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Advopro
Advopro, Rechtsanwalt
Kategorie: Scheidungsrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Zweites juristisches Staatsexamen Diplom Jurist
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Advopro ist jetzt online.

Mein Mann ist Alkoholiker und ich möchte mich scheiden lassen.

Kundenfrage

Mein Mann ist Alkoholiker und ich möchte mich scheiden lassen. Leider habe ich keine Ahnung, wieviel Unterhalt ich bekommen könnte. Bin im Moment Studentin und habe noch kein Einkommen. Befög ist beantragt. Mein Mann verdient im Schnitt 4 300 Euro. Mit ca. wieviel Unerhalt kann ich denn rechnen???
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Scheidungsrecht
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:





 

 

 

Hat Ihr Mann selber unterhaltsberechtigte Kinder? (dies ist für die Berechnung von Bedeutung)







Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Samstagnachmittag und ein erholsames Wochenende!


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
[email protected]
Fax.0471/140244






Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Er hat noch einen unterhaltspflichtigen Sohn, der im Monat 436,-- Euro erhält. MfG XXX

Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Frau XXX

vielen Dank für den Nachtrag.

Ausgangspunkt für die Unterhaltsberechnung ist das sog. unterhaltsrelevante Nettoeinkommen.

Um dieses zu erhalten muss zunächst das steuerliche Nettoeinkommen herangezogen werden.

Hiervon dürfen noch bestimmte Abzüge getätigt werden. Da ich die Gesamtsituation nciht kenne, ist an dieser Stelle lediglich eine grobe Berechnung möglich.

Von dem steuerlichen Nettoeinkommen in Höhe von 4300.- € dürfen zunächst 5% pauschal für berufsbedingte Aufwendungen abgezogen werden (auch mehr, sofern nachweisbar), so dass 4085.- € verbleiben.

Hiervon darf weiterhin ein sog. Erwerbstätigenbonus i.H. v. 5 % abgezogen werden, so dass 3880,75 € verbeiben.

Hiervon darf noch der Kindesunterhalt in Höhe von 436.- € abgezogen werden, so dass voraussichtlich ein bereinigtes einzusetzendes Nettoeinkommen von 3444,75 € verbleiben.

Hierauf haben Sie grundsätzlich einen Anspruch auf 3/7 der Differenz zu ihrem Einkommen (dieses ist bei Ihnen ja 0.- €).

Dementsprechend würde der Unterhalt voraussichtlich in etwa bei monatlich 1476.- € liegen.

Sollten Sie nur sehr kurz verheiratet gewesen sein (also unter 2-3 Jahre), so hätte dieses eine Auswirkung auf diesen Anspruch.

Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren. Zufriedenheit bedeutet , dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Samstagnachmittag und ein erholsames Wochenende!

 

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
[email protected]
Fax.0471/140244





 

Advopro und weitere Experten für Scheidungsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie auf das grüne Feld "akzeptieren" direkt unter meiner Antwort klicken.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt