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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Scheidungsrecht
Zufriedene Kunden: 27003
Erfahrung:  Fachanwalt für Familienrecht
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Hallo, ich lebe seit fast 3 Jahren mit meinen Kindern (12J,

Beantwortete Frage:

Hallo,

ich lebe seit fast 3 Jahren mit meinen Kindern (12J, 10J und 5J alt) vom Kindsvater getrennt und bin nun seit Dezember 2010 geschieden.

Meine Große, 12 Jahre alt hat in Gesprächen beim Psychologen den Wunsch geäußert, zukünftig beim Vater zu wohnen. Dem möchte ich auch nicht im Wege stehen, wenn es ihr damit besser geht.

Zu einem gemeinsamen Gespräch mit Festsetzung für einen Termin für den Wohnortwechsel kam es bisher nicht.

Bei einem Gerichtstermin am 26.05.2011 überreichte mir seine Anwältin im Vorraum ein Schreiben, in dem er mir mitteilen läßt, das ab dem 01.06.2011 das Kind bei ihm wohnen wird und ich unterhaltspflichtig wäre.

Das war eine Frist von 3 Arbeitstagen und meine Anwältin war dazu noch ab dem 30.05.2011 im Urlaub, was wir der Gegenseite auch sofort mitteilten.
Einen Termin zum Gespräch habe ich erst am 20.06.2011.

Nun ist es so, das der Vater auch mit Beginn des neuen Monats, also Juni, die Unterhaltszahlung für die Große einfach eingestellt hat.

Geht denn das so einfach, schließlich hatte ich bisher keine Möglichkeit dazu Stellung zu nehmen oder irgendetwas zu regeln.
Es sind ja auch regelmäßige Kosten zu begleichen, die im Vorfeld erst hätten umgemeldet werden müssen.

Auch ist meines Wissens noch keine polizeiliche Ummeldung erfolgt, wozu er ja mein Einverständnis benötigt, da wir beide das Sorgerecht haben.

Verhält er sich also richtig oder was kann ich tun?

Vielen Dank XXXXX XXXXX
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Scheidungsrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Da Sie das gemeinsame Sorgerecht haben müssen Sie mit dem Aufenthalt der Tochter einverstanden sein. Das Einverständnis bezieht sich nicht nur auf das ob, sondern auch auf das wann.

Solange also das Kind bei Ihnen wohnt ist Ihr Exmann für Ihre Tochter weiterhin unterhaltsverpflichtet. Sie müssen daher den Exmann auffordern, weiterhin den geschuldeten Kindesunterhalt zu bezahlen, solange bis Ihre Tochter tatsächlich zum Exmann gezogen ist.


Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.


Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt und Fachanwalt für Familienrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen weitergeholfen zu haben. Soweit Sie keine weiteren Nachfragen haben, bitte ich höflich meine Antwort zu akzeptieren indem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank erstmal.

Einsnoch, meine Große hat auf ein Probewohnen bestanden.

Er geht vielleicht davon aus, da das Kind ja derzeit gerade bei ihm ist, es auch in Zukunft so sein soll.
Ohne weiter Fristen.

Wie schon geschrieben, dem Wunsch des Kindes möchte ich schon entsprechen.

Aber ich möchte dafür auch einen vernünftigen Zeitpunkt kommunizieren.
Und das ist nicht erfolgt, lediglich teilt er mir schon einen festen Termin mit.
Und das völlig kurzfristig.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Nachricht.

Auch ein sogenanntes Probewohnen führt nicht automatisch dazu, dass der Kindsvater die Unterhaltszahlung einfach einstellen kann. Dies ist nur der Fall, wenn das Kind nicht nur vorübergehend beim Kindsvater bleiben soll.

Zum dauerhalften Verbleib müssen Sie jedoch, wie bereits angesprochen, Ihre Zustimmung erteilen.

Da Sie die gemeinsame Sorge haben, müssen Sie nicht nur mit Aufenthalt dfer Tochter beim Vater einverstanden sein, sondern auch mit dem Zeitpunkt.

Der von Ihrem Mann genannte Zeitpunkt ist daher nicht ausschlaggebend.


Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.


Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt und Fachanwalt für Familienrecht
RASchiessl und weitere Experten für Scheidungsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.