet werden darf.


 


Für Ihre Beratung und Unterstützung bedanke ich mich recht herzlich.


 


Viele Grüße


 


Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

welche Gebühren hat die Anwältin konkret abgerechnet?
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Guten Tag Herr Rösemeier,


es wurden konkret die Erledigung des Verzichtes der Gegenseite auf den Zugewinnanspruch über 420 000 € ( angeblich von der Gegenseite gefordert),


desweiteren der Verzicht der gegenseite auf Unterhalt mit 12*896,36, ges. 10756,32,


desweiten aus drei gemeinsamen Wohnungen jeweils der halbe Verkehrswert mit ges. 198000 € ,


also ges. Gegenstandswert 628.756,32 €.


 


Für diesen Wert wurden mir jetzt 6222 E berechnet.


 


Das kann doch nicht sein, oder?


 


Viele Grüße


 

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Es lässt sich natürlich aus der Ferne nur sehr schwer beurteilen, welche Tätigkeit die Anwältin tatsächlich entfaltet hat.

Um die vorstehenden Streitwerte abrechnen zu dürfen, muss eine Tätigkeit zum Zugewinnausgleich (hier ist in der Tat der Streitwert so anzunehmen, was Ihre Ehefrau als Zugewinn gefordert hat), zum Unterhalt und zur Vermögensauseinandersetzung an den Wohnungen entfaltet haben.

Dies müssen Sie anhand Ihrer Unterlagen prüfen, zu welchen Punkten die Anwältin hier korrespondiert hat und ob tatsächlich insbesondere ein Zugewinn von 420 T€ von Ihrer Ehefrau gefordert worden ist.

Wenn ich den Gesamtstreitwert so annehmen würde, käme ich allerdings nur auf Gebühren in Höhe von rund 5.340 €, so dass die Anwältin hier höhere Gebühren in Rechnung gestellt hat.

Lassen Sie sich nochmals von der Anwältin alles genau darlegen und nehmen Sie ansonsten zur Rechtsanwaltskammer Kontakt auf, damit dort eine Vermittlung stattfindet.

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