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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Scheidungsrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  sselbständiger Rechtsanwalt
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Guten Abend, ich habe folgendes Problem. Mein Ex-Partner

Kundenfrage

Guten Abend,

ich habe folgendes Problem. Mein Ex-Partner (Vater meiner Tochter), wir waren nicht verheiratet, ist selbständigt. Er soll unsere Tochter alle 14 Tage am Wochenende zu betreuung haben. Er weigert sich sie am Samstag zu nehmen. Seine Begründung ist, er ist seblständig und arbeitet 6 Tage in der Woche (Fahrlehrer). In seiner Fa. hat er 15 Fahrlehrer...

Wie ist es mit Umgangsrecht in diesem Fall? Wir ziehen bald um (ca 100km enfernt von dem Vater) und er will mir Steine in die Wege legen. ER kümmert sich nicht wirklich um Lara. Dann hat er mir schon wieder Unterhalt nicht gezahlt. Seien Begründung, er hat der lara neues Fahrrad und Laufrad gekauft. ER will Unterhalt mit Geschenke verrechnen! Das ist doch nicht zulässig, oder?

Über eine kurze Rückinfo würde ich mich sehr freuen.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Scheidungsrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Der Kindesvater ist grundsätzlich barunterhaltspflichtig. Insofern ist eine Erbringung der Unterhaltsleistung durch Naturalien (Fahrrad, Laufrad...) grundsätzlich nicht zulässig.

Dies ergibt sich aus § 1612 Abs. 1 Satz BGB.

Geschenke stellen keine Erfüllung der Unterhaltspflicht dar.

Zum Ungang:

Sie können den Vater leider nicht zwingen, die Tochter auch am Samstag zu nehmen. Es ist zwar bedauerlich, dass er seine Prioritäten so setzt.

Zum Umzug:

Dies ist eine Frage des Aufenthaltsbestimmungsrechtes als Teil des Sorgerechtes.

Sind Sie allein sorgeberechtigt ?

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Wir haben beide das gemeinsame Sorgerecht.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
In diesem Fall können Sie nur gemeinsam über den Umzug der Tochter entscheiden. Er könnte also tatsächlich Schwierigkeiten machen.

Insofern könnte es erforderlich sein, sich das Aufenthaltsbestimmungsrecht gerichtlich übertragen zu lassen, wenn keine Einigung erzielt werden kann.

Hierfür sollten Sie rechtzeitig einen Anwalt hinzuziehen. Auch im Hinblick auf die Unterhaltsproblematik erscheint dies ohnehin ratsam.

Ihre Aussichten zu gewinnen sind aber aufgrund der von Ihnen geschilderten Umstände und Verhaltens des Kindesvaters besonders gut.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Es gibts aber ein BGB Urteil zwegs Umzugs in Umkreis von 200 km.

 

Mein Lebenspartner kann Beruflich bedingt nicht zu mir ziehen, und wir haben dazu jetzt ein neues HAus gekauft.

 

Ich bin nicht unterhaltsflichtig.

 

Vater kümmert sich nur alle 14 Tage um die Tochter. Er kann mich doch nicht dazu zwingen hier zu wohnen. Er hat keinelei Gründe dazu, den ich aleine Versoge meine Tochter. Er trägt nichts dazu bei.

 

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Nichtsdestotrotz ist es ratsam, sich im Vorfeld des Umzuges, das Aufenthaltsbestimmungsrecht übertragen zu lassen.

Dieses würden Sie unter den geschilderten Umständen auch übertragen bekommen.

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