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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Scheidungsrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  sselbständiger Rechtsanwalt
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

meinem ExMann droht die Abschiebung (Marokkaner). Er hat sich

Kundenfrage

meinem ExMann droht die Abschiebung (Marokkaner). Er hat sich nie in Deutschland integrieren können, weder wirtschaftlich noch sozial und hat sich am Ende selbst ins existenzielle AUS manövriert. Zuletzt war er obdachlos. Wo er sich nun aufhält ist mir nicht bekannt. Das Jugendamt rät mir, das alleinige Sorgerecht zu beantragen, damit ich überhaupt handlungsfähig bin in Bezug auf meine Kinder. Wie beantrage ich das und wo? Benötige ich dazu einen Anwalt? Da die Abschiebung aus meiner Aussage gegenüber der Ausländerbehörde resultiert, daß er sich nicht um die Kinder kümmert, dazu aber auch nicht mehr in der Lage ist (weil kein Geld, nicht mobil, hat keine Wohnung usw.), habe ich Angst, wenn ich nun diesen Antrag stelle, daß man mir nachher vor Gericht vorwirft, meinen ExMann loswerden zu wollen. Wann wäre ein günstiger(er) Zeitpunkt?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Scheidungsrecht
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender ,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:




Der Rat des Jugendamtes ist meines Erachtens schon richtig und zielführend.

 

Da es sich nämlich um ein eheliches Kind handelt, haben grundsätzlich beide Elternteile das gemeinsame Sorgerecht, so dass der Kindesvater grundsätzlich in allen Belangen der elterlichen Sorge ein Mitbestimmungsrecht hat.

 

Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der drohenden Abschiebung würde auch ich ihnen die Beantragung des alleinigen Sorgerechts empfehlen.

 

Dieses kann man ihnen grundsätzlich nicht übel nehmen. Es geht nicht darum, dass sie ihren Ehemann loswerden wollen (hierfür sorgt er nach ihrer Schilderung schon selber), sondern dass sie sich um das Wohl ihres Kindes kümmern.

Der Antrag auf Übertragung des alleinigen Sorgerechts wäre bei dem zuständigen Familiengericht zu stellen. Hierfür benötigen sie nicht zwangsläufig einen Rechtsanwalt.

 

Nachfolgend habe ich Ihnen einen interessanten Link zu genau diesem Thema beigefügt:

 

http://www.alleinerziehend.net/Sorgerecht60.php





Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Zufriedenheit bedeutet , dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Donnerstagnachmittag



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
[email protected]
Fax.0471/140244











Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte:


Wenn Ihnen der Aufenthaltsort des Kindesvaters nicht bekannt ist, so können Sie beim Familiengericht an Ihrem Wohnsitz das Ruhen der elterlichen Sorge beantragen. Sie müssen in diesem Verfahren nachweisen, dass der Aufenthalt des Kindesvaters unbekannt ist.

Den Antrag können Sie selbst beim Familiengericht einreichen.

Sie sollten diesen Antrag umgehend stellen, damit sie in Notfällen sofort alleine entscheidungsbefugt sind.

Ich hoffe ich konnte Ihnen die Rechtslage verständlich darlegen und Ihnen eine angemessene rechtliche Orientierung geben. Falls Sie Nachfragen haben, können Sie diese gern stellen.

Abschließend darf ich Sie um Akzeptanz meiner Antwort entsprechend den AGB´s des Seitenbetreibers bitten. Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig.

Mit freundlichen Grüßen
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Scheidungsrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung: sselbständiger Rechtsanwalt
Tobias Rösemeier und weitere Experten für Scheidungsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.