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Advopro
Advopro, Rechtsanwalt
Kategorie: Scheidungsrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Zweites juristisches Staatsexamen Diplom Jurist
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Advopro ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin seit 2 Jahren verheiratet

Beantwortete Frage:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin seit 2 Jahren verheiratet und wir haben einen 5 jährigen Sohn.Wir beide haben das Sorgerecht. Nun ist meine Frau vorgestern ausgezogen und hat das Kind bei mir gelassen da sie weder Geld noch eine Wohnung hat. Angeblich schläft sie z.Zt. bei einer Freundin.
Gestern abend stand Sie mit der Polizei vor der Tür und wollte das Kind ausgehändigt haben.
Dies konnte ich aber verhindern, da meine Frau ja keinen festen Wohnsitz hat. Heute rief Sie mich erneut an und drohte mir falls ich Ihr das Kind nicht gebe geht Sie aufs Familiengericht und möchte eine Herausgabe des Kindes erwirken.
Nun meine Frage: Kann Sie das Kind aus seiner gewöhnten Umgebung reißen obwohl Sie nicht dafür sorgen kann ?
Ich kann es nicht verantworten das unser Kind auf der Straße lebt oder in ein Mutter-Kindheim kommt, obwohl es bei mir alles bekommt was es braucht.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Scheidungsrecht
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:






Zunächst einmal ist das Jugendamt zuständig und das Verhalten des Jugendamtes meiner Auffassung nach gelinde ausgedrückt nicht nachvollziehbar.

 

Sie sollten ernsthaft über eine Dienstaufsichtsbeschwerde nachdenken, da sie ein solches Verhalten nicht hinzunehmen brauchen.

 

Nun aber zu ihrer eigentlichen Frage:

 

Nach ihrer Schilderung handelt es sich um ein eheliches Kind und sie haben dementsprechend auch das gemeinsame Sorgerecht sowie das Umgangsrecht und auch das gemeinsame Aufenthaltsbestimmungsrecht.

 

Mit anderen Worten: Hier haben wir beide genauso viele oder so wenig Rechte und Pflichten in Bezug auf das Kind wie der jeweils andere.

 

Die Kindesmutter kann also das Kind nicht gegen ihren Willen wegnehmen.

 

Bei der gegebenen Sachlage sollten sie auch einem gerichtlichen Verfahren gelassen entgegensehen.

 

Die Kindesmutter könnte hier nur dann etwas erreichen, wenn dieses für das Kindeswohl erforderlich wäre (etwa weil es dem Kind bei ihnen nicht gut geht). Dieses ist nach ihrer Schilderung tendenziell aber eher umgekehrt, so dass sie sich keine Sorgen machen brauchen.

 

Auch sehe ich keinen großen Handlungsbedarf außer sich gegebenenfalls noch einmal mit dem Jugendamt in Verbindung zu setzen (siehe oben). Erst wenn die Kindesmutter gerichtliche Schritte einleiten sollte oder einen Anwalt beauftragen sollte, sollten auch sie einen Fachanwalt für Familienrecht vor Ort beauftragen.







Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren. Zufriedenheit bedeutet , dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.





Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Dienstagnachmittag!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
[email protected]
Fax.0471/140244











Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Das Kind ist vor unserer Ehe geboren worden, hat aber meinen Familiennamen und ich das Sorgerecht mit meiner Frau zusammen.
Es ist nicht das erste mal das meine Frau einfach geht. War schonmal für eine Woche weg und wollte da nichtmal das Kind haben, es war Ihr egal.
Sie hat mich auch zum xten mal betrogen und damit unsere Ehe ruiniert. Auch ist Ihr das feiern wichtiger als das Kind !! Ich habe eigentlich die komplette erziehung des Kindes übernommen da sie die Woche über bis spät arbeitet und am wochenende feiern geht.
Ich gehe mit dem Kind zum Arzt, bringe es zum Training usw.
Ich würde gern das alleinige Aufenthaltbestimmungsrecht haben, da ich bei meiner Frau echt schwarz sehe.
Sie kann das Kind sehen wann Sie möchte aber ich möchte nicht das es in Verhältnissen groß wird, die untragbar sind.
Habe ich eine Chance das Aufenthaltbestimmungsrecht alleine zu erhalten und was und wohin müßte ich mich wenden. Habe auch einen finanziellen Durchhänger da meine Frau das Konto geplündert hat.
Danke für Ihre Mühen.

Mit freundlichen Grüßen
Marcel Scherr
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Herr Scherr,

vielen Dank für Ihre Nachfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworten möchte:

Sofern Ihre Frau das Konto geplündert hat, wäre zu überlegen, ob sie gegebenenfalls eine Strafanzeige wegen Veruntreuung oder Unterschlagung erstatten sollten.

Dieses alleine bringt ihnen das Geld natürlich nicht wieder, ich wollte es aber der Vollständigkeit halber eben kurz ausführen.

Ihr Nachtrag bestätigt meine erste Vermutung. Die Kindesmutter kann hier unter normalen Umständen keinen Erfolg vor Gericht haben soll und die bereits angeführt oben sieht die Sachlage eher andersrum aus.

Nach ihrer Schilderung stehen die Chancen gar nicht schlecht das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht zu bekommen.

Dieses wäre dann der Fall, wenn es für das Kindeswohl das beste wäre. In der Praxis kommt es darauf an, dass sie möglichst viele Beweise hierfür suchen.

Das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht könnte ihnen nur auf Antrag durch das zuständige Familiengericht übertragen werden.

Meiner Einschätzung und Empfehlungen nach (dieses wäre nach ihrer Schilderung voraussichtlich auch das Beste für das Kind) sollten sie schnellstmöglich einen Fachanwalt für Familienrecht vor Ort mit der Wahrnehmung ihrer rechtlichen Interessen (und insbesondere damit gleichzeitig auch der Interessen ihres Kindes) beauftragen, damit der Kollege den Sachverhalt aufarbeiten und anschließend die notwendigen Schritte einleiten kann.



Ich hoffe ihre Nachfrage zu ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben und wünsche Ihnen noch einen angenehmen Dienstagnachmittag und alles Gute !

Bitte seien Sie auch so nett und akzeptieren sie noch kurz meine Antwort. Sofern noch Verständnisfragen haben können sie natürlich gerne nachfragen.

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
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Fax.0471/140244


Advopro und weitere Experten für Scheidungsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.