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ClaudiaMarieSchiessl
ClaudiaMarieSchiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Scheidungsrecht
Zufriedene Kunden: 17037
Erfahrung:  Rechtsanwältin, seit dem Jahr 2000 auch Fachanwältin für Familienrecht,Korrespondenzsprachen : deutsch und englisch, 20 Jahre Anwaltserfahrung
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ClaudiaMarieSchiessl ist jetzt online.

Hallo, ich unterst tze meine Schwester bei der Scheidungsangelegenheit.

Beantwortete Frage:

Hallo, ich unterstütze meine Schwester bei der Scheidungsangelegenheit. Sie hatte mit ihrem Mann ein Haus, das er jetzt übernehmen möchte. Sie erhielt nie Unterhalt (getrennt seit 2,5 Jahren, geschieden seit einem halben Jahr). Er ist Arzt und verdient gut. Sie erhielt nur Kindesunterhalt, weil er die Verbindlichkeiten für das Haus bezahlt in Höhe von 1400 €.
Meine Schwester arbeitet Teilzeit und erhält 700 €. Jetzt soll sie das Haus überschreiben und noch 5000 € erhalten. Die werden dann aber wahrscheinlich für Notar- und andere Gebühren, sowie die Anwältin verbraucht sein. Im Vertrag steht auch der Satz, dass kein laufender ehelicher Unterhalt geschuldet wird, da der Ehemann die gemeinsamen Schulden bezahlt. Nie wurde ein Gebrauchsvorteil für mietfreies Wohnen gegengerechnet,; er bewohnt das Einfamilienhaus. Die Schulden sind so hoch wie der aktuelle Verkaufswert des Hauses. Meine Schwester muss von ihrem Einkommen auch noch eine Wohnung finanzieren. ihre Anwältin sagt, sie habe keinen Anspruch auf Ehegattenunterhalt, da das Gericht bei einer Berechnung immer von einer Vollzeitbeschäftigung ausgehe. Die Kinder, 11 und 9, brauchen aber eine Betreuung. Sie muss mit ihnen Hausaufgaben machen und auf dem Land sind die Infrastrukturen für Kinderbetreuungen nicht so gegeben. Jetzt liegt der Vertrag vom Notag vor. Es sieht so aus, dass sie nachher keinen Cent übrig hat. Die ehemaligen Ersparnisse meiner Schwester stecken in dem Haus. Stimmt das wirklich alles so? Sie kann es nicht glauben und weiß nicht, ob sie richtig beraten ist. Mit freundlichen Grüßen, K.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Scheidungsrecht
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


ich sehe hier nicht ein, warum Ihre Schwester mit zwei 11 und 9 Jahre alten Kindern Vollzeit soll arbeiten müssen.

Solange diese Kinder Betreuung brauchen ist dies normalerweise nicht der Fall.


Es is zutreffend, dass seit der Reform des Unterhaltsechts die Gerichte sehr einzelfallbezogen entscheiden.

Wenn man aber bei Gericht sehr detailliert vorträgt, warum die Kinder welche Betreuung brauchen, sind die Gerichte schon einsichtig.


Es ist also nicht zutreffend, dass das Gericht immer von einer Vollzeitbeschäftigung ausgeht, sondern es word je nach Betreeungsbedüftigkeit der Kinder entschieden.


Wenn Ihre Schwester Teilzeit arbeitet, dürfte das je nach erzielbarem Einkommen genügen.


Selbst wenn ihr mehr Einkommen zugerechnet wird, verdient der Ehemann jka immer noch mehr.

An Wohnvorteil wird die objektive Marktmiete zugerechnet, abzüglich der Schulden.

Hierbei ist zu beachten, dass bei Alleineigentum des Ehemanns beim nachehelichen Unterhalt die Tilgung nicht abgezogen werden darf, da unzulässige Vermögensbildung.



Es kann also hier etwas nicht ganz stimmen.

Ich würde hier nicht unterschreiben.



Ich hoffe, Ihnen eine erste rechtliche Orientierung gegeben zu haben.



Gerne können Sie nachfragen.




Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht



Wenn Ihre Frage beantwortet ist, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

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Vielen Dank
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch Fragen ? Sehr gerne.

Mit freundlichen Grüßen


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin


Wenn Ihre Fragen beantwortet sind, bitte ich höflichst um Akzeptierung


Vielen Dank
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank, XXXXX XXXXXß nicht recht, was jetzt tun. Die Anwältin haben wir schon wiederholt dazu gefragt. Sie bleibt auf dem beschriebenen Standpunkt. Sollen wir darauf bestehen, dass der Absatz bezüglich des laufenden Unterhaltes gestrichen wird?
Wir müssen die Anwältin wechseln, wenn es um eine Unterhaltsklage geht, das ist mir klar. Wir haben das Gefühl, es soll immer nur alles schnell gehen, häufig gab es Missverständnisse.
Muss meine Schwester die ganzen Kosten für die Übertragung tatsächlich hälftig mittragen? Genehmigungsverfahren, Notarkosten, Grundbucheinträge
Entsteht eine Schenkungssteuer? Der Sachwert liegt durch eine Schätzung bei ca 50000 € mehr als die Schulden? Wer müsste diese bezahlen?
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ja, Sie sollten nicht auf Unterhalt verzichten !

Bei einer reinen Übertragung einer Immobilie zahlt der Erwerber die Kosten.

Insbesondere Genehmigungsverfahren und Grundbucheinträge. Aber ich würde Ihrer Schwester auch anraten, sich nicht auf eine Bezahlung der Notarskosten einzulassen.


Ihre Schwester soll sich, wenn sie den Kredit mitunterschrieben habt, unbedingt vor Übertragung des Hauses eine Freistellung von den Schulden im Innenverhältnis und im Außenverhältnis gegenüber der Bank vorlegen lassen.

Die Schulden bezahlt der Übernehmer.


Ich denke, dass ein Anwaltswechsel eine gute Idee ist.



Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht



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ClaudiaMarieSchiessl und weitere Experten für Scheidungsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.