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ClaudiaMarieSchiessl
ClaudiaMarieSchiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Scheidungsrecht
Zufriedene Kunden: 16947
Erfahrung:  Rechtsanwältin, seit dem Jahr 2000 auch Fachanwältin für Familienrecht,Korrespondenzsprachen : deutsch und englisch, 20 Jahre Anwaltserfahrung
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ClaudiaMarieSchiessl ist jetzt online.

Hallo, mein Name ist Stefan P ssnicker, ich lebe getrennt

Kundenfrage

Hallo, mein Name ist Stefan Pössnicker,
ich lebe getrennt von meiner Frau und am 09.06.2011 ist Scheidungstermin. Wir haben einen gemeinsamen Sohn und über Notar das gemeinsame Sorgerecht besiegelt. Nun ist es aber so, dass sie meint, sie hätte das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht und mir meinen Sohn nur dann überlässt wenn sie es für passend hält.
Mein Sohn würde am liebsten ganz bei mir sein und es ist immer mit Tränen verbunden wenn er nicht kommen darf, oder wieder zu seiner Mutter gehen MUSS, weil sie es so bestimmt.
Bisher waren mir die Hände gebunden, da ich davon ausging, dass automatisch das Aufenthaltsbestimmungsrecht bei der Mutter liegt, bis ich soeben hier im Forum vom Gegenteil gelesen habe und mir laut diesem Bericht das Aufenthaltsbetimmungsrecht zu 50 % zusteht.
Ist es tatsächlich so, oder irre ich mich da ?
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

Viele Grüße

Stefan Pössnicker
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Scheidungsrecht
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworten möchte:

Sofern das Kind ehelich ist und keine gerichtliche Entscheidung über das Aufenthaltsbestimmungsrecht rechtskräftig ergangen ist, liegt dieses als Teil der elterlichen Sorge bei beiden Elternteilen.

Was Sie aber meinen ist das Umgangsrecht, welches das Recht auf Kontakt zum Kind ist.

Elterliche Sorge beinhaltet das Recht, über die rechtlichen Angelegenheiten des Kindes wie Wohnort, Schule etc zu entscheiden.

Ihnen ist dringend zu empfehlen, ein Umgangsverfahren anzustrengen, da der Umgang mit Ihnen für das Kind sehr wichtig ist.


Regelmäßiger Umgang ist hauptsächlich ein Recht des Kindes.




Ich hoffe, Ihnen eine erste rechtliche Orientierung gegeben zu haben.


Gerne können Sie nachfragen.




Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Familienrecht


Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich um Akzeptierung


Danke
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch Fragen ?


Wenn nicht bitte ich höflich um Akzeptierung


Vielen Dank
ClaudiaMarieSchiessl und weitere Experten für Scheidungsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
eine Frage habe ich leider noch.
Es ist ja so, dass mein Sohn bei Ihr wohnt und sie denkt es genügt wenn er im zweiwöchigem Abstand für ein Wochenende bei mir sein kann. Das heisst: ich sehe ihn ja nur zwei mal im Monat für jeweils zwei Tage Was kann ich tun und worauf muss ich achten, dass mein Sohn gleichberechtigt (50/50) aufwachsen kann ?
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

das ist sehr sehr schwierig.


Der normale Umgang ist jedes zweite Wochenende Freitag bis Sonntag und die Hälfte der Ferien.

Davon wird nur in sehr vereinzelten Fällen abgewichen und stets sind sich die Eltern dann darüber einig.

Sie müssten hier wirklich ganz genau darlegen, warum es für das Kindeswohl gerade Ihres Kindes förderlich ist, wenn dies so gehandhabt wird.

Meist ist es dann nämlich so, dass die Kinder Schwierigkeiten damit haben , keinen eigentlichen Lebensmittelpunkt zu haben, sondern immer hin und herzuwechseln.


Mit freundlichen Grüßen



Rechtsanwältin