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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Scheidungsrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  sselbständiger Rechtsanwalt
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

wie lange darf ein trennungsunterhalt/nachehelicher unterhalt/verm gensteilung

Kundenfrage

wie lange darf ein trennungsunterhalt/nachehelicher unterhalt/vermögensteilung nach zugewinngemeinschaft von 30 jahren bei unterhaltsberechtigter ehefrau (80 % schwerbehindert) nach 40 ehejahren und 2 Kindern bei vermögendem mann, der noch nicht einmal den hausrat teilen will? Scheidungsantrag durch ehefra 2003, trennung 2002
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Scheidungsrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung ist Ihre Frage wie folgt zu beantworten:

Ein Anspruch auf Trennungsunterhalt nach § 1361 BGB besteht bis zur Rechtskraft der Scheidung.

Beim nachehelichen Ehegattenunterhalt dürfte auf die Schwerbehinderung abzustellen sein, die soweit diese in der Ehezeit eingetreten ist, einen nachehelichen Unterhaltsanspruch wegen Erwerbsunfähigkeit bzw. Erwerbsminderung begründet.

Prinzipiell lassen sich zwar alle nachehelichen Unterhaltsansprüche zeitlich befristen, aber hierbei sind alle Umstände zu berücksichtigen, insbesondere die Ehedauer und eventuelle ehebdingte Nachteile.

Hierneben spielt aber auch das Ergebnis des Versorgungsausgleichs (Rentenausgleichs), der in der Scheidung von Amts wegen durchzuführen ist, eine tragende Rollen.

Insgesamt würde ich bei vorläufiger Einschätzung der Verhältnisse davon ausgehen, dass ein unbefristeter nachehelicher Unterhaltsanspruch zu bejahen wäre.


Ich muss Ihnen dringend anraten, sich fachanwaltlicher Hilfe bei der Durchsetzung Ihrer Unterhalts- und sonstigen Ansprüche zu bedienen, damit Ihre Rechte gewahrt und gesichert werden können.


Ich hoffe ich konnte Ihnen die Rechtslage verständlich darlegen und Ihnen eine angemessene rechtliche Orientierung geben. Falls Sie Nachfragen haben, können Sie diese gern stellen.

Abschließend darf ich Sie um Akzeptanz meiner Antwort entsprechend den AGB´s des Seitenbetreibers bitten. Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig.

Mit freundlichen Grüßen